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Olympische Spiele 2010 17.01.2010, 10:53

Vancouver calling: Die Olympia-Kolumne (1)

Folge 1: Vancouver für Anfänger

Gut drei Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Vancouver startet EISHOCKEY.INFO für Sie eine regelmäßige Kolumne, mit der wir das Geschehen rund um die die XXI. Winterspiele für Sie festhalten möchten. Dabei wollen wir uns vor allem Hintergründen und wissenswerten, manchmal auch lustigen Dingen abseits der Eisfläche widmen. In der ersten Folge machen wir Sie heute fit für die Spiele - mit allerlei interessanten Infos über den Austragungsort Vancouver.

Die 600.000-Einwohnerstadt am kanadischen Pazifik ist schon wegen ihrer einmaligen geografischen Lage ein besonderer Touristenmagnet und wird - Olympia hin oder her - von vielen Menschen im In- und Ausland als die schönste Stadt Kanadas beschrieben. Vancouvers malerische Lage im Südwesten der Provinz British Columbia am Pazifik garantiert für kanadische Verhältnisse ungewöhnlich mildes Wetter. Das gilt insbesondere für den Winter, wo die warmen Meeresströmungen des Pazifik die Landzungen vor Vancouver auf teils über 10 Grad Celsius erwärmen. Schnee in der Stadt ist somit eher selten. Erst mit jedem Kilometer landeinwärts in Richtung der mächtigen Rocky Mountains wird es weiß und winterlich. Somit ist die Region um Vancouver trotzdem prädestiniert für Olympia. Im nordöstlich der Stadt gelegenen Wintersport-Zentrum Whistler am Horstman-Gletscher ist Schneemangel kein Thema. Auch die anderen zahlreichen Austragungsorte der Olympischen Disziplinen sind längst fertiggestellt und präpariert für die am 12. Februar beginnenden Titelkämpfe.

Vancouver hat sich für Olympia 2010 verändert, für den Bau der Wettkampforte haben Stadt und Land tief in die Tasche gegriffen. Und obwohl man sich den Anschein "grüner Spiele" gibt und ein ausgeklügeltes Energiemanagement entwickelt hat, ging das nicht ohne Einschnitte in die wilde kanadische Natur. Die Verkehrsadern zwischen den Wintersportzentren und der Stadt Vancouver wurden zum Teil vollkommen neu und - wie Kritiker sagen - überdimensioniert gebaut.

Bei allen aufwändigen Vorbereitungen kann die multikulturell geprägte Stadt am Pazifik aber auch seine sozialen Probleme nicht verbergen und will es auch gar nicht, wie Bürgermeister Gregor Robertson stets betont. Drogen, Kriminalität und Obdachlosigkeit sind in Vancouver alltägliche Stadtprobleme. In einigen Vierteln empfiehlt man Touristen deshalb seit Jahren, nicht nachts allein auf Erkundungstour zu gehen. Vor Olympia hat es jedoch keinerlei Säuberungsaktionen oder Verhaftungswellen gegeben. Die Stadtregierung von Vancouver will die Probleme langfristig und nachhaltig lösen und gibt sich zu Olympia gastfreundlich, schützend aber auch grundehrlich im Hinblick auf seine Probleme.

Trotz dieser Schwierigkeiten, die es eigentlich in jeder nordamerikanischen Großstadt gibt, ist Vancouver gerade während der Olympischen Spiele ein empfehlenswertes Reiseziel - vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld. Denn für kanadische Verhältnisse ist die Stadt sehr teuer und vor Olympia hat es gerade in der Hotellerie- und Restaurantszene Preiserhöhungen gegeben. Das ist keine Überraschung und Deutschen bleibt immerhin der Trost, dass der Euro seit Jahren einen günstigen Wechselkurs zum kanadischen Dollar hat. Für einen Euro erhält man derzeit trotz fallender Tendenz immerhin noch knapp 1,50 kanadische Dollar (CAD). Da die Unterkünfte in Vancouver und Whistler zu Olympia horrend teuer und nahezu ausgebucht sind, sollten kurzentschlossene Reisende sich in der Gegend um Vancouver umsehen und nach Möglichkeit einen Mietwagen nutzen.

Noch ein Wort zum olympischen Eishockeyturnier: Die Titelkämpfe im "Mutterland des Eishockeys" werden natürlich unter besonderer öffentlicher Anteilnahme stattfinden. Vom Gastgeber Kanada erwarten die Menschen im Land nicht weniger als den Titelgewinn. Und das ist angesichts der Kräfteverhältnisse im Eishockey ja auch kein übertriebener Anspruch. Die Spiele des Turniers werden in der Heimspielstätte des erfolgreichen NHL-Clubs Vancouver Canucks ausgetragen, dem General Motors Place. Die rund 18.800 Plätze fassende Multifunktionsarena liegt inmitten der Downtown von Vancouver. Während der WM wird die Halle "Canada Hockey Place" heißen und Deutschland trägt dort am 17. Februar um 16.30 Uhr Ortszeit sein erstes Spiel gegen Schweden aus. Apropos Ortszeit. In Vancouver ist die Zeitzone "Pacific Time", was für Deutsche Eishockeyfans nichts Gutes verheißt. Will man die Spiele live am Fernseher verfolgen, muss man in der Nacht aufstehen, da Vancouver neun Stunden mitteleuropäischer Zeit "hinterherhinkt".
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