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DEL2

DEB erteilt DEL 2 endgültige Absage

ESBG-Clubs können sich für 2. Bundesliga bewerben

Am letzten Mittwoch fand in Frankfurt ein Treffen zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund, den Landeseissportverbänden sowie den Clubs der 2. Bundesliga statt. Nachdem die Clubs bereits über das Konzept für die 2. Liga unter dem Dach des DEB informiert wurden, sollte das Gespräch in erster Linie dazu dienen, noch einmal die Haltung des Verbands und der LEV deutlich zu machen.

Die Kündigung der Clubs der ESBG des Kooperationsvertrages mit dem DEB, die anhängigen Rechtsstreitigkeiten, die Nichterfüllung der Clubverpflichtungen gegenüber dem DEB sowie nicht zuletzt die Verzahnungsproblematiken insbesondere mit den Oberligen und dem weiteren Unterbau in den Landeseissportverbänden zwingen den DEB dazu, keinen neuen Kooperationsvertrag mit der ESBG oder einer neuen Gesellschaft abzuschließen. Die durchgängige Verzahnung aller Ligen nach dem sportlichen Prinzip bleibt das oberste Ziel des DEB. Willkür bei der Ligenzusammenstellung ist unakzeptabel.
Entsprechend seiner Mandatierung hat der Verband den Clubs einen strukturierten Spielbetrieb angeboten. Damit soll den Clubs unterbrechungslos eine rechtlich sichere und sportlich reizvolle Grundlage, ein Anschluss an die Oberligen, Ligen im Bereich der Landeseissportverbände und mittelfristig auch an die DEL, gegeben werden. Auch für die Stammvereine mit dem Nachwuchsspielbetrieb wird dadurch Rechtssicherheit geschaffen.

Meldefrist für 2. Bundesliga verlängert

Auf Antrag der Clubs wurde die Meldefrist für den DEB Spielbetrieb auf 07.06.13 verlängert. Während der Sitzung präsentierten beide Seiten ihre Vorstellungen für die 2. Bundesliga. Insbesondere die aktive Mitwirkung der Clubs bei der Verbandspolitik wurde noch einmal betont. Den Clubs werden die gleichen - wie allen anderen Mitgliedern auch - demokratische Rechte eingeräumt. Dies beinhaltet beispielsweise die Wahl des Präsidiums, Anbindung an Spielgericht, Kontrollausschuss etc. oder Anträge zu Satzungsänderungen.

Das Angebot des DEB beinhaltet neben der Anstellung einer sich besonders den Belangen (Ligenleitung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit) der 2. Bundesliga widmenden Person auch die Benennung eines kommissarischen Vize-Präsidenten durch die Clubs bis zu den Präsidiumswahlen im Juni 2014 durch die Mitgliederversammlung des DEB. Aus drei Vorschlägen soll der DEB eine Auswahl treffen. Hervorzuheben gilt ferner, dass bis dato die Verbandsabgaben an den DEB für die laufenden Saison noch immer nicht beglichen wurden. Weitreichende Konsequenzen bei Distanzierung zum Verband möglich
Nach Ablauf der Meldefrist sieht sich der DEB gezwungen, nicht gemeldeten Teams als nicht angeschlossene Organisationen einzustufen, da ihnen die rechtlich notwendige Anbindung an den DEB und damit an den Internationalen Eishockey Verband (IIHF) fehlt. Aktuell handelt es sich um neun Clubs der letztjährigen 2. Bundesliga. Der DEB kann nach Ablauf der Frist nur angeschlossenen Clubs jeglichen Verbandsservice wie Spielertransfers, Spielberechtigungen, Freundschafts- und Punktspielgenehmigungen, Schiedsrichtergestellung, Nachwuchskooperationen, Doppellizenzen et cetera bieten.

Nicht zuletzt hat die Entscheidung der Clubs auch für Spieler und lizensierte Trainer weitreichende Konsequenzen. So könnte Spielern und Trainern, die zukünftig in einer nicht angeschlossenen Organisation (zum Beispiel DEL II) tätig wären, die spätere Rückkehr in den nationalen und internationalen IIHF Bereich verweigert werden.
Stand: 27.05.2013, 14:41 Uhr
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Gast
09.07.2026 18:32 Uhr

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Kommentare (42)
31.05.2013, 10:58 Uhr
Ronnie James Dio (Gast)
@Schwabe: genau so geht es mir! Ich finde es einen Vollwitz, dass in der DEL nach 52(!) Spielen der 10. von 14 noch Meister werden kann, während denen, die nicht in diemPlayoffs eingezogen sind, nichts passieren kann. Warum soll der Otto-Normal-Zuschauer sich im November/Dezember irgendein Hauptrund...
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31.05.2013, 10:55 Uhr
Oldstar (Gast)
@Eisbär: Du bist anscheinend der einzige hier, der das erkannt hat! Die anderen schreien dann lieber ganz laut in den Wald, wenn Ihr Verein Konkurs geht oder was auch immer.
Bewerten:2 

30.05.2013, 19:41 Uhr
Münchner (Gast)
Harnos spielt mit den Existenzen von ca. 400 Spielern und Angestellten der Clubs wie in einem Computerspiel. Bin ich froh dass der EHC M seit 3 Jahren nicht mehr in diesem Zirkus dabei ist. Mein tief empfundenes Beileid an alle Zweitligisten
Bewerten:3 

30.05.2013, 17:50 Uhr
schwabe (Gast)
Kann mir auch gut vorstellen, dass die Leute bei einer Doppelrunde + Pokalspielen + Playoff/down + Saisonvorbereitungspielen, gegen ein- und dieselben Gegner irgendwann keinen Bock mehr haben. Die Dilettanten vom Verband geben Ihr übriges! Die Frage stellt sich auch, um was wird da gespielt wenn m...
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30.05.2013, 15:53 Uhr
Ikke
Vielleicht ist auch das klientel das problem, weil es lowbudget spitzeneishockey sehen will. Die sponsoren geben nen appel und nen ei und die fans nur das ei, aber bitte immer spiele auf höchstem niveau sonst ist es sogar noch ums ei schade. Wer sein geld beim caterer lassen kann, hat auch g...
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