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Olympische Spiele 2006 19.02.2006, 22:11

"Nicht nach unserem Geschmack"

Kapitän Stefan Ustorf im Gespräch

Das Olympiaturnier läuft für die Bundesauswahl mehr schlecht als recht. Zwei Punkte aus vier Spielen sind eindeutig zu wenig - die Qualifikation für das Viertelfinale wurde nach dem Sieg der Tschechen gegen Italien verpasst. Stefan Ustorf ist enttäuscht und hofft, dass er mit seinem Team aus den Spielen in Turin gelernt hat. Nach dem Spiel gegen die Schweiz (Endstand 2:2) sprach der Kapitän der Deutschen Klartext.

Herr Ustorf, wie ist die Stimmung bei ihnen und ihren Mannschaftskameraden nach den bislang enttäuschenden Ergebnissen von Turin?

Stefan Ustorf: Wir haben uns alle mehr erhofft. Das Turnier ist nicht nach unserem Geschmack verlaufen. Aber das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Das Italien-Spiel war der Knackpunkt.

Sie sprechen es an: Gegen Italien gab es nur ein 3:3-Unentschieden. Woran lag's?

Ustorf: Wir müssen gegen Teams wie Italien lernen, das Spiel zu machen. Da kam einfach zu wenig. Gegen Kanada oder Tschechien können wir aufgrund ihrer Favoritenrolle nur gewinnen, gegen Italien allerdings hätten wir mehr machen müssen. Muzatti (Torhüter der Italiener, Anm. d. Red.) hat zwar stark gehalten, aber das darf keine Ausrede sein. Das Unentschieden war wie eine Niederlage für uns.

Die Schweizer hingegen haben einen Höhenflug bei der Olympiade. Immerhin haben sie nicht verloren?

Ustorf: Aber auch nicht gewonnen. Ein Sieg wäre Pflicht gewesen, jetzt ist die Endrunde pfutsch. Die Schweizer haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Früher waren das "Schönspieler", mittlerweile sind das richtige Kämpfer geworden. Sie spielen körperbetont und sind taktisch sehr diszipliniert. Das Spiel der Schweizer hat sich sehr gewandelt.

Warum hat es gegen die Eidgenossen nicht zum Sieg gereicht?

Ustorf: Wir machen unsere Tore irgendwie zum falschen Zeitpunkt. Gegen die Schweiz war es Anfang des zweiten Drittels. Hätten wir noch einen draufgelegt, wäre das Spiel mit Sicherheit anders verlaufen. Die Schweizer konnten jedoch ausgleichen und haben uns noch ein zweites Ding kurz vor der Pause reingelegt.
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