Erster Auswärtssieg für den EHC Wolfsburg
2:1 Erfolg in Bremerhaven
Endlich den ersten Auswärtssieg gelandet hat der EHC Wolfsburg. Nach einem schnellen und spannenden Spiel schlugen die Grizzly Adams in der ausverkauften Bremerhavener Eishalle den REV verdient mit 2:1 (1:1/1:0/0:0). Die Wolfsburger Tore schossen Jan Zurek und Arpad Györi. Aus einer starken Wolfsbur
ger Mannschaft ragte Torwart Marek Mastic heraus, der eine sensationelle Leistung zeigte.
Der REV begann das Spiel sehr druckvoll, die ersten Minuten gehörten klar den Hausherren. Als sich die Grizzlies auf die Spielweise der Hausherren eingestellt hatten, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die 1:0 Führung (7.) erzielte Furchner, der einen Schuss von Ahrens unhaltbar für Mastic abfälschte. In der 13.Minute dann der Ausgleich. In seiner typischen Art ließ Jan Zurek einen Gegenspieler aussteigen, bei seinem trockenen Handgelenkschuss hatte der ansonsten sehr sichere Suvelo das Nachsehen. Im Mitteldrittel erarbeitete sich das Skoda-Team dann mehrere gute Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am Gästetorwart. Bis zur 36.Minute, dann war auch Suvelo machtlos. Im Powerplay warteten die Grizzly Adams sehr geduldig, bis Arpad Györi freigespielt war. Der Topscorer nutzte den Freiraum, um zur Führung einzunetzen. Der Schlußabschnitt stand dann ganz im Zeichen eines sensationell haltenden Marek Mastic. Zunächst mussten die vielen mitgereisten Wolfsburger Anhänger allerdings eine Schrecksekunde überstehen. Ein Schlagschuss traf den bereits am Boden liegenden Grizzly-Keeper unglücklich an der Seite, doch der Slowake biß auf die Zähne. Die wahrscheinlich spielentscheidende Szene folgte in der 48. Minute. Bremerhaven setzte sich im Powerplay im EHC-Drittel fest und drängte mit Nachdruck auf den Ausgleich. Mit gleich drei Wahnsinnsreflexen zeigte der Wolfsburger Schlußmann, warum er zu den stärksten seiner Zunft gezählt wird. Auch als die Hausherren in der letzten Spielminute Suvelo vom Eis nahmen, verhinderten die Grizzlies mit viel Kampf und Geschick den Ausgleich. Auf der anschliessenden Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig, dass der Sieg für den EHC verdient war.
Am Sonntag ab 19 Uhr empfängt der EHC im heimischen Eispalast Nachrücker EV Duisburg. Nachdem der Vorverkauf bereits sehr vielversprechend war, rechnen die Verantwortlichen der Grizzly Adams mit einer Rekordkulisse. Die Zuschauer werden gebeten, sich rechtzeitig vor Spielbeginn im Eispalast einzufinden.
REV Bremerhaven
Suvelo; Holden, Travnicek, Hard, Ahrens, Witthohn, Freymark, Becker, Polaczek, Kasperczyk, Schönfeld, Schnobrich, Varvio, Furchner, Luknowsky, Tuomie, Stasiuk, Streu, Dzikowski, Kraft, Pysz
EHC Wolfsburg
Mastic; Veber, Gschwill, Wolf, Franz, Martin, Staltmayr; Györi, Rusznyak,
van Leyen, Welz, Hölscher, Lingemann, Zurek, Melicherik, Ciganovic, Goretzki, Vater
1:0 (7.) Sebastian Furchner (Marco Ahrens, Craig Streu)
1:1 (13.) Jan Zurek (Milos Melicherik, Oliver Ciganovic)
1:2 (36.) Arpad Györi (Karol Rusznyak, Thorsten van Leyen) 5-4
Strafminuten: Bremerhaven 4 - Wolfsburg 14
Schiedsrichter: von de Fenn
Zuschauer: 2.050
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