Herne gewinnt 5:3 in Essen
Wenigstens hatte am Ende die Mannschaft gewonnen, die es sich verdient hatte, die Mannschaft der Herner. 850 Zuschauer an einem sonnigen frühlingshaften Nachmittag waren eine sehr ordentliche Zahl, doch sie wurden von den Essener Spielern nicht gerade bei guter Laune gehalten. Zu wenig taten diese für das Spiel, welches in der Finanzmisere helfen sollte. Zwar war man ohne etliche Stammspieler angetreten, aber auch so hätte man deutlich mehr zeigen müssen, so wurden die Zuschauer, die sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag gefreut hatten, enttäuscht.

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Ab jetzt geht es ums Heimrecht
Der Essener Mannschaft merkte man in den ersten Minuten noch die Unruhe der letzten Woche an. Zudem mussten alle Reihen neu formiert werden, was dem Gast aus der Lausitz einen besseren Start gestattete, 0:1 Pullainen, 2.Minute. Nach und nach wusste man immer besser in das Spiel zu kommen, Ausgleich, 10.Minute Saggau und Führung, 16.Minute Hubbauer ließen nicht lange auf sich warten. Auch der Ausgleich durch Reader schockte nicht und Hinterstocker sorgte für die erneute Führung, 20. Minute.

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Sören Sturm kommt mit einer Förderlizenz aus Köln
Gesellschafter Frank Dittmann und GmbH-Geschäftsführer Bernd Piel bestätigten am Mittwoch, dass die Moskitos Essen eine finanzielle Schieflage haben. Man liegt rund 500 Zuschauer im Schnitt pro Spiel in der Kalkulation daneben, hinzu kommen ausbleibenden Sponsorengelder. Aktuell muss man wohl rund 100.000 Euro aufbringen, soll der Karren in ein paar Wochen nicht ganz gegen die Wand gefahren werden.

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Einfach gewinnt - umständlich verliert
Die Moskitos haben sich am Ende gegen Heilbronn selber ein Bein gestellt. Man weist zwar das beste Überzahlspiel der Liga auf, doch diesmal wurde es zum Negativfaktor. Selber ließ man gleich mehrere Chancen mit fünf gegen drei Spieler aus und kassierte dagegen selber zwei Shorthander der Falken. Zu umständlich war das Spiel der Moskitos gegenüber der kämpferischen und gradlinigen Einstellung der Heilbronner.

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Sechs Punkte am Wochenende
Im ersten Drittel waren die Moskitos noch nicht richtig bereit für das Spiel. So sah es auch der Trainer, der aber Verständnis dafür aufbrachte: "17 Tore dort erzielt, in Kassel gewonnen, da war es schon schwierig den richtigen Hebel umzulegen." Man war zwar läuferisch und spielerisch klar überlegen und führte früh durch Hubbauer mit 1:0, doch nach 20 Minuten stand es nach Gästetreffern von Young und Helms 1:2.

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6:5 Sieg in der Verlängerung über Riessersee
Hätte man vor dem Spiel aus Essener Sicht von zwei Punkten gesprochen, man hätte sie gerne genommen. Am Ende konnte man sich nicht so ganz sicher sein, ob man nun zwei Punkte gewonnen oder Einen verloren hatte.

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Schiedsrichter Neubert stellt sich in den Mittelpunkt
Die Crimmitschauer kamen unerwartet leicht zu drei Punkten in Essen. Die Moskitos traten durch einen Grippevirus stark ersatzgeschwächt bereits ohne 4 Stammspieler an. Puhakka, Saggau, Hubbauer und kurz vor dem Spiel auch noch Valenti fielen schon vor dem Spiel aus. Zum allem Überfluss verlor man auch noch früh Sochan durch eine Spieldauerstrafe und Beuker mit einer Kieferverletzung. Sein übriges tat Schiedsrichter Neubert mit einer völlig desolaten Leistung dazu, denn die einseitige Sichtweise des Unparteiischen bevorteilte die Gäste durch reichlich nicht gegebene Strafen noch zusätzlich.

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Erneut schwache Leistungen und 0 Punktewochenende
Die Moskitos haben sich in den letzten Wochen in das absolute Mittelmaß gespielt. Die letzten Auftritte hatten mit einer Mannschaft die in den Playoffs möglichst mit Heimrecht antreten möchte nichts zu tun. Die Spiele waren harmlos im Angriff, gar desolat in vielen Situationen vor dem eigenen Tor. Dem recht chancenlosen 2:6 gegen Kassel folgte eine 4:5 Niederlage beim Aufsteiger aus Ravensburg.

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