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Eisbären Berlin 07.04.2010, 21:59

Titelverteidiger sensationell ausgeschieden

2:6 gegen Augsburg im fünften Viertelfinale

Das Undenkbare ist eingetreten: Nachdem der noch amtierende Meister Eisbären Berlin in der Vorrunde die Liga dominiert hatte, schieden die Berliner am Mittwochabend im fünften Finale gegen den Achten Augsburg aus. Die Panther präsentierten sich auch diesmal glänzend taktisch eingestellt, nutzten Powerplay und Fehlpässe des Gegners gnadenlos aus. Mehr war nicht nötig. Am Ende hieß es 6:2 für die Fuggerstädter, denen nun sogar noch mehr zuzutrauen ist.

Zu Beginn der Partie legten die Eisbären vor 14.000 Fans in der O2-World los wie die Feuerwehr. Es war zu merken, dass die Berliner nach dem Auswärtssieg in Augsburg mental wieder auf der Höhe des Geschehens waren. Bereits in den ersten zwei Minuten entwickelte die Jackson-Truppe viel Zug zum gegnerischen Tor. Das 1:0 fiel allerdings "erst" in der 9. Minute, als Walker in Überzahl einen Schuss von Roach unhaltbar abfälschte. Aber anstatt nachzusetzen, ließen die Hausherren etwas nach, Augsburg profitierte dagegen von einer Strafe gegen die Berliner und da kam das derzeit perfekt abgestimmte Powerplay der Panther zum Einsatz. Likens traf in der 15. Minute von der blauen Linie. Und gleich im Anschluss bekamen die Augsburger noch ein Powerplay und wieder schlug es ein: Diesmal wurde Engelhardt direkt vor dem Tor angespielt und verwandelte zum 1:2. Und für die Eisbären kam es nun ganz bitter. Routinier Roach spielte im eigenen Drittel einen "Pass des Wahnsinns" direkt auf den Schläger von Beechey, der postwendend das 1:3 markierte.

Der Schock saß nun tief bei den Eisbären, die sich um Ordnung und Zug im Spiel bemühten, aber in AEV-Goalie Endras auch immer wieder ihren Meister fanden. Auch im zweiten Drittel. Den ersten Schuss parierte der Nationaltorhüter stets und an die Abpraller ließen die Panther-Defender ihre Gegenspieler nur selten ran. So konnte Olver in der 34. Minute sogar zum 1:4 treffen - mehr als nur eine Vorentscheidung. Wieder war der Szene ein Puckverlust der Eisbären im eigenen Drittel vorausgegangen.

Im letzten Drittel entwickelte sich dann ein Spiel auf ein Tor. Die Berliner mühten sich noch redlich, das Unabwendbare abzuwenden. Wenn keiner mehr trifft bei den Eisbären, trifft Richie Regehr von der blauen Linie. So auch diesmal in der 49. Minute. Und doch: Es reichte nicht. Engelhardt (59.) und Collins (60.) schossen ihr Team mit "empty net" Goals ins Halbfinale.

Und ganz ehrlich: Diesen Augsburger Panthern ist die Sensation zu gönnen. Eine famose Serie haben die Fuggerstädter gegen Berlin gespielt, zuvor hatte ja bereits Mannheim dran glauben müssen. Wenn die Kräfte reichen, muss auch im Halbfinale noch nicht Schluss sein. Die Mannschaft von Larry Mitchell bekommt es nun mit Wolfsburg zu tun. 
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08.05.2026 21:08 Uhr


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