Roten Teufel unterliegen mit 3-0 beim Tabellenletzten
Schlappe für die "Roten Teufel" in der Lausitz
Mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) verliert der EC Bad Nauheim beim Tabellenletzten EHC Lausitzer Füchse. Die Teufel waren mit nur einem Tormann angereist, da Jan Guryca sich krankheitsbedingt abgemeldet hatte. Das Spiel vor knapp 1.800 Zuschauern, darunter ca. 20 aus Bad Nauheim, begann optimal für die Gastge
ber. Als Simon Olivier auf der Strafbank saß, überwand Weilert Conti mit einem Schlenzer durch die Schoner zur 1:0-Führung. In der Folgezeit war vom EC so gut wie nichts zu sehen. Nach vorne ging fast gar nichts, während die Füchse auf Konterchancen lauerten. Es war ein insgesamt niveauarmes Spiel, das in keiner Weise das Niveau des Freitags-Matches erreichte. Kurz vor der ersten Pause hatten die Hausherren sogar noch eine 5 gegen 3-Überzahl, aber diese vergaben sie ohne einen Torschuss zu haben. Im zweiten Abschnitt versuchten die Kurstädter zwar, das Geschehen in den Griff zu bekommen, aber auch jetzt sollten keine nennenswerte Möglichkeiten dabei herausspringen. Stattdessen kamen die Füchse immer wieder durch schnelle Spielzüge vor Contis Tor, so auch in der 35.Minute als gerade eine Unterzahl abgelaufen war, und die Scheibe über drei Züge bei Sekera landete, der das 2:0 erzielte. Im letzten Drittel war klar, dass die Lausitzer versuchen würden, ihren Vorsprung gegen eine schwache Nauheimer Truppe über die Zeit zu bringen, so dass sie sich fast nur noch in der Defensive befanden. Der EC versuchte es jedoch zu oft mit der Brechstange, und die Ostdeutschen kämpften aufopferungsvoll für die sich anbahnenden drei Punkte. So gingen die Minuten dahin, und eine Strafzeit von Phil Huber in der 56.Minute nahm den Teufeln die Chance, vielleicht doch nochmal den Anschlusstreffer zu schaffen. Stattdessen erzielte Rohrbach mit dem 3:0 in diesem Powerplay den endgültigen Knockout für die Teufel, die ihr bislang schwächstes Saisonspiel zeigten. Wer allerdings gegen die drittschwächste Abwehr der Liga keinen einzigen Treffer erzielt, der kann auch ein solches Spiel nun mal nicht gewinnen. Somit sind drei wichtige Punkte dahin, und nun geht es bereits am Dienstag nach Bad Tölz, bevor es dann nächsten Freitag zum Tabellenführer nach Garmisch geht. Dann werden jedoch 500 Sonderzugfans mit von der Partie sein und ihr Team dementsprechend unterstützen.
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