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Dresdner Eislöwen 27.03.2014, 22:32

Eislöwen informieren über aktuelle Sachlage

Petzold: "Es geht um den Eishockeystandort Dresden"

Die Dresdner Eislöwen haben am Donnerstagnachmittag im Rahmen eines Pressegesprächs über die aktuelle Sachlage informiert. Eislöwen-Geschäftsführerin Veronika Petzold, Eissportclub-Präsident Dr. Peter Micksch und Fanratssprecher Lars Stohmann stellten sich den Fragen der Medien.

„Die Vorlage der Oberbürgermeisterin war für uns alle natürlich ein großer Schock. Trotz allem steht fest: Wir wollen kämpfen, denn es geht hier nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um den Eishockeystandort Dresden. Deshalb werden wir bis zum Sportausschuss am Montag alles unternehmen, um keinem Zweifel an unserem Ziel Sanierung zu lassen“, sagt Geschäftsführerin Veronika Petzold, welche die vorgeschlagene Variante der stillen Liquidation von den Kostenfaktoren aktuell höher bewertet als eine mögliche Sanierung und personelle Konsequenzen ankündigt. „Ich wurde gebeten, die Geschäftsführung in einer schwierigen Situation zu übernehmen. Das habe ich gern getan. Sollte allerdings meine Person einen Knackpunkt ausmachen, werde ich – ebenso wie es die Gesellschafter durch den Verschlankungsbeschluss bereits getan haben - den Weg im Sinne neuer Strukturen freimachen. Ein entsprechendes Konzept werden wir dem Sportausschuss am Montag präsentieren“, sagt Petzold.

Dr. Peter Micksch, der Präsident des Stammvereins, bestätigte noch einmal die bereits am Mittwoch getroffenen Aussagen zum Szenario Oberliga: „Personell und strukturell ist unser Verein derzeit nicht so aufgestellt, dass wir neben unserer Hauptaufgabe der Nachwuchsförderung parallel einen Oberligaspielbetrieb stemmen könnten. Erwähnen möchte ich auch, dass uns durch das Ausbleiben der von der BG fälligen Kooperationsgebühr ein Drittel unseres Gesamtetats fehlen würde. Dieser Fakt hätte die Reduzierung auf eine hauptamtliche Trainerstelle zur Folge. In der langfristigen Konsequenz würde der Standort in den nächsten zwei bis drei Jahren in die Ausgangssituation vor zehn Jahren zurückkehren.“

Lars Stohmann, Sprecher des Fanrates, sagte: „Am Mittwochabend haben wir im Rahmen einer zweistündigen Telefonkonferenz die Entscheidung getroffen, den Kampf der BG mit dem Ziel Standorterhaltung in der DEL2 mit voller Kraft zu unterstützen“, sagt Lars Stohmann, Sprecher des Fanrates. In den letzten Stünden hätten sich eine Vielzahl an Aktionen entwickelt, die es nun zu bündeln und zu strukturieren gelte. Noch am heutigen Abend startet demnach eine Online-Petition mit dem Ziel der Erhaltung des DEL2-Standortes. „Die Fanbasis hat in den letzten Jahren mit verschiedenen Projekten zur Etatentlastung beigetragen. Wir haben das alles nicht umsonst gemacht, sind bereit weiter zu kämpfen“, so Stohmann, der in den nächsten Tagen als Vertreter der Fans auch das Gespräch mit den sportpolitischen Sprechern suchen möchte.
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Gast
13.05.2026 00:38 Uhr


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Kommentare (3)
28.03.2014, 15:16 Uhr
TM (Gast)
wieviele "Sanierungskonzepte" gab es denn nun schon?! Zuviel um weiter blauäugig darauf zu hoffen dass sich bei den Eislöwen etwas ändert. Während andere Mannschaften trotz Verletzungs-Miseren mit teilweise unter 15 Spielern angetreten sind und Nachwuchskräfte gespielt haben, hat man bei den...
Weiterlesen Bewerten:10 

28.03.2014, 10:37 Uhr
Hartmann
Was soll das noch? Die "Hure" Fußball macht auch Euch kaputt. Selbst in Ffm bei diesem tolle Publikum gibt es in BILD und anderen Kicker-Zeitungen nur ein Thema. Eintracht und nochmals Eintracht bis zum Erbrechen. Und das meiste "wiedergekäut", was man vorher schon im Videotext, Radio und Fernsehen ...
Weiterlesen Bewerten:9 

28.03.2014, 01:34 Uhr
Eispirat (Gast)
Hab nicht mal mehr lußt zu lesen was ihr von euch gebt , ....unglaubwürdig, und euren fans gegenüber nicht zu verantworten ....
Bewerten:18 



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