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Krefeld Pinguine 08.09.2006, 23:06

Pinguine zu instabil gegen die Eisbären

Krefeld verliert erstes Spiel gegen den Deutschen Meister

Das haben sich die KEV-Fans anders vorgestellt: Mit einer 1:3-Niederlage gegen den Deutschen Meister aus Berlin starteten die Krefeld Pinguine in die DEL-Saison 2006/07. Das Team von Neu-Coach Jiri Ehrenberger spielte zu instabil. Nach einem guten Beginn ließen die Hausherren nach und zeigten erst im Schlussdrittel wieder Kämpferherz. Die Hauptstädter nutzten diese Schwächephase eiskalt aus und legten den Grundstein für en Sieg vor 6.167 Zuschauern im KönigPALAST.

Bereits nach wenigen Sekunden scheiterte Alexander Selivanov am gut aufgelegten Youri Ziffzer im Eisbären-Tor. Die Pinguine bauten enormen Druck in der Offensive auf, schafften es allerdings nicht, die Scheibe im Tor unterzubringen. Ivo Jan und Jan Alinc (3.) scheiterten nacheinander. Der ersten Drangperiode folgte im Spiel der Hausherren eine zu passive Phase. Drury & Co. gewährten dem Meister zu viel Platz. Florian Busch (13.), der eine sehr engagierte Leistung ablieferte, nutze dies zur erstmaligen Führung - Ray DiLauro hatte geschlafen. Stefan Ustorf (17.) erhöhte auf 2:0. Den Rückstand mussten sich die Mannen von Ehrenberger selbst zuschreiben.

Im zweiten Drittel hatten die Seidenstädter gleich drei Überzahlspiele mit zwei Mann mehr auf dem Eis. In insgesamt 3:34 Minuten bei doppelter Überzahl schafften es die Pinguine kaum, gefährlich zu werden. Zu inkonsequent waren die Spielzüge seitens der Rheinländer. Es fehlte die nötige Aggressivität.

Im Schlussabschnitt drehten die Pinguine noch einmal auf: Endlich war wieder Kampf und Einsatz bei den Gastgebern zu erkennen. Die Zuschauer peitschten ihre Mannschaft nach vorne. In der 43. Minute sorgte Jan Alinc mit einem ungewollten "Zaubertrick" für den Anschluss. Der Tscheche hatte den Puck hinter seinem Rücken ins Tor befördert. Kurze Zeit später hatten Dück, Jan und Alinc die Möglichkeit zum Ausgleich. Willi Schimm, der zeitweise Unruhe durch seine Entscheidungen ins Spiel brachte, schickte Pavlikovsky und Selivanov in die Kühlbox. Allerdings war es auch den Gästen vergönnt die doppelte Überzahl zu nutzen. Selivanov (49.) vergab einen Alleingang, den er an guten Tagen gar mit verbundenen Augen genutzt hätte. Auf der Gegenseite machte es Patrick Jarrett (55.) besser. Im Powerplay hämmerte der Youngster die Scheibe unter die Latte.

Die Entscheidung war gefallen. Auch eine Auszeit half den Krefeldern nicht mehr. Am Sonntag müssen die Pinguine konzentrierter auftreten, dann sollte einem Sieg in Duisburg nichts im Wege stehen. Das spielerische Potenzial war zu erkennen.

Stimmen zum Spiel:

Jiri Ehrenberger (Krefeld Pinguine): "Wir haben gut angefangen, wirkten firsch. Nach dem Gegentor waren wir zu passiv. Meine Spieler haben zwischendurch nervös agiert. Die guten Chancen konnten wir nicht nutzen. Aber dennoch hat die Mannschaft nicht resigniert und hat alles probiert. Wir waren dem Ausgleich nahe. Die Schwächephasen haben uns um den Sieg gebracht."

Pierre Pagè (Eisbären Berlin): "Wir wollen die wenigsten Strafzeiten in der gesamten DEL haben. Das hat heute nicht funktioniert. Wir waren viel zu undiszipliniert. Disziplin ist sehr wichtig, das müssen meine Spieler noch lernen. Manche tun sich mit den neuen Regeln sehr schwer. Den Sieg haben wir uns schwer erkämpft. Es ist schön, mit drei Punkten nach Hause zu fahren."
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19.05.2026 01:05 Uhr


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