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EHC Red Bull München 19.11.2005, 12:01

Bremerhaven mit sechs Punkten in Oberbayern

Auch München kann Nordlichter nicht besiegen

Durch einen 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)-Erfolg beim EHC München gelang den Fishtown Pinguines aus Bremerhaven innerhalb von vier Tagen der zweite Sieg bei einem oberbayerischen Vertreter der zweiten Eishockey Bundesliga. Wie schon am Dienstag in Bad Tölz genügte auch in München eine eher passive Leistung zum Erfolg, den diesmal auch etwa doppelt so viele eigene Fans als am Dienstag mitfeiern konnten. "Wir haben gewusst, wie schwer es in München werden wird, deshalb habe ich mein Team auf Defensive eingestellt" gab Gäste-Coach Pavlov hinterher auch offen zu:" Meine Spieler sollten defensiv und solide denken".

Dabei zeigte das Spiel vor allem zwei große Probleme des derzeitigen Münchner Eishockeys auf. Zum Einen zeigen die Cracks von der Isar zwar gefälliges Kombinationsspiel und dominieren den Gegner optisch, vor dem Tor fehlt dann aber der notwendige Abschluss. So freut sich Trainer Prior denn auch für Sonntag auf Verstärkung"Wir werden aus Ingolstadt zwei Förderlizenzspieler für Sonntag bekommen. Die sorgen hoffentlich für etwas frischen Wind, auch schon am Samstag im Training". Das zweite Problem bleibt der Zuschauerzuspruch. Gerade einmal 1230 Zuschauer fanden den Weg in die Olympiaeishalle. Und dies, obwohl die Fußballer der Münchner Löwen, die traditionell einen Teil des Fanpotentials der Münchner Eishockeyszene anlocken, nicht gespielt haben.

Die Unentwegten sahen auf beiden Seiten eine schwungvolle Eröffnung, die jeweils durch Strafminuten des Ggeners begünstigt war. Doch sowohl die beiden Powerplaysituationen der Gäste (bei denen sich die Verteidiger die Forderung von Trainer Pavlov nach dem Tölz-Spiel nach mehr Schüssen von der blauen Linie zu Herzen genommen hatten), als auch im Anschluss daran die beiden der Einheimischen brachten den Teams keinen Erfolg. Danach verflachte das Spiel, auch, weil die Müncher ihrer taktischen Marschroute beraubt waren: "Die Gäste waren jetzt zweimal innerhalb kurzer Zeit unheimlich lange im Bus unterwegs, da wollten wir ihnen in den ersten zehn Minuten unser Spiel aufdrücken." gab Prior preis. Die vier Strafminuten in den ersten sieben Minuten führten dann aber eher zum Gegenteil.

"Das erste Drittel gehörte Bremerhaven, im zweiten wurden wir dann langsam besser" befand der Münchner Trainer. Doch gerade in den aus Münchner Sicht besseren Dritteln gewannen die Gäste das Spiel. Gerade einmal 59 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts überwand Peter Boon am langen Eck aus kurzer Entfernung mit einer Direktabnahme Joachim Wild im Münchner Tor, vier Sekunden vor Ablauf einer Strafe gegen T.J. Guidarelli. Und im letzten Drittel, als sich das Geschehen fast nur noch im Bremerhavener Drittel abspielte, kam Alexander Janzen im Mitteldrittel an einen Abpraller, hatte freie Bahn zum Münchner Tor und lies Wild ebenfalls ohne Chance.

"Wir waren heute vorne produktiver", umschrieb Pavlov den erfolgreichen Minimalismus seines Teams, nicht ohne die Leistung seines Torwarts zu loben: "Er war sehr gut!" Dies sah auch Prior so:"Wegen Gardner haben wir heute nach und nach den Glauben ans Toreschießen verloren".

Schlechte Nachrichten für die Münchner Verantwortlichen gab es auch aus der medizinischen Abteilung. Kapitän Fabian von Schilcher musste vorzeitig das Eis verlassen und wird wohl mit einem Fingerbruch einige Wochen ausfallen.
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17.05.2026 09:26 Uhr


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