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Krefeld Pinguine

Thomas Di Pauli muss Karriere beenden

Krefelder Neuzugang begibt sich in medizinische Behandlung

Thomas Di Pauli.
Thomas Di Pauli.
Foto: NHL Media.
Krefelds Neuzugangs Thomas Di Pauli muss seine Karriere beenden. Der 27-jährige Südtiroler begibt sich in medizinische Behandlung.
✎  Donnerstag, 22.07.2021, 23:42 Uhr


Sergey Saveljevs: "Wir sind geschockt über die Nachricht, die uns Thomas übermittelt hat. Wir sind nicht nur davon überzeugt, dass er uns sportlich weitergebracht hätte, auch menschlich hat sich Thomas absolut vorbildlich verhalten. Wir haben vollstes Verständnis dafür, dass Thomas, der sich in diesem Sommer bestmöglich auf sein Comeback vorbereitet hat und mit dem wir in regem Austausch standen, nun auf seinen Körper und seine Ärzte hört und seine Karriere beendet. Dies ist ein Moment, in dem das sportliche in den Hintergrund tritt und uns bleibt nichts Weiteres als ihm einen guten Genesungsverlauf zu wünschen und die Daumen zu drücken, dass er unserem Sport doch irgendwie erhalten bleibt! Seine körperliche Unversehrtheit hat jedoch absolute Priorität."

Thomas Di Pauli: "Ich habe mich in den letzten Monaten, nach meiner Zwangspause im vergangenen Jahr, gewissenhaft auf mein Comeback auf dem Eis vorbereitet und wahnsinnig gefreut in Krefeld zu spielen. Das konnte ich nur mit der Hilfe und Unterstützung meiner Ärzte, Trainer und Familie schaffen. Für lange Zeit sah es auch sehr gut aus und mein Körper und ich waren bereit für die neue Aufgabe in Krefeld. Meine Gespräche mit Clark und Sergey waren durchweg positiv und ich habe mich gefreut, dass ich vor den Krefelder Fans in der DEL spielen darf. Clark kenne ich schon eine lange Zeit und ich kann sagen, dass er der beste Coach war, den ich in meiner Karriere gehabt habe. Auch meine Anrufe mit Sergey waren durchweg positiv und ich freute mich wahnsinnig darauf in Krefeld anzukommen und ihn zu treffen. Leider muss ich nun auf die Ärzte, die mir in den letzten Wochen so geholfen haben, und auf meinen Körper hören und meine Karriere beenden. Die Entscheidung fällt mir nicht leicht, daher bin ich dankbar für das Verständnis, das mir aus der Eishockeywelt und insbesondere aus Krefeld entgegenkommt. Ich habe sehr viel Respekt für Sergey und das Management - ich bin ihnen sehr dankbar. Hockey hat mir so viel im Leben gegeben und diese Erinnerung halte ich sehr nahe am Herzen. Ich wünsche Krefeld für die kommende Saison viel Erfolg. Ich bin mir sicher, dass die Pinguine viele Spiele gewinnen werden und darüber freue ich mich. Viel Glück den Jungs für eine erfolgreiche Saison!"
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06.11.2026 05:47 Uhr
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