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Krefeld Pinguine 04.03.2007, 17:59

Kölner klatschen Krefeld im KönigPALAST

Pinguine ohne Lust - Stadionsprecher: "Jeder darf mal ran"

Zum Hauptrunden-Abschluss waren sich die Krefeld Pinguine nicht zu schade, eine 1:7-Klatsche gegen Köln einzufahren. 7144 Zuschauer waren gekommen und der überwiegende Teil durfte enttäuscht wieder abrücken. Zwar war es ein Spiel um die "goldene Ananas", standen die Tabellenplätze beider Teams ja sc hon fest, dennoch braucht man als professioneller Eishockeyspieler nicht solch eine Lustlosigkeit vorzeigen, wie es einige Schwarz-Gelbe taten.

Nach exakt 31 Sekunden durfte KEV-Keeper Reto Pavoni, einer der besten auf Krefelder Seite, hinter sich greifen: Jason Marshall hatte den Schweizer nach schnellem Spielzug umkurvt und ihm das erste Ei ins Nest gelegt. Mirko Lüdemann (5.) legte per Schlagschuss nach.

Im zweiten Abschnitt erhöhte Ur-Kölner Lüdemann (26.) auf 3:0. Zwar kam Ehrenbergers Truppe im Folgenden etwas besser in Tritt, doch die Angriffsphase sollte nur kurz andauern: Ray DiLauro 28.) brachte die Scheibe irgendwie hinter die Linie - auch Kölns Goalie Jonas, ein weiterer Kölner und ein Krefelder lagen im Netz. Rick Looker gab den Treffer. Das störte den Hai herzlichst wenig: Ralph Intranuovo (32.) stellte den alten Abstand wieder her.

Im Schlussabschnitt sahen die Pinguine keinen Grund mehr auch nur minimalstes Laufpensum zu zeigen und verweigerten ihre Arbeit ? zur Freude der rund 1500 mitgereisten Kölner Jecken. Tino Boos (47.), Daniel Rudslätt (22 Sekunden später) und Sebastian Furchner (57.) machten die Klatsche perfekt. Kristian Lach, Stadionsprecher im KönigPALAST, kommentierte flapsig und treffend: ?Heute darf jeder mal ran.? Rechte hatte er: Sechs verschiedene Schützen trafen auf Kölner Seite.

In der Saison 2002/03 gab es für den KEV zum Hauptrunden-Abschluss auch eine derbe 1:8-Pleite in Iserlohn. Damals wurden die Niederrheiner Deutscher Meister. Am Freitag dürfen die Seidenstädter in Hamburg um die Play-Off-Qualifikation kämpfen, Köln muss eine Woche darauf nach Ingolstadt zum ersten Viertelfinalspiel.

Stimmen zum Spiel:

Jiri Ehrenberger (Krefeld Pinguine): "Wir wollten vor fast vollem Haus ein gutes Derby abliefern. Köln hatte im ersten Drittel viele gute Chancen, Reto hat einen höheren Rückstand verhindert. Im zweiten Drittel war unsere Leistung besser, aber im Endeffekt haben wir uns zu viele individuelle Fehler geleistet. Ich hätte mir ein engeres Spiel gewünscht."

Doug Mason (Kölner Haie): "Wir haben heute viel besser als zuletzt gespielt. Gestern habe ich mit meinen Stürmern ein Gespräch geführt, weil sie zuletzt nicht aggressiv genug waren. Das war gegen Krefeld anders: Von der ersten Minute an haben wir aggressiv gespielt. So soll es in den Play-Offs weitergehen. Viel Glück an Krefeld für die Qualifikation. Hoffentlich sehen wir uns wieder."
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03.03.2026 09:36 Uhr


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