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Düsseldorfer EG 06.12.2009, 17:08

DEG setzt sich knapp gegen Hamburg durch

Starkes Schlussdrittel der Freezers reicht nicht

Die DEG Metro Stars setzten sich gegen die Hamburg Freezers in einem zum Ende spannenden Spiel mit 4:3 durch und halten Anschluss an die Tabellenspitze, die Freezers müssen ihr Augenmerk nach dem punktlosen Wochenende wieder eher nach unten richten. Vierzig Minuten waren die Gastgeber deutlich überlegen, machten es aber zum Ende hin unnötig spannend.

Der erste Abschnitt begann gleich mit einer Strafe gegen die Gastgeber, nach 18 Sekunden musste Kapitän Kreutzer wegen Hakens auf die Strafbank. Und Hamburg schien die Situation nutzen zu wollen, unmittelbar nach dem Bully setzte Ratchuk einen Schlagschuss an den Pfosten. Dann aber fanden die Gastgeber ihre Formation und überstanden die Unterzahl schadlos. Wieder vollzählig nahmen die Metro Stars dann das von Pelletier gehütete Freezer-Gehäuse unter Beschuss und kamen bereits inder fünften Minute zum Führungstor. Nachdem Mac Donald am langen Pfosten den Puck zunächst am Tor vorbei schob, erkämpfte er sich die Scheibe zurück, bediente Joseph vor dem Tor und dieser liess Pelletier aus kurzer Distanz keine Chance. Düsseldorf drückte weiter, scheiterte aber immer wieder am gut aufgelegten Schussmann der Hanseaten. In der 13. Minute wurde es erstmals hektisch auf dem Eis, aber eine Rangelei zwischen Metro Stars und Freezers endete ohne Strafen. Die gab es dann gut eine halbe Minute später, als Kuhta einen von der eigenen Bank kommenden Düsseldorfer einfach über den Haufen rannte. Fünf Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe war das Urteil des kleinlich pfeifenden Schiedsrichters van Gameren, das für den Geschmack vieler zu hart ausfiel. DEG Angreifer Murphy, der anschliessend auf den Übeltäter losging, wurde mit zwei Strafminuten bedacht. Als dann wieder eishockey gespielt wurde, änderte sich wenig am Spielverlauf. Düsseldorf drückte, scheiterte aber immer wieder an Pelletier. Eine dicke Möglichkeit hatten die Freezers in der vorletzten Minute des ersten Drittels, als Aab DEG-Schlussmann Aubin zu einer Glanztat zwang.

Der zweite Abschnitt begann für die Freezers in Überzahl, zeitweise konnten sie sich sogar im Angriffsdrittel festsetzen, erspielten sich aber gegen die gut stehende DEG-Hintermannschaft keine Torchance. Die beste Möglichkeit hatten gar die Gastgeber, aber Reid wurde bei einem Konter durch Biron in letzter Sekunde gestoppt. Die beste Möglichkeit der Gäste hatte Aab in der 28. Minute, aber sein Schluss landete am Pfosten. Im Gegenzug erhöhten die Gastgeber durch Holzer auf 2:0. Völlig freistehend konnte der Verteidiger zunächst einen Schuss antäuschen und die Scheibe anschließend in die lange Ecke einschieben. Von Hamburg war im zweiten Abschnitt gar nichts zu sehen, die DEG hatte wenig Mühe die Führung auszubauen. In Überzahl erhöhte Holzer mit seinem zweiten Treffer nach einem schönen Spielzug über Reimer und Kreutzer mit einem satten Schuss von der blauen Linie zum 3:0-Zwischenstand nach dem zweiten Drittel.

Im Schlussdrittel hatten die Rheinländer mehrfach die Entscheidung auf dem Schläger, aber Collins, Reimer und Mac Donald vergaben gute Chancen. Dann wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer der Hanseaten durch Wilm in der 44. Minute. Die Gastgeber konnten den Puck nicht aus dem eigenen Verteidigungsdrittel klären und der Kapitän der Freezers nutzte den dritten Schussversuch zum ersten Treffer der Freezers. Keine zwei Minuten später dann der nächste Treffer Hamburgs. Barta blockte einen Schuss von Biron unabsichtlich ab, versenkte die Scheibe dann aber aus der Drehung zum 3:2. Knapp vier Minuten später sorgte Courchaine mit dem 4:2 für Beruhigung unter den 4.641 Zuschauern. In Überzahl spielte Traverse den Puck von der blauen Linie nach links zu Reid, der passte quer zu Courchaine, welcher die Scheibe direkt abnahm und versenkte. Die Freezers steckten aber nicht auf, hatten aber Pech als Brandl in der 51. Minute zum dritten Mal nur das Torgestänge traf. Gut 90 Sekunden vor Spielende verkürzte Tripp für die Freezers zum 4:3-Endstand. Auch ein Torwartwechsel der Freezers, der bessere Skater Fous löste Pelletier ab, und die anschließende Herausnahme des Schlussmannes zugunsten eines sechsten Feldspielers reichten nicht mehr für den Ausgleich.
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