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Krefeld Pinguine 05.10.2008, 22:48

Krefeld schlägt Eisbären Berlin mit 3:2

Überragender Scott Langkow sichert Heimsieg

Im Spitzenspiel der DEL am Sonntag konnten die Krefeld Pinguine vor 6.637 Zuschauern im KönigPALAST einen 3:2-Erfolg gegen die Eisbären Berlin einfahren und haben den Vorsprung in der Tabelle auf vier Punkte ausgebaut. Dank einer konzentrierten Defensivleistung und eines überragenden Scott Langkow im Tor fuhren die Pinguine den ersten Sieg gegen die Eisbären seit gut vier Jahren ein.

Das erste Drittel begann mit einem Paukenschlag, nach gerade einmal 14 Sekunden konnte Zepp im Tor der Eisbären den ersten Angriff der Pinguine gerade noch abwehren, der Nachschuss rutschte knapp am Gehäuse vorbei. Aber auch die Eisbären machten von Beginn an Druck und kamen auch noch in der ersten Spielminute zur ersten guten Gelegenheit. Robinson kam über die linke Seite in das Angriffsdrittel, legte den Puck quer vor das Tor, aber Scott Langkow parierte. Anschließend nahmen die Eisbären das Heft in die Hand, spielten bei 5-gegen-5 gute drei Minuten fast Powerplay, aber die Abwehr der Pinguine hielt den Angriffen stand. In der 5. Spielminute kam es dann zur Führung für Krefeld durch Stephenson. Ein Knaller von Pavlikovsky aus der Mitte des Angriffsdrittels rutschte noch knapp am Gehäuse vorbei, den Abpraller von der Bande versenkte Stephenson im kurzen Eck. Und nur knapp eine Minute später erhöhten die Pinguine. Ein Weltklasse-Pass von Milo erreichte den durchstartenden Pavlikovsky an der Mittellinie, dieser fuhr alleine auf Zepp zu und überwand diesen mit einem Heber ins das rechte obere Eck. Knapp zwei Minuten nach dem zweiten Tor erlaubten sich die Pinguine in Überzahl einen beinahe kapitalen Fehlpass. Robinson nahm den Puck an der blauen Linie an und startete durch. Milo stoppte den Kanadier mit einem Foul und die Überzahl war dahin. Glück hatten die Eisbären in der zweiten Hälfte des Drittel, als die Eisbären den frei liegenden Puck zweimal nicht klären konnten. Im weiteren Verlauf erspielten sich beide Mannschaften noch gute Gelegenheiten, doch weitere Tore wollten zunächst nicht mehr fallen.

Im zweiten Abschnitt hatten sich die Eisbären einiges vorgenommen und setzten die Pinguine unter Dauerdruck. Minutenlang konnten diese sich nur durch Befreiungsschläge aus der Umklammerung lösen, doch zählbares sprang für den amtierenden Meister (noch) nicht heraus. Im Gegenteil. In der 33. Minute erhöhten die Pinguine bei doppelter Überzahl auf 3:0. Die Eisbären Robinson und Braun saßen in der Kühlbox, als Hager für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte. Pavlikovsky zog aus der Mitte des Angriffsdrittels ab, die Scheibe wurde abgefälscht und damit unhaltbar für Zepp und Hager musste sie nur noch in das leere Tor schieben. Aber die Eisbären spielten weiter im Sinne einer Spitzenmannschaft und setzten die Gastgeber weiter unter Druck. Und in der 38. Minute wurden sie mit dem Anschlusstreffer durch Weiß belohnt, der Langkow aus kurzer Distanz tunneln konnte.

Im letzten Abschnitt das gleiche Bild, Krefeld verteidigte mit Mann und Maus, Berlin drängte mit aller Macht auf den Ausgleich. In der 47. Minute dann eine Schrecksekunde im KönigPALAST als Krefeld Torhüter Langkow beim herauslaufen mit einem Berliner Angreifer zusammenprallte und zuerst auf dem Eis liegen blieb. Doch er konnte nach kurzer Unterbrechung weitermachen. In der 50. Minute konnten die Eisbären dann verkürzen. Einen Angriff, erneut über die linke Seite, schloss Rankel mit einem Schlenzer in den kurzen Winkel ab. Und Berlin machte druckvoll weiter und schnürte die Pinguine weiter in deren Verteidigungsdrittel ein. Krefeld kam nur noch zu sporadischen Kontern, so dass Berlins Coach Don Jackson in Unterzahl gut zwei Minuten vor Ende Rob Zepp vom Eis nahm. Doch dank des überragenden Scott Langkow blieb es beim 3:2 für den KEV. Der Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können, denn die Pinguine trafen 20 Sekunden vor Spielende nur den Pfosten des leeren Tores.
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