DEG Metro Stars düpieren den Meister
Klarer 6:2-Erfolg des Vize über die Eisbären
Die DEG Metro Stars haben zum Auftakt des neunten Spieltages den amtierenden Meister Berlin mit 6:2-Toren geschlagen. Vor erneut enttäuschender Kulisse von 4.641 Zuschauern erspielte sich der Meister zwar mehr Torchancen, die Metro Stars zeigten sich vor dem Tor zielstrebiger und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent aus. Durch den Sieg kletterten die Rheinländer vorübergehend auf Rang zwei, Berlin bleibt weiterhin an der Tabellenspitze.
In einem torlosen ersten Drittel trafen zwei gleichstarke Mannschaften aufeinander. Chancen gab es auf beiden Seiten, die Hintermannschaften und die Torleute, Jean-Sebastien Aubin und Rob Zepp, leisteten aber ganze Arbeit. Trotz fehlender Tore wurde den Zuschauern ein interessantes und abwechslungsreiches Spiel geboten. Die beste Möglichkeit hatte Berlins Verteidiger Degon, der in der 7. Minute aber am Pfosten scheiterte.
Im zweiten Abschnitt drückten die Berliner zunächst. Glück hatten die Gastgeber in der 27. Minute in Unterzahl, als Collins Schlussmann Aubin aus dem eigenen Gehäuse schob, Pederson die Scheibe aber nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Im Gegenzug gingen die Gastgeber dann in Führung. Ein Konter über Kreutzer schloss Reimer zur überraschenden, aber keineswegs unverdienten Führung ab. Nur etwas mehr als eine Minute später erhöhte Kaufmann auf 2:0 für die Gastgeber, indem er in einen Pass von Holland den Schläger hielt, und die Scheibe unhaltbar für Zepp versenkte. Der Doppelschlag zeigte Wirkung, spätestens der dritte Treffer durch Holzer sorgte für die Vorentscheidung. Nach Puckverlust der Berliner im eigenen Drittel zog der Verteidiger von der blauen Linie ab und liess Zepp erneut keine Abwehrchance. Weitere vier Minuten später machte Collins dann den Sack endgültig zu. Bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären rechneten diese mit dem Pfiff von Schiedsrichter Looker, nachdem dieser ausblieb, schob Collins die Scheibe in die Maschen. Erneut hatten die Berliner Pech, als Baxmann mit einem Distanzschuss nur die Querlatte traf.
Im Schlussdrittel kamen die Eisbären durch T.J. Mulock in der 49. Minute zunächst auf 1:4 heran, die Hoffnung auf die Wende erstickte Kreutzer mit dem 5:1, exakt zwei Minuten später aber im Keim, als der Kapitän einen Konter über Reimer mustergültig abschloss. Auch den zweiten Berliner Treffer durch Tyson Mulock in der 59. Minute beantworteten die Gastgeber, bei angezeigter Strafe, nur 38 Sekunden später mit dem 6:2 durch MacDonald, der bereits seinen fünften Saisontreffer erzielte. Beendet hingegen wurde die Serie von Berlins Kapitän Walker, der bislang in jedem Spiel traf, heute jedoch leer ausging. Ebenfalls beendet wurde die sieben Spiele anhaltende Siegesserie der Eisbären.
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