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Tölzer Löwen

Bad Tölz verliert zu Hause gegen Landshut

Naud: Unterzahltor war der Knackpunkt

Mit einer 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)-Niederlage starteten die Tölzer Löwen gegen Landshut ins Wochenende. Vor 2008 Zuschauern erzielten die Gäste die entscheidenden Tore in der Schlussminute des ersten und der ersten Minute des Mittelabschnitts. Den zweiten Treffer (Landshuts Trainer Naud: " Der Knackpunkt") erzielten die Gäste dabei in numerischer Unterlegenheit.

So zeigte sich der Gästetrainer denn auch sehr zufrieden: "Für uns tut der Sieg sehr gut, wir haben seit längerem mal wieder auswärts gewonnen". Er habe vor dem Spiel vor den Tölzern gewarnt und sein Team angehalten, die ganze Spielzeit konzentriert zu agieren, so Naud. "Es war nicht einfach, aber nach dem zweiten Treffer zu Beginn des Mitteldrittels und einem sehr guten Martin Cinibulk haben wir das Spiel immer besser in den Griff bekommen, im Schlussdrittel haben wir dann sehr clever gespielt und praktisch keine Chance des Gegners zugelassen".

Auch Axel Kammerer, der Tölzer Löwenbändiger, sah in Landshut einen verdienten Sieger, schwärmte dabei fast vom Gegner: "Landshut war wahrscheinlich die bislang beste Mannschaft, die sich in Bad Tölz vorgestellt hat. Sie haben heute sehr geschickt gespielt." Kammerer trauerte allerdings auch den Situationen vor den beiden ersten Treffern nach, die nur knapp vor bzw nach der ersten Drittelpause fielen. "Vor dem ersten Gegentreffer hatten wir die Chance und werden postwendend im Gegenzug bestraft." Dass ein Trainer über einen Gegentor in eigener Überzahl nicht erfreut ist, musste er nicht weiter erläutern.

"Wir haben heute wieder mit drei 17-jährigen gespielt", verdeutlichte Kammerer einen Unterschied zwischen beiden Teams und führte weiter aus: "Landshut ist sehr ausgeglichen besetzt, sie haben eine gute Mischung aus jungen und älteren Spielern, das Mittelalter ist ebenfalls gut besetzt und DEL-erfahrene Spieler sind auch im Kader. In ein bis zwei Jahren wollen wir auch soweit sein". Bis dahin muss sich der Tölzer Trainer aber vor allem an der Entwicklung der jungen Spieler erfreuen: "Meine Mannschaft hat heute käpferisch Alles gegeben, da kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Vor allen ist aber erfreulich, dass unsere Nachwuchsspieler gegen diese Landshuter Mannschaft so gut ausgesehen hat, mithalten konnte. Das ist unsere Zukunft"
Stand: 03.12.2005, 00:20 Uhr
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