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Olympische Spiele 2010 07.02.2010, 19:37

Vancouver calling: Die Olympia-Kolumne (2)

Folge 2: Modi und Spielstätten der Eishockeywettbewerbe

Im zweiten Teil unserer Olympia-Kolumne wollen wir Sie etwas näher an das Olympische Eishockey-Turnier heranführen. Dabei kommen auch die Damen nicht zu kurz: Auch die "Eisladies" kämpfen in Vancouver um Gold, Silber und Bronze. Am kommenden Samstag um 12:00 Uhr Ortszeit, 21:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, startet das olympische Eishockeyturnier im derzeit ungewöhnlich warmen Vancouver. Den Auftakt machen die Damen aus Schweden und der Schweiz, anschließend treffen die Gastgeberinnen auf die Slowakei. Der Herrenwettbewerb startet am darauf folgenden Dienstag mit der Partie USA gegen die Schweiz. Die deutsche Auswahl steigt am 17.02. mit der Partie gegen Schweden ins Turnier ein.

Zwei unterschiedliche Spielmodi finden bei den Spielen in Vancouver Anwendung. Die Damen treten in zwei Vierergruppen an, in der Gruppe A Gastgeber Kanada, Schweden, die Schweiz und die Slowakei, in der Gruppe B die USA, Russland, Finnland und China. Nach der Vorrunde spielen die beiden bestplatzierten Teams über Kreuz im Halbfinale gegeneinander, die Sieger ziehen ins Finale ein und die unterlegenen Teams spielen um die Bronzemedallie.

Anders gestaltet sich der Herrenwettbewerb. Nach der Vorrunde, die in drei Gruppen zu je vier Teams ausgetragen wird, ziehen die Gruppensieger und der beste Zweitplatzierte direkt ins Viertelfinale ein, die verbleibenden acht Nationen spielen in einem Playoff die vier weiteren Viertelfinalisten aus. In der Gruppe A treffen Gastgeber Kanada auf die USA, Norwegen und die Schweiz, die Gruppe B bilden Russland, Tschechien, die Slowakei und Lettland. Die deutsche Auswahl trifft in der Gruppe C auf Schweden, Finnland und Weißrussland.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Spiele werden die Eishockeyspiele auf einer Eisfläche mit NHL-Maßen ausgetragen. Die Eisfläche ist etwa fünf Meter kürzer als in Europa und mit 26 Metern Breite auch gut vier Meter schmaler.

Zwei Spielstätten stehen für die Eishockeyspiele in Vancouver zur Verfügung, zum einen der Canada Hockey Place, bekannter unter dem Namen General Motors Place, Heimat des NHL-Clubs Vancouver Canucks, und zum anderen die UBC Winter Sports Center, auch als Thunderbird Arena bekannt. Der Hockey Canada Place hat ein Fassungsvermögen von 18.630 Zuschauern. Erbaut wurde die Halle im Jahr 1995 für 160 Millionen kanadische Dollar, umgerechnet etwa 110 Millionen Euro. Sie verfügt - wie in Übersee üblich - ausschließlich über Sitzplätze, zudem 2.195 Business-Sitze und 75 Suiten. Im Sommer 2006 erhielt die Halle eine neue LED-Anzeigetafel, welche mittig unter dem Hallendach hängt und über vier Bildschirme verfügt. Jeder dieser Bildschirme ist mit 7,32 mal 4,11 Metern beinahe doppelt so groß wie ein Fußballtor und zugleich die Größten der NHL.

Deutlich kleiner, mit einem Fassungsvermögen von 7.500 Zuschauern ist das UBC Wintersports Centre, eine Mehrzweckhalle auf dem Gelände der University of British Columbia, etwa 10 Kilometer außerhalb Vancouvers. Von den drei verfügbaren Eisflächen wird eine ausschließlich für Trainingszwecke genutzt, neben Eishockey werden dort die Sledge-Hockey-Turniere und anschließend auch die Paralympics in der 2008 fertiggestellten Arena ausgetragen.
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