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ERC Ingolstadt 29.11.2001, 14:45

Ingolstadt: Auch Straubing kann die Panther nicht bezwingen.

Kapitän Clayton Young zweifacher Torschütze

Kaum vom Continental Cup zurück holte den ERCI der Alltag schnell wieder ein. Das Spiel gegen die Tiger begann jedenfalls recht schnell wenngleich die großen Chancen hüben wie drüben ausblieben. Die erste erwähnenswerte Möglichkeit bot sich Helmut Kössl in der dritten Minuten mit einem Schlagschuss aus dem Hinterhalt, der aber um einiges am Tor von Mario Brunetta vorbei ging. Das Spiel wirkte weiter recht zerfahren und Chancen ergaben sich nur durch Fehler der jeweiligen Hintermannschaften. Hier war der ERCI nicht ganz so stark wie in den letzten Spielen. In der siebten Spielminute agierte Steve Lingren zu lässig und plötzlich stand John Sicinski alleine vor Brunetta, der sich aber auszeichnen konnte. Auf der Gegenseite scheiterte Heinrich Schiffl, der sich kurzzeitig in den Sturm einschaltete. Im Zug nach vorne bediente er nach links Rainer Suchen, der wiederum die Scheibe in die Mitte spielte. Schiffl kam aber direkt vor dem unsicher wirkenden Leblanc nicht mehr an den Puck. In der elften Minute bot sich Petr Bares eine gute Chance, aber den abprallenden Puck konnte er an der blauen Linie nicht unter Kontrolle bringen und weiterspielen. Den ersten Treffer der Hausherren vermasselte der Unparteiische. Nach einem ersten Ansturm der Panther lag Keeper Leblanc quer vor dem Kasten, Verteidiger Iraneusz Pacula kniete sich plötzlich vor den Keeper, was für den Unparteiischen den Eindruck der Sicherung erweckte, wesegen er sich zu einer Unterbrechung hinreißen ließ. Leider aber ergatterte sich Terry Campbell die Scheibe aus dem Gewühl und zum Zeitpunkt des Pfiffs hätte es nur noch einer Richtungsänderung der Scheibe gebraucht um die Panther in Führung zu bringen.

Kurze Zeit später fiel aber dennoch der Führungstreffer der Raubkatzen. Die Hauptarbeit leistete Daniel Goneau, der Stürmer wartete vor dem Kasten und versperrte in numerischer Überlegenheit dem Keeper vollends die Sicht, zudem zog er die Aufmerksamkeit der Verteidiger auf sich, weshalb Clayton Young nahezu völlig freie Bahn hatte und ungefähr aus Höhe des Bullepunktes voll abzog. Spielentscheidend war wohl der Treffer in Unterzahl von Sven Zywitza in der 22. Minute. Mitten in den Aufbau eines Überzahlspieles der Gäste platzte der Schanzer Flügelflitzer und fing einen Schuss von der blauen Linie ab, legte ihn auf der rechten Seite am Verteidiger über die Bande vorbei und narrte den Defender indem er links an ihm vorbei ging und die von der Bande zurückprallende Scheibe wieder aufnahm. Von da ab hatte Leblanc keine Chance mehr. In der 37. Spielminute sorgte der Linesmen für das nächste Highlight. Eigentlich wollte sich der EHC Straubing vom Druck der Panther befreien, weshalb ein Verteidiger der Gäste versuchte einen Befreiungsschlag zu landen. Leider landete dieser Hammer mitten im Kreuz eines Unparteiischen, weshalb dieser mit der Trage vom Eis gebracht werden musste, im letzten Drittel aber wieder eingesetzt werden konnte. Am Ende des zweiten Drittels lud die Hintermannschaft die Gäste zum Anschlusstreffer ein, das Präsent nahm Jason Dunham gerne an, unter dem Protest von Mario Brunetta, der sich bei seinen Vorderleuten jetzt schon für den verpassten Shut-Out bedankte.

In der zweiten Drittelpause gab es arge Probleme, nach einem Brand innerhalb der Eismaschine, diese wieder vom Eis zu schaffen. Es dauerte ca. 20 Minuten um die alte Eismaschine vom glatten Parkett zu schaffen und das Spiel fort zu setzen.

Im letzten Abschnitt mehrte sich die Hektik auf dem Eis, was Grodon Borberg und Daniel Goneau jeweils ein "5" plus Spieldauer einbrachte, hier zeigeen sich wieder einmal eine der Schwächen im System des DEB. Normalerweise wäre es besser sich nicht in die Kampfhähne einzumischen, und eine kleine Strafe auszusprechen - auch wenn die Handschuhe gefallen sind (NHL). Aber die Regel besagt in so einem Fall fünf- gefolgt von einer Spieldauerdisziplinarstrafe. Für die endgültige Entscheidung sorgte der Gästekeeper. Eine knappe Minute vor dem Ende wusste Francois Leblanc nicht wohin mit sich selber - raus, drin bleiben - und wartete auf eine Entscheidung seines Trainers. Leider kam diese nicht, und Leblanc zeigte sich äußerst indisponiert als der ERCI zum letzten Angriff auf den Straubinger Kasten blies. Bei dem harten Schuss von Clayton Young sahe Leblanc jedenfalls sehr unglücklich.
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