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Krefeld Pinguine 30.10.2006, 01:15

Pinguine unterliegen erhobenen Hauptes

Unglückliches 1:2 im Heimspiel gegen die Adler

Die Krefeld Pinguine unterlagen den Adler Mannheim am Sonntag Abend äußerst unglücklich, nachdem sie über 60 Minuten eine spielerisch und kämpferisch überzeugende Leistung geboten hatten. Letztlich scheiterten die Mannen von Übungsleiter Jiri Ehrenberger vor allem an ihrer mangelhaften Chancenverwertung.

Dabei hatten sich den Niederrheinern doch von Beginn der Partie an zahlreiche Möglichkeiten geboten. Dass trotz aller Bemühungen der schwarz- gelben schließlich kein Punkt heraussprang, lag neben der schwachen Chancenausbeute auch an Krefelds Meistertorhüter Robert Müller, der seit der laufenden Saison das Trikot der Adler Mannheim trägt. Der erfahrene Nationalspieler, den das Krefelder Publikum freundlich empfing, bot gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber eine ansprechende Vorstellung. Das erste Mal wurde der gebürtige Rosenheimer in der vierten Spielminute ernsthaft von Boris Blank geprüft, der bei einem Alleingang die große Gelegenheit zur Führung für die Hausherren ungenutzt ließ. Der Deutsch- Kasache vergab in der neunten Spielminute gleich eine weitere Großchance und machte seinem Ruf als ?Chancentod? einmal mehr alle Ehre. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels waren die Seidenstädter die engagiertere der beiden Mannschaften und konnten die besseren Torchancen für sich verbuchen. Scheinbar wie aus dem Nichts gingen die Quadratestädter in der 12. Spielminute durch Pascal Trepanier mit 1: 0 in Führung. Die Pinguine ließen sich jedoch auch durch den unverdienten Rückstand nicht beeindrucken: Nur eine Minute nach dem 0: 1 trug das im bisherigen Saisonverlauf weit unter seinen Möglichkeiten agierende Duo Ted Drury und Alexander Selivanov eine schöne Kombination vor, welche der US- Amerikaner mustergültig zum 1:1 abschloss. Während die Pinguine mit höchstem kämpferischen Einsatz auftraten, wirkten die Adler größtenteils pomadig, taten nicht mehr als unbedingt nötig. Dass die Truppe von Greg Poss im KönigPalast letztlich trotz einer für ihre Verhältnisse dürftigen Leistung das Eis als Sieger verließ, hatte sie auch ihrem effektiven Überzahlspiel zu verdanken. Während die Krefelder sich bei eigener numerischer Überlegenheit erfolglos abmühten, schlugen die Adler kurz vor Ablauf des ersten Drittels eiskalt zu. Der überaus quirlige Nathan Robinson überwandt Patrick Koslow mit einem Schuss aus nahezu unmöglicher Lage zum 1:2 (20). Koslow sah bei dem Gegentreffer unglücklich aus.

Überhaupt sollte es nicht der Abend des 21-jährigen Torstehers sein. In der 29. Spielminute verletzte Jason Jaspers Koslow mit einem Stockschlag, nachdem der Keeper die Scheibe nach einem Torschuss bereits gesichert hatte. Jaspers erhielt für seine unsportliche Tat völlig zu Recht eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Koslow erlitt einen Cut unter dem Auge, der sich im Nachhinein jedoch als relativ harmlos herausstellte. Für ihn kam Urgestein Reto Pavoni in die Partie, der seine Sache gut machte.

Im letzten Drittel drängten die Pinguine auf den erneuten Ausgleich, der ihnen schlussendlich trotz enormen Einsatzes verwährt blieb. Kurz vor Schluss nahm Ehrenberger Pavoni zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch auch diese Maßnahme blieb erfolglos, Mannheim brachte die Punkte in den Schlussminuten mit wenig Mühe sicher nach Hause.

Stimmen zum Spiel:

Jiri Ehrenberger (Krefeld Pinguine): "Wir wollten diszipliniert in die Partie hineingehen und Mannheim möglichst wenige Überzahlmöglichkeiten gönnen. Leider haben wir im ersten Drittel zu viele Strafen kassiert, die Adler haben ihr Powerplay effektiv genutzt. Das Spiel wurde letztlich im ersten Drittel entschieden. Wir haben über die gesamte Spieldauer alles gegeben, die Scheibe wollte jedoch einfach nicht ins Tor. Hut ab vor der Mannschaft, wir waren Mannheim zu jeder Zeit ebenbürtig."

Greg Poss (Adler Mannheim): "Wir haben uns als geschlossene Mannschaft präsentiert. Ich bin glücklich, dass wir gegen so eine starke Krefelder Mannschaft gewinnen konnten."
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19.05.2026 00:48 Uhr


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