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DEL 09.10.2012, 11:28
Kommentar

Neid ist fehl am Platze

Kommentar zum NHL-Star-Hype in der DEL

Die Berliner Eisbären feiern momentan ihren "Megadeal", die Verpflichtung der NHL-Stars Claude Giroux und Daniel Briere. Auch Krefeld hat vor einigen Tagen natürlich mächtig die PR-Trommel um seinen heimgekehrten NHL-Star Christian Ehrhoff gerührt. In Mannheim und Hamburg ist der Trubel um die Gastspieler nicht minder groß. Das weckt natürlich auch Neidgefühle anderswo. Vollkommen zu unrecht - wie eine nähere Betrachtung zeigt.

Denn jeder große NHL-Spieler, der sich in Übersee ins Flugzeug setzt, um in Deutschland wieder auszusteigen und für einen DEL-Club zu spielen, ist für die ganze Liga eine Bereicherung. Die Nordamerika-Profis garantieren zunächst mal Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und allein das ist für die DEL angesichts dürftiger Einschaltquoten beim neuen Fernsehpartner ServusTV Gold wert. Von dieser Aufmerksamkeit werden letztlich auch die Vereine profitieren, die sich keinen NHL-Star leisten können oder wollen. Dort werden die Zuschauerzahlen steigen, wenn die Stars mit dem Gegner anreisen. Wetten, dass schon in Wolfsburg am Sonntag die Hütte voll sein wird, wenn die Eisbären tatsächlich Giroux und Briere im Mannschaftsbus zu sitzen haben?

Auch sportlich profitieren alle. Die Gastspieler bringen ihr Wissen und ihre Trainingsmethoden aus Nordamerika mit. Sie inspirieren automatisch ihre neuen Teamkollegen, die ja alle ein großer Traum eint: Die Karriere in der NHL. Einmal so werden wie ein Jamie Benn oder eine so große Karriere machen wie sie ein Danny Briere schon erlebt hat - das will jeder junge deutsche Spieler!

Ein großer russischer Zar musste einst auf eine beschwerliche Reise inkognito in den Westen, um dort Wissen zu sammeln, was ihm später helfen würde, Russland zu modernisieren. Da haben wir doch jetzt eine viel komfortablere Situation: Die NHL-Profis kommen quasi als Entwicklungshelfer zu uns und machen gleich noch Werbung für unseren schönen Sport. Neid ist da also vollkommen fehl am Platze. Seien wir eher gemeinsam stolz - so wie es die Eisbären am Dienstag bei Twitter ausdrückten, als der Club vermeldete: "Eisbären vs. Hollywood 4:1. 3 Kameras plus 1 Fotograf für Danny und Claude vs. eine Kamera für Tom Tykwer."
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Gast
05.05.2026 16:56 Uhr


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Kommentare (40)
12.10.2012, 11:44 Uhr
Willi (Gast)
Noch mal zu Servus TV, ist ja kein Wunder das die Einschaltquoten dürftig sind. Laut einer Meldung der Eishockey-"Bild", die aus Straubing, meine ich, fällt die TV-Übertragung wegen dieser Matischitz- Gesöffveranstaltung aus und wird nur im Internet zu sehen sein.
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11.10.2012, 22:22 Uhr
eishockeyfan (Gast)
ach ja? dann schau dir doch mal die ergebnisse bis hin zu den knaben oder bambinis an...jungadler ist ein internatprinzip.zusammenkaufen im jugendbereich? ;-)besten trainer?:-) ein trainer ist nur so gut wie das umfeld es hergibt.De Raaf macht in mannheim oder steffen ziesche in berlin auch einen su...
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11.10.2012, 22:13 Uhr
Icke (Gast)
@ Oldstar Du darfst nicht vergessen, dass es auch einige Nachwuchsschulen gibt, die sich nur über den Verkauf der älteren Talente rentieren und nur so überhaupt den Betrieb aufrecht erhalten können. Und auch bei euch wird eine angemessene Aufwandsentschädigung für die Ausbildung für ein wenig Ents...
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11.10.2012, 21:04 Uhr
Oldstar-ESVK (Gast)
Mannheim fördert erst ab der DNL richtig, und das mit zusammengeschnorten Spielern. Man siehts an der Leistung der -16 Jährigen. Für mich ist Förden ab der Laufschule bis zur ersten und nicht zusammen kaufen, Und genau deswegen haben wir den besten Nachwuchstrainer bekommen oder er ist gekommen, wei...
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11.10.2012, 14:43 Uhr
eishockeyfan (Gast)
@icke kann ich nur unterstreichen, nur dann kann man eben auch nicht immer mannheim als geldfressender verein hinstellen :-). mit dem geld passiert auch sehr viel hier in mannheim..und ja der nachwuchs wird schon mehr als 10 jahre extrem gefördert in mannheim und leider hat man eben erst spät gemer...
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