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EV Landshut 12.10.2002, 07:13

Landshuter Höhenflug hält beim Sieg gegen Regensburg an

Torwart Mc Donald wandelt auf den Spuren seines Trainers

Alles war gerichtet. Etwas mehr als 4000 Zuschauer, ein Landshuter Team im Höhenrausch, ein Regensburger Team, welches sich in den letzten Spielen wieder gefangen hatte. Ostbayern-Derby-Time im Landshuter Eisstadion, Niederbayern gegen Oberpfalz. Und es begann gut. Knapp drei Minuten waren erst gesp ielt, als Christian Brittig im eigenen Drittel ein Solo startete, nicht entschieden angegriffen wurde und so fast ungestört bis vor Torhüter Hätinen ziehen konnte. Eine kurze Täuschung und Brittig konnte spielend leicht den Puck zum 2:0 ins Netz setzen, nachdem Markus Meier die Gastgeber bereits nach 2 Minuten in Führung gebracht hatte. Die Taktik von Regensburgs Coach Berndaner aus einer verstärkten Defensive möglichst lange ein 0:0 und damit auch die Landshuter Zuschauer ruhig zu halten nur noch Makulatur. Es dauert aber nicht lange die Gäste sahen wieder Land. Der schnelle Anschluss durch Felix Schneider sorgte nicht nur für die erhoffte Zurückhaltung beim Anhang der Cannibals, auch das Team ließ sich beeindrucken. Der Rest des ersten Drittels gehörte eigentlich den Gästen, insbesondere besaßen sie nicht nur hochkarätige Chancen zum Ausgleich, auch eine Führung wäre am Ende des Drittels verdient gewesen.

So gelang es den Gastgebern, im schwachen zweiten Drittel die entscheidenden Stöße zu setzen. Ohne dabei zu überzeugen nutzten sie dreimal Unaufmerksamkeiten der Gäste, um in regelmäßigen Abständen die Führung Tor um Tor auf 5:1 auszubauen. Regensburg agierte in diesem Drittel noch schwächer als die Niederbayern, insbesondere das Offensivspiel fand fast gar nicht statt.

Erwähenswert im letzten Drittel eigentlich nur die Art und Weise, wie Jiri Cmunt seinen Verteidiger stehen ließ und Cannibals Goalie McDonald ansatzlos zum 2:5 überwand. Wenn dann nicht kurz vor Schluss dieser McDonald seinem jetzigen Trainer dessen Jugendsünden schmerzlich ins Gedächtnis zurückgerufen hätte: Eine überflüssige Attacke von Selea ließ McDonald aus seinem Kasten dem Regensburger Sünder hinterhereilen, der es nicht mehr schaffte, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Hilflos beobachtet von Landshuts Trainer Engelbrecht, dem Eigenerinnerungen an seine Aktivenzeit hochgekommen sein dürften, entwickelte sich an der Bande eine wilde Schlägerei, der weder die anderen Spieler noch die Schiedsrichter Einhalt gebieten konnten. Nun kochten auch auf den Rängen die Emotionen hoch, volle Bierbecher flogen von Landshut Richtung Regensburg, trafen allerdings die eigenen Fans! Nach Spieldauerdisziplinarstrafen für die Kampfhähne brachte das Schiedsrichtertrio die letzten Sekunden gerade noch über die Bühne, schickte beide Teams dann jedoch ohne Sportgruß in die Kabine. Dennoch kam es zu weiteren Provokationen auf dem Eis und Richtung jeweils des gegnerischen Publikums. Den Stimmungen beider Trainer auf der folgenden Pressekonferenz zu urteilen, dürften die daran beteiligten Spieler allerdings keine lobenden Worte dafür zu erwarten haben...

Berndaner:
Wir sind hergekommen nach Landshut und haben gewusst, dass Landshut momentan eine kompakte Mannschaft und einen optimalen Lauf hat. Eben durch die ganzen Siege und zu Hause nur drei Gegentoren. Wir wollten aus einer verstärkten Defensive spielen, was uns am Anfang dann nicht gelungen ist. Die zwei schnellen Gegentore waren natürlich für uns nicht gerade optimal, weil das Publikum dadurch begeistert worden ist und mitging. Für uns wäre es schöner gewesen, wir hätten das 0:0 möglichst lange halten können um dann vielleicht die junge Landshuter Mannschaft dadurch etwas nervös zu machen. Aber nach dem schnellen 0:2 Rückstand war es natürlich für uns verdammt schwer. Aber meine Mannschaft hat in der Situation noch einmal gut zurückgekämpft, hat das 1:2 geschossen und in der Phase waren wir dann fast ein wenig besser und haben dann viele Chancen gehabt, die wir dann leider nicht reingebracht haben. Die drei Gegentore im zweiten Drittel waren dann natürlich so gut wie das Aus für uns, auch wenn wir im letzten Drittel nochmal alles versucht haben, das Spiel zu drehen. Aber da ist Landshut natürlich zu kompakt und da ist es zu schwer, drei, vier Tore zu schießen, ohne selbst eins zu bekommen. Bei uns ist es natürlich so, dass wir doch ein großes Gefälle in der Mannschaft haben, man sieht das beim Spielstand von 1:2. Du musst dann oft auch Spieler bringen, die dann doch die entscheidenden Fehler machen so wie beim 1:3. Das ar natürlich noch gerade in der Phase , in der ich geglaubt habe, wir können das Spiel vielleicht noch drehen. Das war meines Erachtens mit der Knackpunkt bei dem Spiel heute.

Der Schluss war natürlich bedauerlich, niemand will das. Ich glaube, das ist total überflüssig. Ich finde es schön, wenn man Derbys hat und die Zuschauer kommen. Aber am Ende soll es einfach so sein, dass es trotzdem immer in Harmonie einhergeht, dass man schöne Spiele zeigt und nicht schlägert und solche Sachen macht. Es ist Schade, das man sich da gegenseitig so dezimiert und dann jeder beim nächsten Spiel im Endeffekt dumm aus der Wäsche schautbeide

Engelbrecht:
Der Ignaz hat es schon gesagt. Wir haben eine gute Führung gehabt, nach dem 2:1 sind wir ein bisschen ins Schwimmen gekommen, da hat der McDonald sehr gut gehalten. Leider hat er zum Schluss einen Aussetzer gehabt, was uns vielöeicht das nächste Spiel kostet. Leider waren in der Situation auch die jungen Spieler auf dem Eis, die noch nicht soviel Routine haben, um ihn dann zurückzuhalten. Aber das ist jetzt passiert, da kann man nix machen. Einigen Spielern geht es auch schon ein bisserl zu gut, die heben schon a bisserl ab. Man sieht das bei dem zweiten und dritten Gegentor. Das darf einfach nicht passieren, wie der Cmunt da rumlauft um nen erfahrenen Verteidiger und beim dritten da müsen wir die Scheibe einfach rausbringen. Der Spieler hat sie zweimal auf dem Schläger und bringt sie nicht raus. Jetzt müssen wir schauen, dass wir das am Sonntag über die Runden bringen. Lassen wir uns überraschen.
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