Anzeige
Anmelden
Anzeige
Anzeige
Anzeige
DEL2

Kein Auf- und Abstieg in der 2. Bundesliga?

DEB und Landesverbände überraschen ESBG

Mit großer Verwunderung haben die Verantwortlichen der zweiten Eishockey Bundesliga die letzten Medienberichte gegen die geplante Verzahnung zwischen der zweithöchsten deutschen Spielklasse und den darunter organisierten Oberligen zur Kenntnis genommen.
✎  Sonntag, 17.02.2013, 22:01 Uhr


Keinen Auf- und Abstieg! - So lautet das erklärte Credo des Eissportverbandes Nordrhein-Westfalen in Person von Eishockey-Obmann Markus Schweer, der damit den Wünschen und Träumen vieler Eishockeyfans in Deutschland einen deutlichen Knockout versetzt. Und das obwohl bereits im August 2012 den Landeseissportverbänden sowie dem Deutschen Eishockey Bund - in Person Uwe Harnos - der Vorschlag für ein sportliches Relegationsmodell für den Aufstieg in die zweite Eishockey Bundesliga vorgestellt wurde, um die Liga nach drei Jahren wieder zu ihrer alten Sollstärke von 14 Clubs zurückkehren zu lassen. Eine Rückmeldung hierzu blieb leider aus.

Betroffen von dieser Entscheidung sind vor allem die Fans der Oberligisten, für die die Saison 2012/ 2013 und die kommenden Spiele ab dem heutigen Tage praktisch wertlos erscheinen dürften. Vor allem die ambitionierten und solventen Clubs der Oberliga, die mit teilweise hohen fünfstelligen Beträgen die Kassen des LEV Nordrhein-Westfalen füllten, hatten diese sportliche Perspektive in ihre Sponsorengespräche und ihre Kaderplanung mit einfließen lassen.

Für die Verantwortlichen der zweiten Eishockey Bundesliga ist das Verhalten einiger Funktionäre des deutschen Eishockeys ein klares Signal gegen die dringend benötigte Weiterentwicklung des Eishockeysports in Deutschland. Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass mit diesem Störfeuer von dem verheerenden Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft beim Olympia- Qualifikationsturnier in Bietigheim-Bissingen und den daraus resultierenden Forderungen nach strukturellen Veränderungen im deutschen Eishockey abgelenkt werden sollte.

Die für die zweite Eishockey Bundesliga verantwortliche ESBG steht auch weiterhin zu ihrem Angebot, die Liga in der Saison 2013/2014 wieder zu ihrer alten Stärke von 14 Teams zurückkehren zu lassen.
Anzeige
Kommentar schreiben
Gast
29.10.2026 22:51 Uhr
 E-Mail bei neuen Kommentaren Abschicken
Kommentare (41)
22.02.2013, 21:12 Uhr
DEG 1935 (Gast)
Tja was da ablaeuft ist an Sinnlosigkeit nicht zu unterbieten.was fuer Heinis sind denn da am Werk?kein Auf und Abstieg das ist in Deutschland nicht machbar.Und ist auch gegenueber den Teams ungerecht die sportlich aufsteigbar sind und finanziell auch gesund da stehen.Boykottieren,dafuer liebe ich d...
Weiterlesen Bewerten:4 
20.02.2013, 19:35 Uhr
FFMLöwe (Gast)
Das ist schon der knaller was im Eishockey alles passiert. Ich glaube Hallenhalma ist besser organisiert. Da geht man ständig in die Halle und Fiebert mit der Mannschaft und hofft das sie aufsteigt und jetzt sowas. Muss man sich fragen, ob das noch sinn mach dafür Geld auszugeben. Echt schade für ...
Weiterlesen Bewerten:5 
20.02.2013, 17:00 Uhr
Fan (Gast)
Boykott ! das Stadion bleibt an diesem Wochenende leer !
Bewerten:3 
19.02.2013, 20:11 Uhr
schwabe (Gast)
Die Landshuter machen es richtig, zu ihrem traditionsreichen Namen "EV Landshut" zurückzukehren. Es sind zwar Kleinigkeiten, aber ich denke, es liegt auch an den wirklich lächerlichen Namen mancher Vereine ( natürlich auch an dem Regelwerk des DEB und DEL) das der Sport zur Lächerlichkeit verkommt.
Bewerten:8 
19.02.2013, 17:01 Uhr
Sieglinde (Gast)
@ECK 4ever (Gast): wie wahr wie wahr was du da schreibst: "es werden sich noch einige Herrn wundern was wir alles können" **Eishockey_Deutschland grinst vor sich hin**, kommt uns allen so bekannt vor!!!! Herrn We........e schon wieder in Stellung gebracht?? Gerichtsvollzieher ruhig gestellt...
Weiterlesen Bewerten:5 
Weitere 36 Kommentare anzeigen
DEL2: 12. Spieltag

DEG kehrt in Erfolgsspur zurück - Rosenheim schlägt Memmingen

Regensburg gewinnt in Crimmitschau

Spielszene Rosenheim gegem Memmingen.
Spielszene Rosenheim gegem Memmingen. Foto: Peter Lion.
Die Düsseldorfer EG ist mit einem Heimsieg gegen Bad Nauheim in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Erster Verfolger bleibt Regensburg nach einem 4:3-Auswärssieg in Crimmitschau. Auch Landshut sammelte am Sonntag gegen Bietigheim drei Punkte ein. Kassel bleibt auch nach dem Gastspiel in Ravensburgs auswärts weiter ungeschlagen.
DEL2: 11. Spieltag

DEG-Serie endet in Regensburg - Verfolger Kassel unterliegt Weiden

Rosenheim verliert in Dresden - Freiburg gewinnt in Weißwasser

Spielszene Regensburg gegen Düsseldorf.
Spielszene Regensburg gegen Düsseldorf. Foto: Andreas Nickl.
Die Düsseldorfer EG musste am elften Spieltag die erste Saisonniederlage nach zehn Siegen hinnehmen - und blieb dabei ohne eigenen Treffer. Die Dresdner Eislöwen machten aus einem 0:2 gegen die Starbulls Rosenheim noch einen deutlichen Heimsieg. Der EC Bad Nauheim setzte sich gegen den zehn Plätze besser platzierten EV Landshut im Penaltyschießen durch. Außerdem beendeten die ECDC Memmingen Indians ihre Serie von fünf Niederlagen.
DEL2: 10. Spieltag

DEG dreht Rückstand in Bietigheim - Landshut gewinnt Verfolgerduell

Bad Nauheim mit Befreiungsschlag

Die Düsseldorfer EG kehrt auch aus Bietigheim erfolgreich zurück.
Die Düsseldorfer EG kehrt auch aus Bietigheim erfolgreich zurück. Foto: Düsseldorfer EG.
Düsseldorf gewann nach Rückstand auch das zehnte Spiel in Bietigheim. Bad Nauheim beendete seine sieben Niederlagen umfassende Serie. Auch Regensburg fand nach vier Niederlagen in Dresden zurück in die Erfolgsspur. Landshut gewann das Verfolgerduell in Kassel und Freiburg siegte im Kellerduell gegen Weiden. Rosenheim steckt nach einer Hemniederlage gegen Weißwasser weiter im Tabellenkeller fest.