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Eisbären Berlin

Aufsteiger Wolfsburg überrascht Eisbären

Grizzly Adams gewinnen nach 0:2-Rückstand mit 4:2

Die Berliner Eisbären haben nach der bitteren Auswärtsniederlage von Nürnberg am vergangenen Sonntag einen weiteren herben Rückschlag einstecken müssen. Vor 4.695 Zuschauern im ausverkauften "Wellblechpalast" unterlag die Mannschaft von Trainer Pierre Pagé Aufsteiger Wolfsburg mit 2:4. Nach 30 Spielminuten hatten die Berliner noch mit 2:0 in Front gelegen, sich in der Folge jedoch durch Strafzeiten und mangelnde Chancenverwertung selbst um die Früchte des Erfolges gebracht.

Zunächst hatte Zuversicht geherrscht in Reihen der Berliner, zumal bereits in den ersten Minuten eine Überlegenheit der Hausherren zu Tage trat, Wolfsburg spielte gut mit, doch die zwingenderen Chancen erarbeiteten sich zunächst die Berliner. Nach einem torlosen Auftaktdrittel brach der Bann jedoch erst im Mittelabschnitt, als Denis Pederson einen Schuss von Ricard Persson zur verdienten 1:0-Führung für die Eisbären verwandelte. (29.). Nicht einmal eine Minute später trat Vorlagengeber Persson dann selbst als Schütze auf und die Wolfsburger wirkten in dieser Phase etwas hilflos.

Doch wie nicht zum ersten Mal in dieser Saison brachte sich der Vizemeister in der Folge durch dumme Strafzeiten selbst aus dem Konzept und konnte andersherum eigene Powerplay-Möglichkeiten nicht zur Vorentscheidung nutzen. So kam es wie es kommen musste: Delisle machte es in der 33. Minute in Überzahl besser und erzielte den Anschlusstreffer für den Aufsteiger, Smrek traf genau eine Minute vor dem zweiten Pausentee gar zum Ausgleich.

Als im Schlussabschnitt David Musial sogar das 3:2 für die Gäste markierte, mussten die Berliner alles auf eine Karte setzen und in den Schlussminuten Torhüter Oliver Jonas aus dem Spiel nehmen. Doch es half nichts, Wolfsburg erzielte sogar noch das 4:2 (Smrek, 60.) und gewinnt damit letztlich gar nicht einmal unverdient.
Stand: 03.12.2004, 21:57 Uhr
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