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Krefeld Pinguine 26.12.2006, 23:49

Pinguine kämpferisch, Adler abgezockt

Tabellenführer gewinnt knapp, aber verdient in Krefeld

Knapp 5.700 Zuschauer waren am zweiten Weihnachtstag in die Rheinlandhalle gekommen, um sich das Duell zwischen dem Tabellenneunten Krefeld und Klassen-Primus Mannheim anzuschauen. Die Pinguine zeigten sich nach zuletzt zwei überaus schwachen Leistungen kämpferisch und boten den Adlern Paroli. Die Quadratestädter zeigten eine reife Leistung und siegten knapp, aber verdient mit 4:3.

Vor allem im Anfangsdrittel verpassten es die Hausherren Zählbares zu zelebrieren. Der KEV präsentierte sich von der ersten Minute an hellwach und kam zu guten Gelegenheiten. Der aktuelle Top-Torschütze der Liga, Pinguine Herberts Vasiljevs, netzte in der elften Minute erstmals ein - doch der Treffer zählte nicht. Schiedsrichter Willi Schimm, übrigens ohne klare Linie an diesem Abend, hatte zuvor abgepfiffen.

Ohne Tore ging es in den Mittelabschnitt. Was bei den Pinguinen in der Folgezeit negativ auffiel, waren ständige Unkonzentriertheiten in der Defensive. Besonders Rick Girard machte den Pinguinen zu schaffen. In der 28. Minute brachte der routinierte Franko-Kanadier seine Mannen erstmals in Front. 14 Sekunden waren noch vor der zweiten Sirene zu spielen, als Roland Verwey (40.) von rechts einfach mal abzog und den Ausgleich besiegelte. Adler-Keeper Jean-Marc Pelletier sah dabei mehr als unglücklich aus.

Mit dem Unentschieden konnten die Pinguine gut leben, doch für Tabellenreiter Mannheim reichte das nicht aus. Eiskalt präsentierten sich Fata und Girard in der 43. Minute. Bei einem Konter bei vier gegen vier passte der rechtspositionierte Fata auf den heraneilenden Girard, der zum 2:1 einnetzte. Doch Pavlikovsky (44.) hatte sofort die richtige Antwort im Powerplay parat: Der Slowake hämmerte die Scheibe von der blauen Linie zum 2:2-Ausgleich in die Maschen.

In der Schlussphase agierten die Jungs von Adler-Coach Greg Poss abgezockt wie ein Tabellenerster es eben zu sein pflegt. Francois Bouchard (52.) zog in Überzahl ab und Kunce fälschte die Scheibe ins eigene Gehäuse ab. Fata zeigte kurz vor dem Ende, wozu er fähig ist, wenn man ihn nur lässt und baute auf 4:2 aus. Als Alexander Selivanov Sekunden vor der Schlussirene noch zum 3:4 traf, waren alle schwarz-gelben Hoffnungen auf einen Krefelder Sieg schon erloschen. Nichts war es mit einer Drei-Punkte-Weihnachtsüberraschung, dafür aber kämpfte die Ehrenberger-Truppe mal wieder. Zum Jahresabschlusss müssen die Pinguine zu den zweitplatzierten Panthern aus Ingolstadt.

Stimmen zum Spiel:

Jiri Ehrenberger (Krefeld Pinguine): "Wir wollten nach der Niederlage in Düsseldorf eine gute Leistung zeigen. Das haben wir auch geschafft: Das Spiel war ausgegelichen, wir haben zwei Rückstande wett gemacht. Das 2:4 kurz vor Schluss von Fata war bitter. In Ingolstadt werden wir erneut hart arbeiten müssen."

Greg Poss (Adler Mannheim): "Beide Mannschaft haben Siegeswillen gezeigt. Es war eine kampfbetonte Partie und knapp bis zum Schluss. Das war ein gutes und hartes Eishockeyspiel."
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