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DEL 18.02.2016, 15:00
Vorschau

Vorschau auf das DEL-Wochenende

Craig Woodcroft debütiert bei Titelverteidiger Mannheim

Noch zwei Scorerpunkte fehlen zur Einstellung des DEL-Topscorer-Rekords: Daniel Kreutzer.
Noch zwei Scorerpunkte fehlen zur Einstellung des DEL-Topscorer-Rekords: Daniel Kreutzer.
Foto: City-Press.
Am viertletzten Wochenende der DEL-Hauptrunde steht der Kampf um die Pre-Playoffs wieder im Mittelpunkt. Vier aus sechs Teams, die nur fünf Zähler auseinander liegen, kämpfen um eine Platzierung unter den besten zehn Mannschaften. Die besten Karten haben derzeit die Adler Manheim als Tabellensiebter, bei denen Trainer Craig Woodcroft debütiert.

Mit einem Derby bei den vorletzten Schwenninger Wild Wings und gegen Schlusslicht Krefeld Pinguine hat der Titelverteidiger ein verhältnismäßig leichtes Programm.

Als erstes Team kann sich Tabellenführer Eisbären Berlin für die Playoffs qualifizieren. Aktuell liegt der DEL-Rekordmeister 19 Punkte vor Rang elf, mit zwei Siegen bei dann noch 18 zu vergebenden Punkten stünde das Hauptstadtteam sicher in der KO-Runde. Allerdings müssen die Eisbären am Wochenende zweimal auswärts antreten, zunächst bei den Grizzlys Wolfsburg, dann bei den Augsburger Panthern. Aber gegen beide Teams weist der DEL-Rekordmeister in der laufenden Saison positive Bilanzen auf.

"Sie besitzen viel Erfahrung und wissen genau, wie man große Sachen gewinnt. Sie haben sich vor der Saison sehr sinnvoll verstärkt und sind bislang auf dem richtigen Weg", zollt der Grizzlys-Coach Pavel Gross dem Tabellenführer viel Respekt. Für sein eigenes Team bedeutet dies: "Wir müssen so spielen, wie vor der Pause und unser System umsetzen. Kompaktheit und schnelle Beine müssen uns auszeichnen."

Nur einen Punkt zurück liegt die Düsseldorfer EG, die vor einem bayerischen Wochenende steht. Sowohl die Straubing Tigers am Freitag auswärts, als auch der ERC Ingolstadt sind zwei der eingangs erwähnten sechs Teams, die um die Playoffs spielen. Jeweils zwei Siege und eine Niederlage steht für die DEG gegen die kommenden Gegner zu Buche. Das Spiel am Sonntag wird live bei ServusTV übertragen. 

Für Düsseldorfs Kapitän Daniel Kreutzer könnte das kommende Wochenende ein ganz besonderes werden. Der DEG-Stürmer könnte DEL- Topscorer Robert Hock nicht nur einholen, sondern, wenn es ganz gut läuft, sogar überholen und damit einen neuen Bestwert aufstellen. Aktuell hat Daniel Kreutzer 783 Scorerpunkte in seiner Statistik stehen. Hock kommt auf 785 und ist damit – noch – bester DEL-Scorer aller Zeiten.


Kreutzer kommt aktuell auf 263 Tore, 520 Vorlagen in 1.036 Spielen. Zum Vergleich: Hock absolvierte zu seiner aktiven Zeit 837 Partien, schoss 248 Tore und lieferte 537 Vorlagen. Demnach fehlen Kreutzer „nur“ noch 17 Vorlagen, um mit dem Führenden Hock auch hier gleichzuziehen.
Einen weiteren Zähler Rückstand hat der EHC Red Bull München, der das Wochenende mit einem Derby gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am Freitag eröffnet. Die Partie wird live von LAOLA1.tv übertragen. Auch die zweite Partie der Bayern gegen die Iserlohn Roosters hat es in sich - beide Kontrahenten liegen nur vier, beziehungsweise zwei Punkte hinter dem EHC. Einen Sieg und zwei Niederlagen erzielte der EHC in der laufenden Saison gegen Nürnberg, zwei Siege und eine Niederlage gegen die Sauerländer.

Das Klassement der aktuellen Playoff-Viertelfinalisten komplettieren die Iserlohn Roosters, die Thomas Sabo Ice Tigers und die Grizzlys Wolfsburg, die sieben bis zehn Punkte Luft auf Tabellenplatz sieben haben. Iserlohn und Nürnberg treffen neben dem EHC München noch auf die Augsburger Panther, beziehungsweise die Straubing Tigers, Wolfsburg bekommt es mit den Eisbären Berlin und den Kölner Haien zu tun.

Im Kampf um die Playoffs haben die Adler Mannheim wie erwähnt nicht nur die besten Karten, sondern auch die vermeintlich leichtesten Aufgaben an diesem Wochenende. Drei Punkte zurück liegen die Straubing Tigers, die ein Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG, dem besten Auswärtsteam der Liga, und ein Gastspiel in Nürnberg auf dem Programm haben. Nur zwei Punkte Luft haben die Tigers auf Platz elf, so dass keine Punkte liegen gelassen werden dürfen.

Einen Zähler hinter den Tigers folgen die Kölner Haie, die am Freitag die Hamburg Freezers zum direkten Duell um die KO-Runde erwarten. Nur durch die Tordifferenz, die für die Haie spricht, sind beide Teams voneinander getrennt. Zwei Siege und eine Niederlage haben die Haie in dieser Saison gegen die Freezers eingefahren. Am Sonntag geht es für Köln mit einem Heimspiel gegen Wolfsburg weiter, die Freezers treten gegen die Schwenninger Wild Wings ebenfalls daheim an.

Außerhalb der Top-Ten liegen derzeit der ERC Ingolstadt und die Augsburger Panther. Beide Teams haben jedoch nur einen Punkt Rückstand, so dass die Rangfolge nach dem kommenden Wochenende schon wieder anders aussehen wird. Der ERC Ingolstadt beginnt am Freitag mit einem Gastspiel bei den Krefeld Pinguinen und schließt das Wochenende am Sonntag bei der Düsseldorfer EG ab. Die Panther sehen sich mit einem Gastspiel in Iserlohn und einem Heimspiel gegen Berlin zwei der momentanen Top-Teams der Liga gegenüber.

Bei 16 Punkten Rückstand auf Platz zehn können sich die Schwenninger Wild Wings zwar noch für die Playoffs qualifizieren, die Chancen sind vor einem Heimspiel gegen Mannheim und einem Gastspiel in Hamburg aber eher gering. Noch drei Punkte größer ist der Rückstand von Schlusslicht Krefeld auf Rang zehn. Die Pinguine treten am Wochenende gegen Vizemeister Ingolstadt und bei Titelverteidiger Mannheim an.
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Gast
11.05.2026 01:50 Uhr


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Kommentare (3)
20.02.2016, 19:04 Uhr
Hartmann
Seid gegrüßt, ihr allgrenzüberschreitenden Seehofer-Jünger.
Bewerten:1 

19.02.2016, 07:45 Uhr
Bayern (Gast)
@Tom72: für Ingolstadt aber auch nicht schön als Niederbayern bezeichnet zu werden.
Bewerten:0 

18.02.2016, 23:44 Uhr
Tom72
niederbayerisches Wochenende für die DEG??? Es gibt nur einen DEL- Club in Niederbayern!
Bewerten:0 



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