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EHC Freiburg 16.04.2003, 00:08

EHC Freiburg steht im Play-Off Finale

Wölfe schlagen Bietigheim im vierten Spiel mit 5:3

Der EHC Freiburg hat es geschafft: Mit einem glücklichen aber hochverdienten 5:3 (3:2,1:1,1:0) Sieg über den Vorrundenersten aus Bietigheim haben die Freiburger Wölfe das diesjährige Playoff Finale erreicht. Schon vor dem Spiel herrschte in der Halle an der Ensisheimerstrasse gute Stimmung. Die gut 4500 Zuschauer sahen bis zum Schluss ein spannendes und prickelendes Eishockeyspiel von beiden Mannschaften geboten. Die Freiburger mussten auf den gesperrten Andrijeweski und den verletzten David Danner verzichten. Bei den Steelers fehlten Peter Gulda der ebenfalls gesperrt war und der verletzte Darren Ritchie.

Die Bietigheimer versuchten alles, um die Serie noch zu biegen und spielten voll auf Angriff. Sie versuchten die Freiburger bereits im eigenen Drittel massiv zu stören. Doch in der 3.Minute bebte zum erstenmal die Halle. Dion Del Monte brachte die Wölfe mit 1:0 in Führung. Dabei sah Fatikov im Bietigheimer alles andere als gut aus. Und in der 8.Minute, als Fatikov den Puck nicht festhalten konnte, war dann Robert Brezina zur Stelle und erhöhte auf 2:0. Die Halle stand Kopf. Doch in der 11. Minute gelang dann Calvin Elfring der 1:2 Anschlusstreffer. Steve Palmer hatte kurz darauf die Möglichkeit auf 3:1 zu erhöhen, aber er konnte das Spielobjekt nicht ins Tor versenken. Dafür machten die Bietigheimer durch Agostino Casale in der 12.Minute das 2:2. Die Steelers gaben sich noch lange nicht auf und witterten ihre Chance. Jiri Cihlar gelang dann in der 14. Minute aus dem Gewühl heraus das 3:2.

Peter Mares hatte nach 24 Sekunden im zweiten Abschnitt nach einem Sololauf ein kleines Polster zulegen können. Aber auch er scheiterte ganz knapp. Die Bietigheimer drängten mit aller macht auf den Ausgleich, und Hugo Haas hatte fast keine ruhige Minute mehr. Dieses Drängen wurde durch Kovalev in der 27.Minute mit dem 3:3 Ausgleich belohnt. Und das Spiel war wieder offen. In der 37.Minute war es dann Steve Palmer der für die erneute Freiburger Führung sorgte.

Im Schlussabschnitt agierten die Bietigheimer nur noch mit zwei Sturmreihen. Teeple, Casale, Kovalev und Kummer waren permament auf dem Eis. Aber sie kamen an der guten Freiburger Abwehr und vor allem an Hugo Haas nicht vorbei. Drei Minuten vor Schluss wurde Jiri Cihlar vom, sehr gut leitendem Schiedsrichter Lichtenecker für zwei Minuten auf die Strafbank verbannt. Da wurde es für die Wölfe noch mal brisant. Aber mit Cleverness und Bravour meisterten sie auch diese brenzlige Situation. Als dann die Bietigheimer zwei Minuten vor Spielende zum allerletzten Strohhalm griffen und ihren Torwart zu gunsten eines sechsten Feldspielers ersetzten, gelang den den Wölfen der entscheidende Treffer. Die Stadionuhr zeigte 59:12 an, als Dion Del Monte den Puck ins verwaiste Tor zum 5:3 und zum Finaleinzug einlochte. Die Halle stand Kopf und die Freude unter den Zuschauern kannte keine Grenzen mehr.

Wer nun der Gegner im Finale für den EHC sein wird, stellt sich am kommenden Donnerstag raus. Da treten der SC Riesseree und der EV Landshut zuum fünften und entscheidenden Spiel aufeinander. Und mit der Moral und dem Kampfeswillen was zur Zeit in den Mannen von Thomas Dolak herrscht ist dem EHC Freiburg alles zu zutrauen.

Stimmen zum Spiel

Daniel Naud (Bietigheim)

Ich gratuliere erstmal ganz herzlich Thomas Dolak und seiner Mannschaft zum Sieg. Es war eine tolle Serie, die die da gespielt haben. Ich hätte mir heute mehr Glück gewünscht aber so ist das halt mit Eishockey. Das war ein Superspiel von beiden Manschaften. Und wir hätten vielleicht das fünfte Spiel sicher verdient gehabt, aber so ist es halt. Ich wünsche Landshut oder Garmisch viel Glück gegen Freiburg. Weil die brauchen es, denn wenn die Mannschaft so steht und kämpft, dann wird es ganz schwer Freiburg zuschlagen.

Thomas Dolak (Freiburg)

Selbstverständlich bin ich heute überglücklich das wir das heute geschafft haben.Das Finale ist eine Belohnug für die Mannschaft für die harte Arbeit in der ganzen Saison. Eines möchte ich noch sagen. Es ist nicht zu vergessen auch ein Verdienst von Dr. Kouba. Er und das kann man sagen hat ein Grundstein für diese Mannschaft gelegt. Schade, dass der zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr bei uns sein kann. Wir haben jetzt Pause ein paar Tage, und ich hoffe das sich die Jungs bis Samstag gut regernerieren können. Der Gegner steht noch nicht fest. Ich glaube wenn die Jungs so weiter machen, das wir dann auch eine Chance im Finale haben werden.

Peter Gulda (Bietigheim)

Freiburg war zwei Spiele besser als wir. Und die Torhüterpostion war in Freiburg besser besetzt als bei uns.
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