Metro Stars greifen Tabellenspitze an
4:1-Sieg über Nürnberg siebter Erfolg in Serie
Ein (fast) perfektes Wochenende feiterten die DEG Metro Stars durch einen souveränen 4:1-Heimsieg über die Sinupret Ice Tigers Nürnberg, dem siebten Sieg in Serie. Durch den Dreier in der Neuauflage des jüngsten Playoff-Viertelfinals der Vorsaison schoben sich die Düsseldorfer zumindest bis zum Abend auf den zweiten Tabellenplatz, nur durch die schlechtere Tordifferenz hinter Spitzenreiter Krefeld. Die Gäste spielen nach wie vor um die Pre-Playoffs und belegen nach der Niederlage momentan Platz zehn.
Gleich mit dem ersten Angriff gelang den Gastgebern die Führung vor gut 5.500 Zuschauern im ISS Dome. Kreutzer zog ab, Ice Tigers Goalie Ehelechner liess den Schuss abprallen und Joseph schob die Scheibe aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung ins leere Tor. In der Folgezeit schickte Schiedsrichter Aumüller reihenweise Nürnberger vom Eis, die sich mit ihrer robusten Spielweise immer hart an Strafzeiten bewegten. Doch die Metro Stars konnten kein Kapital aus den zahlenmäßigen Vorteilen schöpfen. Von den Gästen aus Nürnberg war im ersten Abschnitt wenig zu sehen, lediglich sechs Schüsse musste Storr im DEG Kasten abwehren.
Das zweite Drittel begann mit der ersten Überzahl für die Gäste, doch auch Nürnberg konnte, wie zuvor de Gastgeber, kein Kapital aus der Überlegenheit schlagen. Kaum dass die Gastgeber wieder vollzählig waren, erspielten sie sich die erste gute Möglichkeit. Ramsay legte ein tolles Solo über die rechte Seite auf die Eisfläche, aber sein Querpass vor das Tor fand keinen Abnehmer. In der 2.7 Minute gingen die DEG Metro Stars dann mit 2:0 in Führung. Reid kam schnell über die linke Seite ins Angriffsdrittel und bediente Kaufmann in der Mitte. Den ersten Versuch konnte Ehelechner noch parieren, im zweiten Versuch war er dann aber geschlagen und Kaufmann konnte sein zweites Saisontor bejubeln. Nürnberg spielte weiter sehr körperbetont, was sich in weiteren Strafzeiten spiegelte. Doch weitere Treffer wollten nicht mehr fallen. Auch Nürnberg tat nun mehr für die Offensive, aber ohne zählbaren Erfolg. Die beste Möglichkeit vergab Barta in der vorletzten Minute, als er einen Querpass abfing, doch mit seinem Solo an Storr scheiterte.
Im letzten Abschnitt wurden dann die Angriffsbemühungen der Gäste zuerst belohnt. Savage nahm die Scheibe hinter dem Tor an, zog vor dieses und überwand Storr mit einem Rückhandschuss in die kurze Ecke. Doch die DEG hatte die passende Antwort parat, nur 57 Sekunden später stellte Tutschek den alten Abstand wieder her. Einen Knaller von der rechten Seite liess Ehelechner erneut abprallen, und Tutschek schob den Puck am Nürnberger Schlussmann vorbei ins Netz. Wieder nur gut eine Minute später hätte es noch einmal spannend werden können, doch Ancicka traf mit einem Gewaltschuss nur den Außenpfosten. Die Entscheidung fiel dann zehn Minuten vor Ende, als die DEG im neunten Versuch den ersten Überzahltreffer verbuchen konnte. Courchaine zog von außen ab, Ehelechner liess erneut den Puck abprallen und Ramsay staubte zum 4:1 ab.
Nach dem Spiel gratulierte Ice Tigers-Coach Brockmann der DEG zum Sieg und meinte, dass die Kraft kostenden Unterzahlspiele ausschlaggebend für die Niederlage seiner Mannschaft waren. DEG-Coach Kreis lobte das Defensivverhalten der Gäste und die Leistung seiner Mannschaft im Schlussdrittel. Die DEG habe weiter proaktiv zu Ende gespielt, anstatt - wie noch am Freitag in Krefeld - nur zu reagieren.
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