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Tölzer Löwen
Sonntag, 02.10.2005, 23:48 Uhr

Tölzer Löwen nach großem Kampf unterlegen

Straubing mit Sechs-Punkte-Wochenende

Erst nach großem Kampf unterlagen die Tölzer Löwen am Sonntag Abend dem favorisierten Gast aus Straubing. Nach zwei torlosen Dritteln war es Niklas Hede, der in der 47. Minute im Powerplay das Tor des Tages gelang.

Knapp 2400 Zuschauer, darunter DEB-Präsident Ulrich Esken, sahen dabei nic ht nur eine spannende, sondern auch temporeiche Partie. "Wir hätten das Spiel im ersten Drittel entscheiden müssen" meinte Straubings Trainer Peter Draisaitl nach dem Spiel sicher zu Recht. Dagegen ging der zweite Spielabschnitt an die Einheimischen:"Wir hatten im ersten Drittel noch die enormen Reisestrapazen von Wolfsburg in den Knochen", so Löwen-Coach Axel Kammerer. "Wir wollten auf unsere Konterchancen warten, die waren auch da, aber wir haben nicht getroffen, auch wegen des sehr guten Mike Bales im Straubinger Tor".

Auch Draisaitl sah im Mittelabschnitt den Vorteil auf Tölzer Seite:"Da waren wir nicht mehr so konsequent und haben förmlich um ein Gegentor gebettelt." Aber "mit Glück und unserem Torwart"(Draisaitl) überstanden die Gäste diese Phase unbeschadet. "Im Schlussabschnitt war es ein enges und offenes Spiel, durch das Powerplaytor mit einem erfreulichen Ende für uns", so Draisaitl:"Aber wir freuen uns jetzt über unser sechs-Punkte-Wochenende".

Auch Kammerer wollte trotz der Niederlage kein Trübsal blasen:"Wir haben wieder gegen einen Topfavoriten der Liga erst nach einem großen Kampf verloren, wir können hoch erhobenen Hauptes heute wieder das Stadion verlassen".

Mit Bietigheim, Schwenningen und nun Straubing haben die Tölzer gleich zu Beginn der Saison drei der absoluten Favoritenteams in der Hacker-Pschorr-Arena zu Gast gehabt, dabei immerhin einen Sieg eingefahren:"Wir hatten bislang drei der Top-Teams hier, dabei mussten wir mit unseren jungen Leuten jeweils an die Leistungsgrenze gehen" bemerkte Kammerer, der Applaus dafür erntete, unabhängig vom Gegner und dessen Reihen seine Rasselbande auch weiterhin über alle vier Reihen hinweg aufs Eis zu stellen. "Auch wenn Mark Cavallin natürlich die ersten sechs Spiele überragend war, haben alle Spieler bislang gute Leistungen gezeigt", sieht er keinen Grund, vom eingeschlagenen Konzept abzuweichen.
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27.07.2026 16:58 Uhr

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