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Iserlohn Roosters
Freitag, 02.01.2009, 21:52 Uhr

Spielabbruch in Iserlohn

Beide Duisburger Torhüter verletzt

„Das Jahr fängt ja gut an“, so fasste Iserlohns Co-Trainer Bernd Haake die Situation kurz nach dem Spielabbruch in der 11. Minute zusammen. Was war passiert? Das Spiel zwischen Iserlohn und Duisburg begann ganz normal und es sah auch danach aus, als würde es ein abwechselungsreiches Spiel werden. Doch es kam anders. In der 10. Minute verletzte sich Füchsegoalie Ilpo Kauhanen bei einem Abwehrversuch an der Leiste. Kauhanen musste vom Eis geführt werden und Back-Up Lukas Lang ging ins Tor der Duisburger. Der musste bereits nach wenigen Sekunden hinter sich greifen. Ardelan schob die Scheibe auf der Fanghandseite an Lang vorbei ins Tor. Als Lang aufstand, deute sich bereits an, was nur wenige Sekunden später zur Gewissheit wurde. Schon beim anschließenden Eröffnungsbully signalisierte Lang zur Duisburger Bank, dass auch er sich verletzt hatte. Dies ging aber zunächst im Torjubel der Füchse unter. Sup hatte im direkten Gegenzug zum 1:1 ausgeglichen. Erst jetzt wurde allen klar, was sich anbahnte. Lang fuhr zur Bank und wurde ebenfalls in die Kabine geführt.


Nach der Regel 417 IIHF hätte nun ein Feldspieler in das Tor gemusst, sofern für das Spiel kein dritter Torwart gemeldet war. Schiedsrichter Looker reagiert gelassen und völlig korrekt, gab den Füchsen 10 Minuten Zeit, einen Feldspieler ins Tor zu bringen. Als dies nicht geschah, gab er zunächst noch die fällig Bankstrafe gegen die Füchse und brach dann das Spiel zum großen Unmut der 4.076 Zuschauer ab. Auch im Spielbericht fasste Looker die Vorkommnisse in der zeitlichen Reihenfolge korrekt zusammen und nach Rücksprache mit der Ligaleitung von Seiten der Roosters war schnell Klarheit in der Halle geschaffen, dass es keine Neuansetzung geben wird und die Partie mit 3 Punkten so wie 5:0 Toren für die Roosters gewertet wird.


Um die Zuschauer noch ein wenig zu unterhalten, spielten die Roosters noch ein wenig untereinander, aber ein gelungener Eishockeyabend sieht dann doch anders aus.

Stimmen zum Abbruch:

Sportlicher Leiter der Füchse, Franz Fritzmeier: „Es tut uns Leid für alle. Beide Goalies sind wirklich schwerer verletzt. Die Regel, einen Feldspieler ins Tor zu stellen ist uns bekannt, aber wir bitten um Verständnis, dass wir dies nicht getan haben. Die Gesundheit des Feldspielers ist uns wichtig und wir hatten noch fast 50 Minuten zu spielen. Wir schwierig die Situation für uns ist zeigt, dass wir für Sonntag derzeit noch keinen Torwart haben. Unser neuer Torwart Masalskis hat noch keine Freigabe von der IIHF, durch die Feiertage ist die Geschäftsstelle in Zürich vor Montag nicht besetzt.“
Auch der Iserlohner Mannschaftsarzt Dr. Veit sah sich die beiden Torleute an: „ Der erste Torwart Kauhanen hat sich and der Leiste verletzt. Der zweite, Lukas Lang kam kalt ins Spiel und verletzte sicht in der Abwehraktion am Knie. Es hätte sich auch durch Spritzen oder Schmerzmitteln nicht beheben lassen. Weitere Folgeschäden wären möglich gewesen.“

Füchse-Coach Didi Hegen: „Wir konnten aus Rücksichtnahme auf die Gesundheit der Feldspieler auf die Möglichkeit einer Einwechslung ins Tor nicht zurückgreifen.“
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07.08.2026 01:48 Uhr

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