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Krefeld Pinguine

Pinguine im Halbschlaf gegen Hamburg

Ehrenberger: "Ein Drittel reicht nicht zum Sieg"

Ein "Sechs-Punkte-Spiel" war es im Kampf um die Pre-Play-Off-Teilnahme. Und mit einer 3:5-Niederlage gegen den Tabellennachbarn Hamburg gingen die Krefeld Pinguine am Ende vom Eis. Lediglich im zweiten Abschnitt war der Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger anzumerken, dass sie nicht nur im eigenen Drittel im Kreis laufen kann. "Das reicht nicht zum Sieg", musste Ehrenberger enttäuscht eingestehen.

Francois Fortier (9.) und Peter Sarno (14.) erspielten im Anfangsdrittel einen 2:0-Vorsprung für die Nordlichter. Die gastgebenden Pinguine watschelten in der Defensivzone herum - nach vorn lief gar nichts. Von einem engagierten Einsatz um den Einzug in die Pre-Play-Offs war seitens der Krefelder im KönigPALAST kein Schimmer zu sehen. Bereits im Aufbauspiel zeigten sich eklatante Schwächen, was lediglich zum Aufbau des angekratzten Hamburger Selbstbewusstseins beitrug und für den enttäuschenden Drittel-Spielstand sorgte.

Im zweiten Drittel zeigten die Ehrenberger-Männer ein anderes Gesicht, machten Druck, gewannen Zweikämpfe und kamen zum Torabschluss: Doug Andress (26.), Patrick Hager (34.) und Boris Blank (37.) drehten das Spiel zum zwischenzeitlichen 3:2. Es stand eine andere Mannschaft auf dem Eis - die Pinguine hatten urplötzlich das Scheibenspiel wieder erlernt. Das Gros der knapp 2.600 Zuschauer im erneut überwiegend leeren Rund' zeigte sich zufrieden.

Aber nicht lange: Nach der zweiten Pause setzte wiederum die schläfrige Spielweise der Rheinländer ein. Innerhalb von 46 Sekunden netzten Peter Sarno (44.), der zuvor nach einem harten Check Schoppers auf dem Eis liegen geblieben war, und John Tripp (45.) nacheinander  zum 4:3 ein - Hamburg hoffte, Marsters patzte. Der neuverpflichtete Krefelder Schlussmann sah bei beiden Treffern nicht sonderlich gut aus, woran seine Vorderleute nicht ganz unschuldig waren. Ex-Krefelder Christoph Brandner durfte schließlich auch noch jubeln, als er ins leere Tor zum 5:3-Endstand traf.

Krefelds Vorsprung auf die elftplatzierten Freezers ist auf nur noch einen Zähler geschrumpft. Hamburg hat allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto. Am Sonntag erwarten die Pinguine den Tabellenzwölften Augsburg zum zweiten Wochenend-Heimspiel, während Bill Stewart und seine Jungs eine schwere Aufgabe in Nürnberg vor sich haben.
Stand: 21.02.2008, 22:56 Uhr
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