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Eisbären Berlin

Mit den eigenen Waffen geschlagen

Eisbären unterliegen stürmischen Panthern 0:2

Die Berliner Eisbären schlittern in der DEL langsam aber sicher in eine echte Krise. Vor 14.000 Zuschauern in der O2-World unterlagen die Hauptstädter am Freitagabend dem ERCI Ingolstadt 0:2 (0:2 0:0 0:0). Die Gäste erwiesen sich nicht nur als cleverer, sondern haben sich den Sieg mit sehenswertem Eishockey erspielt.
  Freitag, 22.10.2010, 21:40 Uhr


Dabei ist für dieses Verhaltensmuster eigentlich eher der Berliner Eisbär bekannt. Eigentlich. An diesem Abend aber lief im Spiel der Berliner nicht viel zusammen. Ingolstadt dagegen kombinierte, markierte jeden Zentimeter Eis und störte den Aufbau der Hausherren teilweise schon tief im Eisbären-Drittel - und das erfolgreich. In der 13. Minute schoss Chartier völlig frei das 0:1 heraus, herrlich in Szene gesetzt von Felix Schütz, der ein tolles Spiel für die Panther machte. In der 19. Minute besorgte der Neuzugang gleich auch noch das 0:2, da waren die Eisbären zu recht konsterniert. Der Berliner Schlussmann, diesmal nicht Rob Zepp sondern Backup Kevin Nastiuk konnte nichts gegen den Ingolstädter Sturmlauf ausrichten. Das wäre Aufgabe der Eisbären-Abwehr gewesen, die mit dem schnellen Spiel des ERCI aber überhaupt nicht zu recht kam. Nastiuk verhinderte - warmgeschossen - sogar noch den einen oder anderen Gegentreffer.

Auch im zweiten Drittel kamen die Eisbären nicht richtig in Schwung. Ihre besten Szenen hatten sie bezeichnenderweise in Unterzahl zu Beginn des zweiten Durchgangs, als eine doppelte Überzahl und anschließendes einfaches Powerplay den Panthern nicht zum dritten Tor gereichte. Ab Mitte des zweiten Durchgangs nahmen die Eisbären dann endlich öfter das Tor von Ingolstadts Goalie Ian Gordon unter Beschuss. Doch der erfahrene Torhüter machte nicht zum ersten Mal gegen die Eisbären ein außerirdisch gutes Spiel. Scheiterten die Berliner nicht schon vorher, so war Gordon Endstation. Das ging auch im letzten Drittel so weiter. Ingolstadt schaltete nun einen Gang zurück, was wohl auch der hohen Intensität des Panther-Spiels zuvor geschuldet war. Doch Gordon hatte noch Saft im Tank und fischte ein Geschoss nach dem anderen aus der Luft. So hatte man dann auch gegen Ende der Partie nicht den Eindruck, die Eisbären würden noch zum Torerfolg kommen. Ingolstadt holte sich die Punkte verdient und man vernahm im weiten Rund der O2-World Pfiffe gegen das eigene Team. So etwas gab es in der Geschichte dieser Halle bisher höchst selten.
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Gast
19.08.2026 04:34 Uhr

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Kommentare (2)
23.10.2010, 21:53 Uhr
Weddinger (Gast)
Nicht immer kann man nur auf der Siegerstaße sein. Sport ist nun mal so. Es kommt auch wieder anders - aber wann??? Eine Ursache für die aktuelle Situation ist in meinen Augen der Weggang von Jeff Tomlinson - in meinen Augen ein Klasse-Mann. Den hätte man niemals gehen lassen dürfen, sondern eine...
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23.10.2010, 13:21 Uhr
tm 62 (Gast)
es ist unerklärlich was in der manschaft vorgeht.nichts geht mehr, kein powerplay, keine zweikämpfe und schüsse von der blauen linie ganz zu schweigen. vielleicht sollte man endlich zugeben das die abgänge nicht gleichwertig ersetzt wurden.oder warum ist ein roach in düsseldorf ganz oben in der scor...
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