EHC Wolfsburg baut seine Erfolgsserie weiter aus
Auch Heilbronner Falken geben Punkte in VW-Stadt ab
Der EHC Wolfsburg baut seine Erfolgsserie weiter aus, konnte auch im fünften Spiel hintereinander alle drei Punkte einfahren. Am Sonntagabend besiegten die Grizzly Adams vor knapp 900 begeisterten Zuschauern im Eispalast die vor Saisonbeginn als Topfavorit eingestuften Heilbronner Falken mit 6:2 (2:
0/2:1/2:1). Mit einem wahren Offensivfeuerwerk ließ das Skoda-Team den Gästen keine Chance und klettert damit auf einen
sensationellen zweiten Platz in der Tabelle. Das Spiel begann ganz nach Wunsch des EHC-Anhangs. Bereits in der 7.Minute erzielte Rudolf Wolf per Bauerntrick die Führung. Keine Minute war vergangen, als Grizzly-Keeper Mastic mit einer Klasseparade ein Break von Vozar entschärfte. Noch in der selben Minute dann ein wunderschöner Spielzug über Oliver Ciganovic und Milos Melicherik, den Jan Zurek zum 2:0 abschloss (8.). Nachdem auf beiden Seiten jeweils ein Pfostenschuss zu verzeichnen war, hatten die Gäste bei einem erneuten Break schon den Torschrei auf den Lippen. Mit einer Wahnsinnsparade zeigte Mastic einmal mehr, welch Ausnahmetorhüter er ist. Kurz nach Wiederbeginn zum zweiten Abschnitt erhöhte erneut Jan Zurek auf 3:0 (23.), vorausgegangen war ein schönes Zuspiel vom stark agierenden Milos Melicherik. Wolfsburg machte weiter Druck und war auch im zweiten Drittel klar überlegen, musste bei Kontern der Gäste aber stets auf der Hut sein. Einen solchen Konter nutzte Semenchenko zum Anschlusstreffer (37.). Direkt im Gegenzug machte Karol Rusznyak alle Hoffnungen der Falken zunichte, als er nach einer schönen Kombination der 1. Reihe nur noch den Schläger hinhalten muss und das 4:1 erzielt (37.). Für die jederzeit dominierenden Hausherren trafen im Schlussdrittel noch einmal Karol Rusznyak (43.) und Henrik Hölscher (50.), ein weiteres Gegentor zum zwischenzeitlichen 5:2 durch Znarok (49.) hatte nur noch statistischen Wert. Sehr zufrieden zeigte sich EHC-Trainer Stefan Mikes auf der Pressekonferenz: "Wir waren schneller und sind einfach mehr gelaufen. Schon im ersten Drittel haben wir immer geführt, das war wichtig. Auch nach Gegentoren konnten wir immer gleich antworten, das war gut. Der Sieg war verdient, ich bin sehr zufrieden."
EHC Wolfsburg
Mastic; Veber, Gschwill, Wolf, Franz, Martin, Staltmayr; Györi, Rusznyak,
van Leyen, Welz, Hölscher, Lingemann, Zurek, Melicherik, Ciganovic, Goretzki, Vater
Heilbronner EC
Pejchar; Gudas, Felsch, Gorgenländer, Buril, Strompf, Peroutka, Jardemyr; Maruschka, Hackert, Znarok, Khaydarov, O. Hackert, M. Hackert, Semenchenko, Vit, Vozar
1:0 (7.) Rudolf Wolf (Henrik Hölscher, Boris Lingemann)
2:0 (8.) Jan Zurek (Milos Melicherik, Oliver Ciganovic)
3:0 (23.) Jan Zurek (Milos Melicherik, Oliver Ciganovic)
3:1 (37.) Vitaly Semenchenko (Michael Hackert)
4:1 (37.) Karol Rusznyak (Thorsten van Leyen, Arpad Györi)
5:1 (43.) Karol Rusznyak (Arpad Györi, Thorsten van Leyen)
5:2 (49.) Oleg Znarok (Ravil Khaidarov, Patrick Vozar)
6:2 (50.) Henrik Hölscher (Markus Welz, Christian Franz)
Strafminuten: EHC Wolfsburg 10 - Heilbronner EC 16
Schiedsrichter: Nowaczyk (Duisburg)
Zuschauer: 820
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