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Krefeld Pinguine 06.11.2012, 00:12

"Es fehlt die Mitte"

Krefelds Christian Ehrhoff im Gespräch

Er strahlt diese besondere Ruhe aus, die nur besondere Spieler ausstrahlen. Ein besonderer Spieler ist Christian Ehrhoff zweifelsohne – nicht nur für die Krefeld Pinguine, für die ganze Deutsche Eishockey Liga ist der 30-jährige Verteidiger eine Bereicherung. Der Lockout in der National Hockey League (NHL) ermöglichte Ehrhoffs Wechsel zu seinem Heimatverein am Niederrhein. Hier lernte er das Schlittschuhlaufen lernen. 2003 feierte er die deutsche Meisterschaft mit den Pinguinen, danach ging es nach Übersee.

Im Dress der San Jose Sharks, Vancouver Canucks und zuletzt der Buffalo Sabres ging er insgesamt 639 auf NHL-Eis, punktete 292 mal (davon 65 Tore) und stand 2011 sogar im Stanley Cup-Finale. Er gehört zu den besten Verteidigern der Welt, hat vor einem Jahr einen Zehnjahres-Vertrag mit den Buffalo Sabres abgeschlossen, der ihm 40 Millionen Dollar einbringt. Es gibt viel zu erzählen über Christian Ehrhoff und er selbst hat auch viel zu erzählen, allein seine Eishockeyerfahrung spricht Bände. EISHOCKEY.INFO-Mitarbeiter Michael Sender traf sich mit dem Linksschützen.

Christian, wie geht es dir?

Christian Ehrhoff (Krefeld Pinguine): Mir geht es wirklich gut. Ich fühl mich pudelwohl hier in meiner Heimat. Es ist so schön hier zu sein, in der Nähe von Familie und Freunden. Natürlich macht es keinen Spaß, wenn man solche Wochenenden wie das vergangene erlebt, aber das gehört nun mal zum Sport dazu.  Insgesamt ist es super hier.

Krefeld geht mit einem punktlosen Wochenende in die Deutschland Cup-Pause. Warum waren die Spiele zuletzt (in Ingolstadt und daheim gegen Straubing) erfolglos?

Ehrhoff: Es liegt an der Chancenverwertung. Wir brauchen zu viele Möglichkeiten, um das Tor zu treffen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen und muss in Zukunft besser werden. Wir spielen eigentlich ordentliches Eishockey, verpassen es aber regelmäßig uns dafür zu belohnen. In dieser Saison hätten wir mehr Punkte holen können.

Was hältst du von Trainer Rick Adduono?

Ehrhoff: Er macht einen guten Job mit dieser Mannschaft. Ich bin überzeugt von seiner Arbeit. Es liegt nicht an ihm, dass wir nicht so gut in der Tabelle stehen.  

Welche Unterschiede siehst du zwischen dem jetzigen Team und der Meistermannschaft von 2003?

Ehrhoff: Damals hatten wir eine gute Altersverteilung. Heute sind die jungen Spieler sehr jung, müssen noch viel lernen und Erfahrung sammeln und die alten Spieler sind ziemlich alt. Es fehlt ein bißchen die Mitte im Team.

Wie würdest du deine Arbeitsweise beschreiben? Trainierst du mehr als andere Spieler?
 
Ehrhoff: Ich versuche in jedem Training, in jedem Spiel alles zu geben. Ich bin nicht nach Krefeld gekommen um mich auszuruhen, sondern um gute Leistungen zu zeigen und mich fit zu halten. Aber ich würde nicht sagen, dass ich mehr trainiere als andere Spieler. Wir haben hier mit dem Team jeden Tag vormittags Training und am Wochenende die Spiele.

Am kommenden Wochenende findet der Deutschland Cup statt, da wirst du spielfrei haben.
 
Ehrhoff: Richtig. Ich hätte gerne für die deutsche Nationalmannschaft gespielt, aber da gibt es Probleme mit der Versicherung, sodass ich nicht auflaufen werde.

Welchen beruflichen Weg wärst du eigentlich gegangen, wenn es nicht zum professionellen Eishockeyspieler gereicht hätte?

Ehrhoff: Uff, das weiß ich gar nicht so genau. Eine richtige Alternative hatte ich nie im Kopf. Ich habe eine Vorliebe für Autos. Vielleicht wäre ich Autoverkäufer geworden.

Fährst du ein besonderes Auto?

Ehrhoff: Ja, ich fahre einen Aston Martin Coupé. Der ist aber im Moment im Winterschlaf. Den fahre ich nur im Sommer.

Vielen Dank für das Gespräch, Christian.
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