
"Bartmänner" entführen zwei Punkte aus dem Sahnpark
Fischtown Pinguins können noch gewinnen
Crimmitschau. Trotz personeller Sorgen konnten am heutigen Abend die
Seestädter im Crimmitschauer Sahnpark vor 4700 begeisternd mitgehenden
Besuchern nach einem 4:3 Penalty Sieg mit zwei verdienten Punkten die
Heimreise antreten. Nach zwei Niederlagen in Folge wiegt der Erfolg beim
bisherigen Ta
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Freitag, 19.10.2001, 23:36 Uhr
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bellenzeiten natürlich doppelt. Nach einem ausgeglichenen
ersten Drittel, Luknowsky hatte die Seestädter in der 6. Minute in Führung
gebracht, konnte der ETC bis zur 39. Minute mit 3:2 in Führung gehen. Den
zwischenzeitlichen Ausgleich für den REV hatte der wieder groß aufspielende
Sebastian Furchner erzielt. Als in der 51. Minute Jarkko Varvio den zu
diesen Zeitpunkt überraschenden Ausgleich erzielen konnte, übernahmen die
Seestädter wieder das Kommando. Zwar konnte man in der anschließenden
Verlängerung die Punkte noch nicht an die Unterweser entführen, doch im
anschließenden Penalty Schießen war es Craig Streu, der mit dem dritten
Penalty die Entscheidung für das Team aus Bremerhaven besorgte. Trainer
Bartman nach dem Spiel: "Ehrlich gesagt, wir haben heute Abend glücklich
gewonnen aber aufgrund unserer guten Unterzahlarbeit haben wir am Ende den
Sieg doch verdient." Auf die Spieldauerdisziplinarstrafe von Aleksander
Polaczek angesprochen meinte der besonnene Coach der "Pinguine": "Ich glaube
das der Schiedsrichter mit der Partie heute Abend überforderd war, da auch
er den Check, der aus meiner Sicht völlig fair geführt war, gar nicht
gesehen hatte."
Nach einem von Seiten der Hausherren furios geführten Auftakt kamen die
Bremerhavener immer besser ins Spiel. Besonders in der Abwehr zeigte sich
das Team von Trainer Jamie Bartman zunächst sehr konzentriert und konnte die
geschickt vorgetragenen Angriffe der Westsachsen immer wieder erfolglos
verpuffen lassen. Nach einer Flanke von Christian Witthohn schaltete Jedrzej
Kasperczyk hinter dem Tor stehend am schnellsten. Seine schnelle Ablage auf
den kurzen Pfosten des Crimmitschauer Tores erreichte Jay Luknowsky und nur
Bruchteile von Sekunden später zappelte der Puck im Netz der Hausherren.
Torhüter Sinisa Martinovic war an diesem Treffer schuldlos, da die Abwehr
des ETC nicht beherzt genug zu Werke gegangen war. In Folge erarbeiteten
sich die Seestädter ein leichtes optisches Übergewicht, doch Schüsse von
Kraft und Furchner, sowie ein erfolgversprechendes Break von Schnobrich
konnten in keinen weiteren zählbaren Erfolg umgewandelt werden. Als in der
14. Minute Schiedsrichter Bettermann gegen den REV die erste Strafe
aussprach, Marco Ahrens musste wegen Behinderung auf die Sünderbank, war es
Dirk Rohrbach, der auf Vorlage von Bartoska und Henkel noch in der selben
Minute seinen neunten Saisontreffer bejubeln konnte. Dieser Treffer schien
den Sachsen merklich Auftrieb verliehen zu haben, denn in Folge tauchten sie
nun des öfteren vor Marko Suvelo auf, der sich aber nicht überraschen ließ.
Kurz vor Ende des ersten Drittels kam es zwischen Stasiuk, Weiss und Peschke
zu einer kleinen Kampfeinlage, nach deren Ende das Strafenkonto des
Bremerhaveners um weitere sechs Strafminuten beschwert war.
Als die Crimmitschauer zu Beginn des Mittelabschnitts ihre fast vier Minuten
Überzahl nicht nutzen konnten waren es die "Bartmänner", die sich langsam
wieder in Szene setzen konnten. Als in der 26. Minute der Crimmitschauer
Holger Mix dem REV zur ersten Überzahl des Abends verhalf, keimte Hoffnung
auf die erneute Führung unter den mitgereisten Fans der >=Pinguine?. Doch
lediglich Cory Holden schaffte es, einmal das Tor der Sachsen ins Visier zu
nehmen. Zu wenig, um den sehr gut haltenden Martinovic in Verlegenheit zu
bringen. In der 31. Minute sollte es noch schlimmer kommen. Als die Abwehr
des REV den Crimmitschauer Karsten Schulz mit Missachtung strafte, machte
der völlig freistehend durch seinen Treffer zum 2:1 für den ETC auf sich
aufmerksam. Der REV ließ sich durch diesen Treffer aber wenig beeindrucken.
Als Hard in der 34. Minute von der blauen Linie abziehen konnte war es
Sebastian Furchner, der den Abpraller zum 2:2 ins Netz der Crimmitschauer
hämmerte. Nach einer Strafzeit gerade abgelaufenen Strafzeit gegen Marco
Ahrens, tauchte Esbjörn Hoferberg plötzlich völlig frei vor Suvelo auf, doch
der Schwede konnte die Scheibe nicht hinter Suvelo im Bremerhavener Tor
unterbringen. Die Crimmitschauer verstärkten nun ihren Druck, wobei die
Abwehr der Norddeutschen von einer Verlegenheit in die andere gestürzt
wurde. Eine Minute vor der Pause war es Andreas Henkel, der nach einer
erneuten Unaufmerksamkeit die Gastgeber zum zweiten Mal in Führung bringen
konnte.
Nach einem zerfahrenen Beginn im Mittelabschnitt waren es zunächst die
Westsachsen die wieder die Initiative ergriffen. Besonders auffällig der
Schwede Hofverberg, der sich immer wieder gekonnt in den Angriff
einschaltete. Wie aus heiterem Himmel fiel dann aber der Ausgleich für die
Gäste von der Unterweser. Jarkko Varvio hatte sich nach einem Pass von
Schnobrich auf der rechten Seite freigespielt und ließ mit einem Schlenzer
Sinisa Martinovic sehr schlecht aussehen. In der 53. Minute dann aber eine
mehr als brenzlige Situation gegen die Seestädter. Als nach einem
Bandencheck gegen Michael Maaß, Aleksander Polacek mit einer
Spieldauerdiziplinarstrafe vom Eis muss und auch Freymark mit einer 2
Minutenstrafe belegt wird, müssen die Bremerhavener zunächst eine 3/5
Unterzahl über sich ergehen lassen. Aufopferungsvoll kämpfend konnten die
Seestädter aber diese 5minütige Unterzahl überstehen. Der psychologische
Moment schien nun auf Seiten der Bartmänner, die auch die letzten Minuten
schadlos überstehen konnten und dann versuchten, in der Verlängerung eine
positive Entscheidung für sich zu erzielen. Fast hätte Jarkko Varvio in der
63. Minute für den "sudden death" der Hausherren gesorgt, doch aus
aussichtsreicher Position konnte er Martinovic nicht überwinden. Das Spiel
stand nun auf des Messers Schneide und beide Mannschaften hatten Chancen im
Sekundentakt, doch bis zum Ende der Verlängerung wollte auch hier keine
Entscheidung fallen. Die brachte das folgende Penalty Schießen, in dem am
Ende
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