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EHC Neuwied
Sonntag, 13.03.2005, 23:16 Uhr

Preussen Siegesserie erneut unterbrochen

Neuwied schlägt Berlin mit 2:1

Fünf Spiele in der Vor- und Meisterrunde hat es gedauert, bis den Bären des SC Mittelrhein-Neuwied der erste Sieg gegen die Berliner Preussen gelungen ist. Im Heimspiel bezwangen die Neuwieder die Hauptstädter am Ende mehr als verdient mit 2:1 (1:1/0:0/1:0)

Von Beginn an wollte die Truppe von Fred Carroll an die durchaus gute Leistung vom Freitagsspiel anknüpfen. Rund 800 Fans und der DEB-Schiedsrichterobmann Bernd Schnieder (Iserlohn) sahen eine forsch aufspielende Bären-Truppe. Doch zunächst gingen die Gäste in Führung, als Joel Irwin einen Schuss aus halbrechter Position abgab, der durchaus haltbar gewesen war (Anm. Als Torschütze wurde aber offiziell Yvon Corriveau angegeben, der aber nicht auf dem Eis war). Doch geschockt zeigten sich die Bären nicht. Mit viel Einsatz und Kampf drängten sie auf den Ausgleich. Und genau eine Sekunde vor Drittelende war es soweit. Die Berliner hatten den Puck im eigenen Drittel eigentlich sicher und hätten nur noch über die blaue Linie spielen müssen. Doch Tobias Stolikowski erarbeitete sich den Puck zurück, lief ein kurzes Stück und netzte ein.

Auch der Mittelabschnitt wurde auf hohem Niveau geführt, wobei sich die Preussen mit unnötigen Strafen selbst schwächten. Doch leider konnten die Bären selbst bei 5-3 keinen Profit schlagen.

Im Schlussdrittel dann die kleine Sensation. Im Power-Play brachte Tyson Mulock die Scheibe durch die Achselhöhle von Marko Suvelo über die Linie. Dieser wusste selbst nicht wie ihm geschah. Danach wehrten sich die Bären mit Mann und Maus gegen den Ausgleich und die Preussen wussten sich fast nur noch mit absolut unfairen und unnötigen Fouls zu wehren. Bezeichnend die Situation in der 58. Minute: Gäste-Coach Andreas Brockmann wollte den Goalie vom Eis holen, als Draxler für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Doch damit nicht genug. Dies veranlasste Hitzkopf Corriveau, eine Flasche auf das Eis zu werfen, was eine weitere Strafzeit zur Folge hatte. Somit hatten die Berliner keine Chance mehr und die Neuwieder feierten frenetisch den ersten wichtigen Sieg gegen die Hauptstädter, die selbst bei der Verabschiedung noch meinten, sich mit der Neuwieder Mannschaft prügeln zu müssen.
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30.07.2026 16:30 Uhr

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