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NHL

Die Clubs der Western-Conference in der Übersicht

Von Anaheim bis Vancouver

Eishockey Info stellt nach der langen Sommerpause die wichtigsten Neuerungen bei den Teams der Western-Conference vor und wagt einen Ausblick auf die neue Saison 2006/2007:

Anaheim Ducks

Eine bereits stattliche Verteidigung, wurde im Sommer noc h durch Chris Pronger verstärkt. Aber auch in der sehr jungen Offensive gibt es viel Talent. Der Erfolg wird vor allem von der Entwicklung der jungen Spieler abhängen. Aber auch die Torhüter-Konstanz wird eine entscheidende Rolle spielen. Wenn alles passt, kann Anaheim den Titel holen.

Calgary Flames

Alex Tanguay wurde geholt um Tore in der Offensive bei zu steuern. Er stößt zu einem Kader, der ausgeglichener kaum sein könnte und vor allem in der Defensive erstklassig besetzt ist. Es wird, wie nahezu jedes Jahr, sehr schwer sein die Flames in den Playoffs zu schlagen.

Chicago Blackhawks

Bis auf Martin Havlat sind die Neuzugänge der Blackhawks kaum als herausragende Verstärkungen zu bezeichnen. Viel wird von der Leistung von Nikolai Khabibulin abhängen. Ist er gut drauf, kann Chicago überraschende Siege einfahren.

Columbus Blue Jackets

Die Verletzung von Sergei Fedorov und der verspätete Trainingseinstieg von Jungstar Nikolai Zherdev könnten dazu führen, dass Columbus einen schwachen Saisonstart hinlegt. Dagegen sprechen die vermutlich starken Offensivleistungen von Rick Nash, Fredrik Modin und Anson Carter. Insgesamt kann man aber davon ausgehen, dass die Blue Jackets die Playoffs erreichen werden.

Detroit Red Wings

Der Kader der Wings hat herbe Rückschläge einstecken müssen. Steve Yzerman arbeitet jetzt für die Red Wings Führung und Brendan Shanahan spielt von nun an für die Rangers in New York. Andererseits darf man sich auf eine komplette Saison von Verteidiger Niklas Kronwall freuen und Supertalent Jiri Hudler wird mehr Verantwortung übernehmen können. Hält die Leiste von Dominik Hasek, sind die Red Wings mit zu den Topfavoriten zu zählen.

Edmonton Oilers

Die Oilers waren gezwungen Chris Pronger abzugeben, was eine enorme Schwächung der Derfensive bedeutet. Aber Generalmanager Kevin Lowe hat das Beste daraus gemacht. Joffrey Lupul und Petr Sykora werden den jungen, talentierten Kader von Edmonton weiter verstärken. Die Frage wird sein, was die Defensive um Torwart Dwayne Roloson den gegnerischen Angreifern entgegenzusetzen hat.

Los Angeles Kings

Der Schnitt, den die Kings-Führung getätigt hat, ist gewaltig. Erfahrene Spieler wie Jeremy Roenick und Pavol Demitra mussten gehen. Ebenso gibt es nun einen neuen Trainer und Generalmanager. Der Plan sieht vor, eine schlagkräftige Truppe um Kings-Spieler Alexander Frolov, Michael Cammalleri und Anze Kopitar, aufzubauen. Ob Rob Blake dieses Szenario als aktiver Spieler noch erleben wird, bleibt abzuwarten.

Nashville Predators

Die beste Nachricht für die Predators ist zweifellos die, dass Tomas Vokoun, nach seinen Blutproblemen, wieder völlig gesund ist. Fügt man Jason Arnott und J.P. Dumont dem bereits sehr starken und ausgeglichenen Kader hinzu, hat man eine Truppe, die nicht leicht zu besiegen sein wird.

Phoenix Coyotes

Ed Jovanovski wird sicher helfen, die talentierte Defensive der Coyotes zu führen. Der Plan erfahrene Spieler wie Jeremy Roenick und Owen Nolan als Heilsbringer in die Wüste zu holen könnte klappen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie geholt wurden um den Schaden in Grenzen zu halten.

St. Louis Blues

Die neuen Besitzer versuchen mit erfahrenen Spielern wie Doug Weight, Bill Guerin und Martin Rucinsky das sinkende Boot zu retten. Es ist eine leichte Verbesserung der Blues zu erwarten, denn viel schlechter als letztes Jahr, kann die Saison kaum verlaufen.

Vancouver Canucks

Der neue Star in Vancouver heißt Roberto Luongo. Er wird den Canucks jede Nacht die Chance auf den Sieg geben. Die Frage ist, ob neben den drei Schweden im Team, noch andere Spieler in der Lage sind, konstant zu punkten. Matt Cooke und z.B. Neuzugang Jan Bulis kommen da in den Sinn.

San Jose Sharks

Mark bell wird in San Jose die Chance bekommen in der ersten Reihe mit Joe Thornton und Jonathan Cheechoo zum Star zu werden. Gelingt ihm dies nicht, war der Preis, den die Sharks für ihn bezahlen mussten, nämlich Powerplay Spezialist Tom Preissing, zu hoch. In San Jose hofft man, dass der talentierte Verteidiger Matt Carle sofort in Preissings Schuhe schlüpfen kann.

Minnesota Wild

Die Wild-Offensive wurde enorm verstärkt. Mark Parrish und Pavol Demitra sollen sich von nun an die Torausbeute mit Marian Gaborik teilen. In der Defensive haben sie mit Kim Johnsson den lang ersehnten offensiven Verteidiger, der einen Angriff einleiten kann. Im Tor gilt es zu klären, ob Manny Fernandez starke genug ist für über 60 Spiele als Nummer eins.

Dallas Stars

Auch ohne Jason Arnott ist die Centerposition der Stars in diesem Jahr stark besetzt. Neuzugänge Eric Lindros und Mike Ribeiro werden, zusammen mit Mike Modano, ein enorm starkes Center-Aufgebot bilden. Jeff Halpern und Patrik Stefan runden dieses zusätzlich ab. In den Playoffs wird dann der Fokus auf Marty Turco, im Stars-Tor, gerichtet.

Colorado Avalanche

Ohne Rob Blake und ohne Alex Tanguay in ihren Reihen, stehen alle Zeichen in Denver auf Neuanfang. Marek Svatos und Paul Stastny stehen stellvertretend für eine rosige Zukunft. Viel wird von Jean-Michael Liles und Jordan Leopold in der Defensive und vor allem von Torhüter Jose Theodore abhängen.

Stand: 07.10.2006, 11:13 Uhr
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