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DEL2 12.06.2013, 22:37

Zweitligisten reagierten auf Absage

"Werden unsere Ansprüche gerichtlich prüfen lassen"

Die Zweitligisten haben wenige Stunden auf die Absage des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) mit einer Pressemitteilung reagiert und die Prüfung der eigenen Ansprüche und die Klärung der eigenen Ansprüche durch ein Gericht angekündigt.

Kritisiert wird dass der DEB in seiner Erklärung keinerlei Angaben dazu machte, wie er einer zweiten Liga in der bestehenden Form oder dem neuen Modell DEL II gegenüber steht. Unterstützt sehen sich die Zweitligisten durch eine halbe Million Eishockey-Interessierte, die beim sozialen Netzwerk Facebook sich eindeutig für eine DEL II ausgesprochen haben.

Der DEB hattte die Zweitligisten mehrfach ultimativ aufgefordert, sich für die kommende Saison für den Spielbetrieb unter dem Dach des DEB zu bewerben, ansonsten werde man die Zweitligisten zur "wilden Liga" erklären.

In seiner aktuellen Stellungnahme machte der DEB keinerlei Angaben zu möglichen Lösungsansätzen in seiner Auseinandersetzung mit der zweiten Liga. Stellvertretend für die Zweitligisten nahm Wilhelm Graue (Rosenheim) Stellung: "Die DEB-Reaktion war zu erwarten und legt für alle Beobachter und Beteiligten einmal mehr ein beredtes Zeugnis dafür ab, dass der DEB weder Willens noch in der Lage ist, sich den aktuellen Themen des deutschen Eishockeys zu stellen, diese anzupacken und zu lösen."

Man erwarte nun umgehend eine klare Positionierung des DEB in der von den Zweitliga-Clubs gesetzten Frist bis zum Donnerstag und werde diese nötigenfalls gerichtlich einklagen. Graue: "Wir sind der Überzeugung, dass der Verband laut Satzung und Spielordnung einen Kooperationsvertrag mit der ESBG bzw. uns abschließen muss."

Dies bedeutet, dass die Zweitliga-Clubs bei einer weiteren Verweigerung des Verbandes von Gesprächen zur Lösung des Konflikts als letztes Mittel rechtliche Schritte einleiten werden, die, zusammen mit den daraus möglicherweise resultierenden Schadensersatzansprüchen der Clubs von der DEB-Seite nicht einfach mehr zur Seite geschoben werden können.
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Gast
11.05.2026 21:03 Uhr


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Kommentare (35)
20.06.2013, 01:33 Uhr
Ironie (Gast)
@einfach nur Fan: Schulden machen, Konkurs anmelden, neue Gesellschaft anmelden (notfalls mit Fanspenden) > das ist wirtschaftliches Handeln
Bewerten:4 

19.06.2013, 21:34 Uhr
altersack (Gast)
Bremerhaven !!!
Bewerten:0 

19.06.2013, 18:59 Uhr
einfach nur Fan (Gast)
So jetzt ist das Geschrei groß, vor allen von den Vereien die sich in der ".2 Bundesliga gerade immer noch über Wasser gehalten haben, oder immer kurz vor den Konkurs standen, gell Weißwasser, Dresden , Bad Nauheim ,Bremerhafen,Ihr arbeitet alle so gut das das kann ja jetzt nicht mehr passieren , od...
Weiterlesen Bewerten:5 

19.06.2013, 16:13 Uhr
Grizzly
@george: Klasse Vorschlag; bin dabei. Nur leider wird der DEL-Spielstättenanforderung einen strich durch die Rechnung machen. Aber dann müssen eben einige Vereine Aufrüsten oder freiwillig in DEL-2 spielen. Aber klasse Idee. Leider nur ein Traum; wäre eine ge..e Saison :-)
Bewerten:3 

19.06.2013, 14:14 Uhr
George
Mal abgesehen vom sportlichen, könnte man einfach alle 2.Liga Klubs rechtlich in die DEL (I) aufnehmen? Und dann nach der Mammutsaison 2013/14 die Liga in 1. und 2. aufteilen?
Bewerten:13 

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5:2-Auswärtssieg am Freitag in Kassel

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Krefeld feiert die Meisterschaft nach dem Spiel in Kassel. Foto: JMD-Photography.
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Spielszene Krefeld gegen Kassel. Foto: Sylvia Heimes.
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