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DEL 13.04.2017, 21:59

3. Finale: Erster Sieg für Wolfsburg

Niedersachsen verkürzen in der Serie auf 1:2

Münchens Steve Pinizzotto gegen Wolfsburgs Alexander Dotzler.
Münchens Steve Pinizzotto gegen Wolfsburgs Alexander Dotzler. Foto: City Press.
Die Grizzlys Wolfsburg haben das dritte Finale um die Meisterschaft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in München mit 2:1 gewonnen und damit in der best-of-seven Serie auf 1:2 verkürzen können. Für die Niedersachsen war es im zehnten Anlauf der erste Finalsieg in der Clubgeschichte. Am Ostersamstag folgt das vierte Aufeinandertreffen in Wolfsburg.

Die Münchner begannen druckvoll und legten durch Keith Aucoin aus kurzer Distanz bereits in der achten Spielminute zum 1:0 vor. Felix Brückmann im Tor der Wolfsburger verhinderte mit einer erneut starken Leistung einen höheren Rückstand der Gäste bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Wolfsburger deutlich verbessert und kamen durch Stephen Dixon, der wieder ins Team gerückt war, in der 23. Spielminute zum 1:1-Ausgleich. München verpasste während einer fünfminütigen Überzahlsituation wieder vorzulegen. Jeffrey Likens hatte nach einem Foul an Münchens Kastner eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassiert. Kastner konnte nach einer Verletzungspause weiterspielen.

Nach überstandener Unterzahl traf Brent Aubin (34.) zur Führung der Gäste. Der Titelverteidiger zeigte Nerven und kassierte bis zur zweiten Pause mehrere Strafen, die von den Wolfsburgern aber nicht zu weiteren Treffern genutzt werden konnten.

Auch eine 5-3 Überzahl zu Beginn des Schlussabschnitts blieb für die Mannschaft von Pavel Gross ohne zählbaren Erfolg. München bemühte sich um den Ausgleich aber bremste sich mit weiteren Strafen in der Schlussphase selbst aus. Wolfsburg verteidigte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Konrad Abeltshauser: "Wir waren insgesamt zu oft auf der Strafbank. Felix Brückmann hat ein starkes Spiel gemacht. Wir haben es nicht geschafft, ihn zu überwinden. Hätten wir die fünfminütige Überzahl genutzt, wäre das ein gutes Polster gewesen. Wir haben es probiert, aber haben das Tor nicht gemacht. Wir werden daraus lernen und am Samstag in Wolfsburg wieder bereit sein."
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Gast
10.01.2026 05:27 Uhr


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Kommentare (10)
16.04.2017, 09:01 Uhr
Jessas
@TheGreatPit: Mitleid bekommt maan geschenkt und Neid und Mißgunst muß man sich verdienen. Und ihren offensichtlichen Neid oder auch ihre Mißgunst haben sich beide Teams durch die beiden Finalteilnahmen 2016 und 2017 mal locker verdient. Wer Probleme damit hat dass sein Verein nicht im Final...
Weiterlesen Bewerten:1 

15.04.2017, 12:32 Uhr
Stastny (Gast)
@ The great pit: Wenn man sich für das Finale nicht interessiert muss man es ja nicht schauen ;) Nur ist man wahrscheinlich enttäuscht, dass sein eigenes Team/Club nicht mehr dabei ist und man muss alles andere schlecht reden. Nächstes Jahr werden alle Sponsoren und Investoren ihr Engagement zurückz...
Weiterlesen Bewerten:1 

15.04.2017, 11:15 Uhr
Nico (Gast)
Selbst wenn es so ist, das in Spiel Drei zu gunsten Wolfsburgs gepfiffen wurde.Man schaue sich nur noch mal Spiel Eins an.Da wurde zu gunsten von den Red Bulls gepfiffen.Gleicht sich alles wieder aus. Also locker bleiben.......
Bewerten:4 

15.04.2017, 08:08 Uhr
Herzblut für München (Gast)
@ The Great Pit Wäre SAP gegen THOMAS SABO besser?? Ohne Investor oder Sponsor geht es im Sport nicht... @Grizzly Sicher kein mimimi und sicher keine Angst das es mit der Meisterschaft nicht klappt...Für mich war das Spiel am Donnerstag zu euren Gunsten vom Schiri ausgelegt....
Bewerten:0 

14.04.2017, 20:24 Uhr
The Great Pit (Gast)
Mal im Ernst.Wer interessiert sich schon für ein Finale Red Bull gegen VW? Aber immerhin kommen mal mehr als 2000 Zuschauer zu den Spielen.Da haben sie wohl beiden Städten gemerkt das es etwas anderes als Fussball gibt.Da könnte man glatt glauben es gäbe sowas wie Fankultur bei beiden Vere...
Weiterlesen Bewerten:6 

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