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Eisbären Berlin

Spektakel in der Eisbärenhöhle

Berlin gewinnt gegen Augsburg mit 7:5

Immerhin konnte sich keiner der 14.200 Zuschauer in der O2-World am Freitagabend beklagen, er habe für sein Eintrittsgeld nichts geboten bekommen. Zwölf Tore und jede Menge rasantes Eishockey wurde insbesondere von den gastgebenden Eisbären aber phasenweise auch von Augsburg geboten. Am Ende gewannen die Berliner mit 7:5 (3:2 1:2 3:1).
  Freitag, 15.10.2010, 21:58 Uhr


Vor allem zu Beginn des ersten Drittel sah es nach einem perfekten Berliner Offensiv-Spiel aus. Die Hauptstädter spielten schnell, kombinierten zielsicher und schossen - anders als in den letzten Heimspielen - auch wieder früher aufs Tor. Das zahlte sich aus, denn gleich in der 2. Minute klinkte Denis Pederson nach präzisem Zuspiel von Florian Busch zum 1:0 für die Berliner ein. In der 4. Minute musste André Rankel nur noch seinen Schläger in einen Pass von Tyson Mulock halten und schon stand es 2:0. In dieser frühen Phase konnten die Berliner im Augsburger Drittel unbedrängt kombinieren. Augsburg war zunächst nur im Powerplay gefährlich und nutzte gleich die erste Gelegenheit zum 2:1 durch Stevenson in der 5. Minute. Dabei war der Treffer kein klassisches Überzahltor, sondern Stevenson schloss einen schönen Angriff ab, nachdem die Eisbären in Unterzahl zu offensiv agiert hatten. Die Hausherren reagierten auf diesen Rückschlag aber postwendend: Jeff Friesen überwand AEV-Goalie Dennis Endras mit einem verzögerten Rückhandschuss in der 6. Minute zum 3:1. Friesens Kollegen hätten in der Folge durchaus noch das vierte oder fünfte Tor erzielen können, doch stattdessen rutschte Eisbären-Goalie Rob Zepp in der 20. Minute ein Schuss von Darin Olver durch die Schoner, so dass es zur Pause nur noch 3:2 für die Eisbären hieß.

Im zweiten Drittel wurden die Gäste stärker, wobei zunächst wieder ein starkes Powerplay half: Barry Tallackson vollendete in der 27. Minute mit einer schönen Direktabnahme. Auch diesmal waren die Berliner um eine Antwort nicht verlegen. Verteidiger Jimmy Sharrow zeigte Stürmerqualitäten und netzte am langen Augsburger Pfosten zum 4:3 ein. Zuvor war auch Sharrow von Tyson Mulock schön in Szene gesetzt worden. Und weiter ging es auf der anderen Seite. Die inzwischen auch offensiver und schneller spielenden Panther kamen durch Benedikt Kohl in der 34. Minute zum 4:4. In der Folge musste Berlins Torhüter sogar einen Rückstand verhindern, doch das Remis hatte bis in die zweite Pause Bestand.

Im letzten Drittel starteten die Eisbären wieder durch: Schon nach 26 Sekunden sorgte Jeff Friesen mit seinem zweiten Tor des Tages in Überzahl für die 5:4-Führung. In der 30. Minute durfte beim 6:4 dann ein Spieler ran, der zuletzt zwar hart gearbeitet, aber unter Ladehemmungen gelitten hatte. Laurin Braun vollendete nach zunächst verpatztem Powerplay musstergültig. Doch diese Panther waren nicht totzukriegen. Darin Olver brachte die Gäste auf 6:5 nochmals heran (54.). Der Szene war ein leichtsinniger Wechsel der Eisbären vorausgegangen. Bevor es jedoch am Ende nochmal hektisch werden konnte, erlöste Routinier Stefan Ustor sein Team mit dem 7:5 in der 59. Minute.
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Gast
19.08.2026 16:32 Uhr

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Kommentare (2)
16.10.2010, 22:51 Uhr
Thommy_Eisbaer (Gast)
Respekt vor dem AEV. Eisbären vs. Augsburg ist ein noch heißerer Tanz als der Klassiker Eisbären vs. Adler Mannheim. Das sollte man in Zukunft immer live sehen :-)
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16.10.2010, 16:35 Uhr
remigius (Gast)
Schade, aber selbst wenn wir 10 jahre lang kein spiel mehr gegen berlin gewinnen sollten, das viertelfinale letzte Saison war der größte Sieg überhaupt gegen Berlin und hatt dem damaligen Top Meisterschaftsfavoriten so richtig weh getan.
Bewerten:0 



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