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Eisbären Berlin

"Ziel heißt Meisterschaft"

Interview mit Berlins Austin Ortega

Austin Ortega.
Austin Ortega.
Foto: City-Press.
Austin Ortega kam in der vergangenen Saison von den Växjö Lakers aus Schweden zu den Eisbären Berlin in die DEL. Nach dem 4:3-Sieg in Köln sprach Ivo Jaschick mit dem 25-jährigen US-Amerikaner.

Herzlichen Glückwunsch! Wer war damals, als Sie mit diesem Spiel anfingen, Ihr Vorbild?

Mit meiner Körpergröße (1,73 m) gehöre ich nicht gerade zu den Größten in diesem Sport. Das war auch der Grund, warum ich mich eher an den nicht so großgewachsenen orientiert habe - Martin St.Louis gehörte zu meinen Favoriten in dieser Beziehung - er war klein (1,73 m), wendig und treffsicher. Wenn du nicht so groß/lang bist, suchst du dir auch Idole, die dieselben Voraussetzungen haben.

Dann haben Sie nahe der Heimat bei den San Diego Gulls (AHL) gespielt, fanden sich aber bald in der ECHL wieder. Dann ging es ab nach Europa - warum?

Ich war nicht ganz zufrieden mit meiner Situation, dann hat sich mir die Gelegenheit geboten nach Europa, Schweden, genauer gesagt nach Växjö, zu gehen - es hat mir eher zugesagt! Ich komme mit der größeren Eisfläche fast besser zurecht.

Nach dem Engagement in Växjö wechselten Sie am 6.2. des letzten Jahres nach Berlin und schlugen direkt voll ein!

Irgendwie sagte mir das schwedische Spiel nicht so zu und da habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, als mein Agent mir die Möglichkeit unterbreitete und habe bei den Eisbären unterschrieben. Ich fühlte mich direkt wohl in der Stadt und dem Verein, was wohl eine Auswirkung auf das Sportliche hatte und hat.

Können Sie einen Vergleich der vier Ligen anstellen?

Die DEL ist körperbetonter als die schwedische, sie erinnert mich mehr an den Stil, der in Nordamerika gespielt wird. Aber beide Ligen, die schwedische und die DEL, sind sehr gute Ligen. In Schweden wird mehr defensiv agiert, das ist ein Stil, der mir nicht ganz so gut zusagt - ich spiele lieber offensiv, nach vorne! 

Könnten Sie noch etwas genauer auf die DEL eingehen?

Wie gesagt, ist sie in meinen Augen eine physisch geprägte Liga, die der Art, wie in Nordamerika gespielt wird relativ nahe kommt. Hier laufen sehr viele, hoch talentierte und gut geschulte Spieler rum. Es macht einfach Spaß in diesem offensiven Eishockey dabei zu sein!

Berlin ist ja auch eine Stadt mit einer langen Geschichte - wissen Sie darüber auch schon Bescheid?

Ja, ich weiß schon einiges über die Geschichte, vor allem die Neuere! Wenn man dort lebt, dabei ist, kommt man gar nicht an den ganzen Ereignissen vorbei. Auch in vielen Museen und geschichtsträchtigen Stätten lernt man auch noch eine ganze Menge. Es ist auf alle Fälle eine interessante Stadt. 

Wie sehen Ihre Ziele für das Team und Sie persönlich aus?

Es gibt nur ein Ziel für die Mannschaft - die Meisterschaft! Dafür kämpfen, rackern wir uns ein halbes Jahr ab! Der individuelle Erfolg kommt nach dem gemeinsamen Teamerfolg. Er muss hinten anstehen und ist vielleicht ein nettes Nebengeräusch zum Mannschaftserfolg. Es ist ganz nett persönlich gut dazustehen, aber was zählt sind die Eisbären!

Vielen Dank und Erfolg!
Stand: 12.01.2020, 21:10 Uhr
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Gast
30.06.2026 19:17 Uhr

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Kommentare (5)
15.01.2020, 11:52 Uhr
Ikke
Als Ziel darf man das dennoch durchaus
formulieren. Schade, dass wir dieses
Jahr keinen Torhüter haben, der auch
mal den Unterschied ausmacht, sonst
würden wir punktemäßig deutlich besser
dastehen. Ich denke auch nicht, dass
wir realistisch betrachtet keinen
Titela...
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14.01.2020, 09:19 Uhr
Ikke
Man sollte nie das Fell verkaufen,
bevor der Eisbär erlegt ist. ;)
Bewerten:1 

13.01.2020, 20:59 Uhr
Mannae123
Von welcher Meisterschaft träumt der?
Never die Eisbären, die Bullen und
Adler sind zu übermächtig.
Bewerten:2 

13.01.2020, 18:25 Uhr
Ikke
Ab nächstem Jahr dürfte auch der
Klassenerhalt für den ein oder anderen
ein passendes Ziel sein. :D
Bewerten:5 

13.01.2020, 10:11 Uhr
Monnema
Wer ein anderes Ziel hat, hat den Beruf
verfehlt😁und sollte in eine
Hobbymannschaft wechseln😁
Bewerten:9 



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