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Grizzlys Wolfsburg

"Special Teams waren entscheidend"

Interview mit Wolfsburgs Sebastian Furchner

Sebastian Furchner.
Sebastian Furchner.
Foto: City-Press.
Wolfsburgs Sebastian Furchner verfügt mit 40 Jahren immer noch über eine Schnelligkeit, die so mancher Abwehr Kopfzerbrechen bereitet. Nach dem Spiel in Iserlohn sprach er mit Ivo Jaschick:
✎  Montag, 28.02.2022, 09:58 Uhr


Sebastian Furchner - 5:1 verloren - wie sieht Ihr Fazit aus?

Ich glaube, das ist ganz einfach - wir haben es nicht geschafft, das PP (Powerplay) der Iserlohner unter Kontrolle zu kriegen! Wir haben die einfachen Sachen nicht richtig gemacht, die Scheiben nicht geklärt - vier Tore in Überzahl für Iserlohn sprechen da eine ganz deutliche Sprache! 

Könnte man sagen, dass heute so ein Tag war, an dem Sie besser erst gar nicht angetreten wären?

Nein! Wir hatten ja auch unsere Chancen, unsere Phasen im Spiel. Wir sind einfach nicht von der Strafbank weggeblieben und haben uns dann die Gegentore gefangen - ja und dann war das Spiel vor dem letzten Drittel schon fast entschieden. Wir haben es zwar noch einmal alles versucht, aber es hat heute nicht geklappt! 

Das Über-, wie auch das Unterzahlspiel war heute Abend nicht das Gelbe vom Ei!

Das stimmt! Die Special Teams haben heute das Spiel entschieden! Wir haben nichts gemacht, aber dafür selber kassiert - ganz einfach! 

Gab es irgendwann im Spiel einen Zeitpunkt, an dem Sie dachten, "heute läuft´s nicht, lassen wir´s gut sein!"

Nein, nie! Ganz im Gegenteil, gerade im Eishockey kann in kürzester Zeit sehr viel passieren! Wir wollten bis zum Schluss alles geben, alles probieren - haben wir auch! Aber die Iserlohner haben dann clever verteidigt, die Scheibe dann zum Ende hin nur noch rausgeschippt!

Sie stehen mit Ihrem Team auf dem hervorragendem zweiten Tabellenplatz. Haben Sie zu Saisonbeginn damit gerechnet?

Ja! Man konnte ja auch sehr schnell sehen, dass wir eine tolle Truppe sind, die es mit jedem aufnehmen kann - auch, wenn man es heute nicht sehen konnte. Wir sind auf allen Positionen gut besetzt und haben das auch mit tollem Eishockey gezeigt. Die Niederlage heute ist zwar kein Beinbruch, aber wir müssen direkt schauen, dass da nichts schief läuft! Jetzt heißt es, die Niederlage abhaken, ein paar Spiele in Folge gewinnen und die Punkte einfahren!

Gute Heimfahrt!
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