Unglückliche Freiburger Niederlage in Bad Tölz
Wölfe unterliegen den Löwen knapp mit 4:5
Vor einer enttäuschenden Kulisse liessen die Breisgauer gestern Abend alle drei Punkte in Bayern.
Die vielen, teils unnötigen Strafzeiten waren es, die den Wölfen letztendlich das Genick brachen. Zwar konnte man, bemerkenswerterweise auch in Unterzahl, Anfang des 2. Drittels mit 3:2 in
Führung gehen, aber selbst dieses Tor trug nicht dazu bei, selbstbewusster zu agieren, und die Führung nach Hause zu schaukeln.
Mit einem Doppelschlag begannen die Löwen die Partie, bereits nach drei Minuten blinkten die Namen Kadlec (2.) und Kottmair (3.) als Torschützen für die Gastgeber auf der Anzeigentafel auf. Und so dauerte es auch bis zur Mitte des 1. Drittels, eher die Wölfe aus Freiburg erste Akzente in Richtung Peltosara setzen konnten. Überraschend aber, dass der Gast mit einem 2:2 in die erste Drittelpause gehen konnte, die "Del Monte Brothers" schlugen eiskalt zu, als die Löwen sich wohl schon auf den Pausentee freuten. Dion im Powerplay und Dan mit der Schluss-Sirene markierten den bis dahin etwas glücklichen Drittelstand.
Furios begannen die Wölfe dann auch das 2. Drittel: Ein Missvertändnis zwischen Peltosara und Kesperczyk nutzte der wiedergenesene Mares zur 3:2 Führung der Freiburger in Unterzahl. Dieses Tor aber brachte in den Reihen der Gäste keine Sicherheit, und so nutzte Hede in der 34. und Kesperczyk in der 38. Minute in Überzahl die Gunst der Stunde, um die Löwen nach 40 Minuten wieder in Führung zu bringen. Bereits verabschiedet hat sich zu diesem Zeitpunkt Dan Del Monte, der wegen Reklamierens eine zehnminütige Zeitstrafe erhielt. Als er dann, von der Strafbank aus, eine weitere Strafe gegen seinen Bruder "kommentierte", setzte es erneut 10 Minuten und somit eine Spieldauerstrafe.
Hoffnung keimte nochmals bei den Gästen auf, als Sebastian Schlegel in der 51. Minute den 4:4 Ausgleich erzielte.
Wiederum setzten die Freiburger nicht energisch genug nach, und so konnte Zeller drei Minuten vor Schluss den glücklichen 5:4 Siegtreffer für die Löwen markieren, die in einem ausgeglichenem Spiel trotz der Ausfälle von Dubé, Menge und Leitner die Oberhand behielten.
Sauer aufgestossen ist bei den mitgereisten Fans der Freiburger Wölfe die Ansetzung des Referees: Schiedsrichter Hascher pfiff, insbesondere gegen das Wölfe-Team, recht kleinlich. Die Entscheidung, einen aus dem ca. 20 KM entfernten Miesbach Schiedsrichter einzusetzen, erschien den Gästen aus Freiburg insbesondere nach der "Strafen-Flut" im 2. Drittel doch als sehr unglücklich.
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