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EC Kassel Huskies 28.11.2001, 14:26

Kassel gewinnt niveaulose Begegnung in der Preussag Arena

Hans Zach: "Scorpions haben uns in Überzahl vorgeführt"

Zwanzig Minuten lang hatten die Kassel Huskies ihren überforderten Gegner fest im Griff und hätten das Spiel eigentlich schon entscheiden müssen. Aber wie so oft fehlte im Abschluss die Abgeklärtheit der Schützen. In der Folge gingen in der nun niveaulosen Begegnung die Hannover Scorpions dank des b esseren Power-Plays gar in Führung. So mussten die Huskies erneut um die Punkte bangen, schafften aber den Ausgleich und sicherten sich mit drei Treffern durch Kathan, Daffner und Derraugh, bei nur einem Gegentor von Schreiber, den Sieg im Shoot-Out.

Das erste Drittel stand ganz im Zeichen der Huskies. Sie waren die Mannschaft die Akzente setzte und sich fast im Minutentakt Chancen erspielte. Die hochkarätigsten vergaben Jeff Tory mit einem Rückhandschlenzer (6.), Jochen Molling im Power-Play, dessen Schuss aus kurzer Distanz knapp über das Tor ging (8.) und Brent Peterson, der von seinen Nebenleuten Pat Mikesch und Sven Valenti, der stärksten Sturmformation, herrlich frei gespielt den Pfosten traf (10.). Zur hochverdienten Führung der Gäste führte das Anrennen auf das Gehäuse der Scorpions schließlich in der 14. Minute durch Tobias Abstreiter. Er konnte sich auf der linken Seite durchsetzen, sein Schuss fand unglücklich für Goalie Björn Leonhardt den Weg zwischen den Schonern hindurch und vom eigenen Schlittschuh in die Maschen. Weitere Möglichkeiten, den Spielstand zu ihren Gunsten zu erhöhen, hatten die Huskies auch im Anschluss daran. Bei der klarsten Einschussmöglichkeit scheiterte jedoch Tobias Abstreiter (17.). Kassels Torhüter Leonid Fatikov verlebte bis dahin einen ruhigen Abend. Die völlig ohne System agierenden Gastgeber hatten in der 19. Minute ihre erste erwähnenswerte Chance, bei der Igor Chibirevs Versuch allerdings ohne Erfolg blieb.

Ohne rechten Körpereinsatz, Spielfluss und geordneten Aufbau plätscherte die Begegnung nach der Pause buchstäblich vor sich hin. Bis zur 28. Minute herrschte bei trister Atmosphäre langweiliges Puckgeschiebe, ehe während einer Strafzeit für Husky Stéphane Roitaille sich deren Passivität rächte und Hannover den überraschenden Ausgleich erzielte. Im Gewühl vor dem Kasseler Tor stocherte Jakob Karlsson den Puck auf dem am Boden liegenden Leonid Fatikov hinter die Linie. Zunächst sichtlich verunsichert hatten die Nordhessen immerhin durch Daniel Kreutzer und Thomas Daffners Nachschuss die Möglichkeit (30.) zu ihrem zweiten Treffer zu gelangen. Diese blieb ebenso ungenutzt wie die des frei vor Björn Leonhardt stehenden Stéphane Robitaille, der zu lange zögerte und am Tor vorbei schoss. Glück hatte Hannover dann kurz vor Ende des Drittels, als ein abgefälschter Schuss von Shayne Wright an die Latte sprang.

Das harmlose Spiel beider Mannschaften setzte sich auch im letzten Abschnitt fort. Zwar hatten die Huskies nach klugem Pass von Brent Peterson auf Jeff MacLeod schon nach zwei Minuten eine Chance, das Tor zum umjubelten 2:1 fiel jedoch auf der Gegenseite. Wiederum in Überzahl erzielte Len Soccio den glücklichen Führungstreffer für seine Mannschaft (47.). Nachdem Rob Murphy seine Gelegenheit vergeben hatte (50.) erzielten die nicht aufgebenden Gäste in der 53. Minute das verdiente 2:2 durch Stéphane Robitaille, der mit seinem Schuss Björn Leonhardt keine Abwehrmöglichkeit ließ. Zwei Sekunden vor Spielschluss musste letzterer noch einmal gegen Jeff MacLeod eingreifen und rettete mit einer Glanztat seinem Team den einen Punkt.

Stimmen der Trainer zum Spiel:

Christer Abrahamsson: "Es war heute das erste Heimspiel für mich. Wir haben einige Sachen zu verbessern. Wir schauen positiv nach vorne. Ich hasse es, zu verlieren."

Hans Zach: "Ich bin froh über die zwei gewonnenen Punkte. Die ständigen Spiele meiner Mannschaft machen sich jetzt bemerkbar. Tempo und Passgenauigkeit fehlen zur Zeit. Die Scorpions haben uns in Überzahl vorgeführt. Das Penaltyschießen von uns war gut."
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