"Es gibt noch einiges zu tun!"
Interview mit Krefelds Trainer Peter Draisaitl
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Peter Draisaitl. Foto: Sylvia Heimes.
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Peter Draisaitl feierte als Trainer der Krefeld Pinguine am Dienstag einen 5:0-Sieg gegen Freiburg. Nach dem Spiel sprach er mit Ivo Jaschick:
Herzlichen Glückwunsch zum 5:0 Sieg gegen Freiburg! Das Ergebnis sieht ja recht deutlich aus!
Danke! Aber unabhängig von diesem Resultat haben wir einen kleinen, aber wichtigen, Schritt nach vorne gemacht. Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Heilbronn hatten wir heute etwas mehr Energie zur Verfügung, obwohl die letzten Wochen mit einem kleinen Kader absolviert werden mussten. Gegen Heilbronn war es besonders zu merken - heute war es schon etwas besser. Jetzt heißt es regenerieren, so dass wir Freitag wieder die nötige Energie haben.
Es hatte den Anschein, als wären die Wölfe in jedes Drittel besser gestartet. Die ersten zwei, drei Minuten gehörten ihnen!
Wir sind ja hier bei uns auch noch lange nicht fertig! Wir haben hier noch einige Sachen, die wir bei uns noch dringend verbessern müssen. Es ist alles bei weitem noch nicht so stabil, wie ich das gerne hätte - Freiburg hat drei der letzten vier Spiele siegreich gestalten können, ist also durchaus ein gefährliches Team. Wir haben einiges liegen lassen, aber (Hendrik) Hane hat mit seiner guten Leistung alles ausgebügelt!
Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie hier bei den Pinguinen gelandet sind?
Das war eigentlich nicht mein Plan - es hat sich einfach so ergeben! Sergey Saveljev hat bei mir in Bratislava angerufen. Ich hatte eigentlich andere Pläne! Musste mich dann aber entscheiden und nach gründlichen Überlegungen habe ich mich für diesen Job entschieden. Ich habe hier in Krefeld eine nicht gerade einfache, aber doch sehr interessante Aufgabe gesehen.
Und dabei spielte sicherlich auch die räumliche Nähe zu Köln, dem Wohnort Ihrer Familie eine Rolle?
Das ist ganz bestimmt eine sehr angenehme Begleiterscheinung bei dieser Geschichte, aber ich habe versucht dies nicht in meine Entscheidung einfließen zu lassen. Das Sportliche sollte im Mittelpunkt stehen. Die sportliche Herausforderung hier in Krefeld war das Ausschlaggebende, aber dass ich hier näher an meiner Familie bin, ist natürlich sehr Willkommen!
Zum Abschluss noch eine Frage, die nicht fehlen darf: Was sagen Sie zu Ihrem Sohn Leon? - Gestern hat er wieder den Game-Winner geschossen?
Jaja, alles gut! Aber ich glaube, dass die Oilers auch noch eine Menge Arbeit vor sich haben. Ich denke, dass es wohl in der NHL die schwierigste Aufgabe ist, in die Playoffs zu kommen - gesund in die Playoffs zu kommen! Schaffen sie dies, sind sie auch in der Lage, etwas auf die Beine zu stellen. Das hat man ja im letzten Jahr gesehen. Es ist noch ein weiter Weg zu gehen, die Saison ist noch lang und das Wichtigste ist, für mich als Vater, dass Leon gesund ist und bleibt!
Weiterhin viel Erfolg!
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