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Olympische Spiele 2006 08.02.2006, 14:27

Zwei schlagbare Teams

Olympia: Die Vorrunden-Analyse von Eishockey Info

Knapp 160 NHL-Legionäre werden die Olympischen Spiele von Turin zu einem der besten Eishockey-Turniere aller Zeiten machen. Deutschland ist mit von der Partie - auch wenn es vielleicht der letzte Olympia-Auftritt für einige Zeit sein wird. Umso mehr gilt es, die Fahnen der Bundesrepublik hoch zu halten. Eishockey Info analysiert vorab, ob das gelingen kann.

Schon der Blick auf die Vorrundengegner in der Gruppe A offenbart, dass die Trauben für die DEB-Equipe und den neuen Bundestrainer Uwe Krupp hoch hängen werden. Doch das ist bei internationalen Turnieren immer so, bange machen gilt hier also nicht. Zwei schlagbare Teams lassen sich im Feld der Gruppe ausmachen: Die Schweiz und Italien. Italien ist davon der einfachere Brocken, aber dafür mit dem Heimvorteil gesegnet. Die Schweizer Eidgenossen hingegen besitzen nominell ein ähnlich starkes Team wie Deutschland, hier entscheiden Tagesform und sicher auch das berühmte Quäntchen Glück.

Zumindest können die Deutschen zum Turnierbeginn am 15. Februar (17:00 Uhr) gegen Tschechien befreit aufspielen. Anders als bei der enttäuschenden A-WM in Frühjahr, als das "killer game" mit den verpassten "big points" gleich zu Beginn kam, müssen dieses mal die Tschechen als Favorit das Spiel machen. Anders können die Filigrantechniker von der Donau die Vorrunde nicht gewinnen, wo doch Kanada und Finnland ebenfalls Ambitionen haben. Auch am darauffolgenden Abend gegen Kanada erwartet man von Krupps Mannen nicht viel. Umso besser, wenn in den ersten beiden Spielen Punkte geholt werden. Das Schlüsselspiel gegen die Italiener, sowie das Derby gegen die Schweiz folgen am 18. beziehungsweise 19. Februar. Danach tritt man noch gegen die Finnen an, der vielleicht "einfachste" Gegner unter den Favoriten.

Immerhin wird Uwe Krupp auf die deutschen NHL-Legionäre bauen können. Und viel erwartet sich der ehemalige Weltklasseverteidiger von den Defendern Christoph Schubert, Dennis Seidenberg und Christian Ehrhoff. Die drei "jungen Wilden" haben sich inzwischen in der NHL durchgebissen und so müssen die Stürmer Jochen Hecht und Marco Sturm sowie Keeper Olaf Kölzig vielleicht nicht mehr die NHL-Alleinunterhalter sein.

Freilich ist es schwierig einzuschätzen, was die Gegner zu bieten haben. Bei den so genannten Favoriten ist klar: Es wird viel mehr sein, als die DEB-Truppe bieten kann. Doch wenn die Mannschaft gegen Italien und die Schweiz siegreich ist, die Hausaufgaben macht, ist gegen Finnland vielleicht noch am ehesten eine Überraschung drin. Wir drücken die Daumen.
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06.05.2026 23:59 Uhr


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