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EHC Red Bull München 20.11.2005, 23:01

München meldet: Wir haben ein Problem

Zweite Derby-Niederlage in der Fremde am Stück

München meldet ein Problem. Mit dem 0:4 (0:1, 0:1, 0:1) am Abend in Kaufbeuren wurde das zweite Bayern-Derby innerhalb von fünf Tagen verloren, mit der Heimniederlage am Freitag gegen Bremerhaven gab es innerhalb dieses Zeitraums gleich drei Niederlagen am Stück.

"Im Moment kämpfen wir mehr mit uns selbst als mit dem Gegner" resümierte ein niedergeschlagener Gästetrainer Prior: "Wir sind jetzt seit sechs Dritteln ohne Tor, die Abschlussschwäche hat mittlerweile die ganze Mannschaft angesteckt." Was dabei von Außen gesehen am schwersten wiegt: In Kaufbeuren hat sich die Mannschaft im Gegensatz zu den vorherigen Spielen aber auch kaum aussichtsreiche Schusschancen erarbeitet, sodass Kaufbeurens Schlussmann Jochen Reimer selten wirklich in Gefahr geriet.

Die Münchner traten erwartungsgemäß ohne Kapitan Fabian von Schilcher an, den ein mit sechs Schrauben gerichteter Splitterbruch am Mittelfinger ca sechs Wochen ausser Gefecht setzen wird. Dafür standen mit Sebastian Steingroß und Christoph Höhenleitner zwei Förderlizenzspieler aus Ingolstadt im weißen Trikot auf dem Eis. Nach 15 Minuten musste Prior dann aber wieder auf einen Spieler verzichten, als Andreas Attenberger vom Schiedsrichter von der Fenn vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Da mit Steingroß bereits ein Münchner auf der Strafbank saß, ergab sich eine 5:3-Überzahl-Situation, die Nick Deschenes zur Führung für Kaufbeuren nutzte.

Mit großem kämperischen Einsatz, der allerdings nicht das Wohlwollen von Kaufbeurens Trainer Ustorf fand ("Münchens Spieler haben momentan tatsächlich ein Problem mit sich selbst, so wie sich München hier verhalten hat ist für mich ein ziemlich bedenkliches Zeichen", monierte er viele Fouls hinter dem Rücken des Schiedsrichters) veteidigten sich die Gäste bis mehr als die Mitte Spiels erfolgreich gegen weitere Treffer. Dabei überstand man auch eine zweite Spieldauerdisziplinarstrafe gegen George Kink, der nur siebzehn Sekunden nach Beginn des Mittelabschnitts ebenfalls vorzeitig seinen Arbeitstag beenden musste. In der 34. Minute gelang dann jedoch Martin Schweiger bei einer 4:4-Konstellation das vorentscheidende 2:0 für die Joker.

Den Versuch einer Aufholjagd konnte man dem Münchner Spiel im letzten Drittel nicht ansehen, nach einem Doppelschlag durch erneut Deschenes und Thomas Holzmann innerhalb von 101 Sekunden stellten die Gastgeber Mitte des Schlussabschnitts das Endresultat her.

"Natürlich hatte ich darauf gehofft, dass wir heute auch noch erfolgreich sein können und bin deshalb sehr zufrieden über den Sieg", gab Trainer Ustorf nach dem Spiel preis:" Wir haben in den letzten vier Tagen 2500 Buskilometer hinter uns gebracht, da befürchtete ich, dass wir zum Ende des Spiels hin müde werden könnten. Aber meine Mannschaft hat mich wieder eines besseren belehrt,gerade auch Torwart Jochen Reimer". Weniger glücklich war Ustorf über den Preis des Sieges:"Jeff Angelidis fällt wohl für 4-6 Wochen aus, er hat eine Schultereckgelenkssprengung erlitten. Wenn er operiert werden muss, werden es wohl zehn Wochen. Und Jim Jackson hat trotz Mundschutz zwei Zähne verloren", zählte er verbittert die Resultate der teilweise hart geführten Zweikämpfe mit den Münchner auf. "Ich halte das nicht für notwendig, hartes Spiel ist okay, aber die Fouls hinter dem Rücken des Scheidsrichters und nachdem abgepfiffen ist, die müssen nicht sein" machte er nochmal seinen Standpunkt Richtung Münchner Offizielle deutlich.

Diese freuen sich fast auf das Pokalspielam Dienstag:"Das kommt uns vielelicht entgegen, da können wir einiges für das nächste Punktspiel ausprobieren", kündigte Prior versteckt eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen an. Vielleicht geht es aber auch nur um den Gewinn neuen Selbstvertrauens, läuft es im Pokal doch bislang glänzend
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