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DEL

5. Finale: Ingolstadt gewinnt in Köln

Panther vor der Meisterschaft

Das ist Werbung für den Eishockeysport, diese Finalserie ist Wahnsinn: Trotz Rückschlägen gewann der ERC Ingolstadt 4:3 nach Verlängerung bei den Kölner Haien vor ausverkaufter Halle. Ein Sieg fehlt den Bayern noch zur Meisterschaft.
  Freitag, 25.04.2014, 22:45 Uhr


Im ersten Drittel zeigte sich wie verrückt Eishockey sein kein: Erst trug Travis Turnbull (7.) mit seinem Körper den Puck nach einem Pfostenabpraller ins Tor - das Schiedsrichtergespann um Daniel Piechaczek und Lars Brüggemann erkannte den Treffer  für Ingolstadt nicht an. Dann traf Patrick Köppchen (11.) auch noch die Unterlatte, beim direkten Gegenangriff schoss Marcel Ohmann (9.) dann in Richtung ERC-Kasten und dieser Schuss saß – 1:0 für Köln, bitter für die Gäste.  Sekunden später zeigten Philip Gogulla (13.) und Co. wie pfeilschnelles Powerplay geht. Gogulla zog ab, Ingolstadts Goalie Pielmeier bekam das Spielgerät durch die Beine serviert.

Im zweiten Durchgang servierte Tim Conboy zunächst zwei Geraden in Charlie Stephens’ Gesicht, nachdem dieser den Goalie angegriffen hatte. Beim folgenden Vier gegen Vier nutzte Robert Sabolic den Raum und verkürzte mit seinem neunten Play-Off-Treffer auf 1:2. Danach zwei fragwürdige Strafen gegen Ingolstadt und 1:42 Minuten 5 gegen 3-Überzahl für Köln. Die Hausherren schossen und scheiterten unter anderem am Pfosten. Auf der anderen Seite zog Thomas Greilinger (37.) einfach mal ab und fand die Lücke zwischen den Schonern von Danny aus den Birken – 2:2, die Panther wieder zurück. Greilinger mit seinem ersten Finaltor. Doch die Haie wussten zu antworten: 100 Sekunden später brachte Torsten Ankert (39.) die Domstädter wieder in Front.

Das 3:2 war ein leckeres Häppchen für die meisten der 18500 Zuschauer. Doch in dieser Finalserie haben die Panther gezeigt, dass Panther trotz hungriger Haie nicht aufgeben, allen voran Defender Patrick Köppchen, der mit einem scheinbar schlappen Schlenzer die Lücke fand und den Schanzern das 3:3-Glück schenkte. Und dann schenkte Timo Pielmeier den Ingolstädtern den Erhalt des Unentschiedens, als Charlie Stephens (49.) nach Querpass die Fanghand des Rookies vergessen hatte. Patrick Hager konnte kurz darauf einen Alleingang gegen Danny aus den Birken nicht nutzen. Ein munteres Spiel trotz müder Beine.

Die Beine wurden noch müder: es kam zur ersten Verlängerung der Serie. Und da spielte ERC-Verteidiger Benedikt Schopper Torwart, als er einen Schuss von Moritz Müller (63.) blockte. Und Ingolstadts Travis Turnbull bugsierte dann den ERC auf Wolke sieben – 4:3 nach Verlängerung. Sonntag geht’s in Ingolstadt weiter. Es steht 3:2 für die Panther nach Spielen, doch das Team von Uwe Krupp wird sich gegen die erneute Vizemeisterschaft zu wehren wissen.
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Gast
21.09.2026 09:42 Uhr

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Kommentare (29)
27.04.2014, 19:01 Uhr
Charly (Gast)
Klasse Eishockey, super Haie, wer so zurück kommt hat den Titel absolut verdient. Sich nur nur nicht unnötig provozieren lassen dann sollte der Titel endlich in Köln sein. Nicht vorzustellen wenn die Oberbayern Deutscher Meister würden, armes deutsches Eishockey.
Bewerten:3 

27.04.2014, 11:50 Uhr
Ächtermünchner (Gast)
Tolles Eishockey - von beiden Teams. Ingolstadt hätte es verdient.Wer so zurückfightet und den unbedingten Willen zeigt hat dass Zeug zum Meister - Glückwunsch vom Derbygegner
Bewerten:0 

27.04.2014, 08:18 Uhr
DerESWChecker
Viel Glück euch Panther Fans drücken euch die Daumen grüße aus Weisswasser
Bewerten:4 

26.04.2014, 22:33 Uhr
Ouzo (Gast)
@eceipretsaM - ist es nicht so? So gut wie jeder Fan schiebt die Niederlage auf die Schiris, auf die gegnerischen Fans die das Spiel beeinflussen oder auf sonst was.. aber nur die wenigsten gratulieren und sehen ein, dass das gegnerische Team einfach besser war.. Egal ob Hamburger, Kölner od...
Weiterlesen Bewerten:7 

26.04.2014, 22:26 Uhr
djemojump
ich bin für denn erc im final weil köln mannheim raus gekickt hat
Bewerten:0 

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