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Fischtown Pinguins 01.04.2002, 21:51

Pinguine gewinnen irres Spiel in Bietigheim

Furchner erzielt den entscheidenden Treffer

Hätte jemand nach der ersten Saisonhälfte behauptet, der REV würde das Halbfinale erreichen, hätte man ihn wohl für verrückt erklärt. Doch hätte dieser jemand noch behauptet, der REV würde im Halbfinale 2:0 führen, dann wäre er wohl direkt in die Irrenanstalt eingeliefert worden. Hätte, wäre, wenn - Es ist Fakt, der REV führt gegen Bietigheim in der Play-Off-Serie mit 2:0. Mit 6:5 gewannen die Bartmänner bei den Steelers in der Verlängerung.

In den ersten Spielminuten tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab, wobei es auf beiden Seiten die ersten Gelegenheiten gab, zum Torerfolg zu kommen. Die Bremerhavener, die neben dem langzeitverletzten Jeremy Stasiuk auf Aleksander Polaczek (Knieverletzung) und Jay Luknowsky (Sperre) verzichten mussten, standen in der Defensive sehr gut. In der 8. Minute durften die Bremerhavener jubeln, als Jason Becker das 1:0 für die Gäste erzielte. Der REV hatte einen Mann mehr auf dem Eis. Nur zwei Minuten später hatten die Gäste dann die große Chance auf 2:0 zu erhöhen, denn Schiedsrichter Aumüller schickte gleich zwei Bietigheimer auf die Strafbank. Allerdings scheiterten die Bremerhavener immer wieder am glänzenden David Belitski.

Im zweiten Drittel erhöhten die Bietigheimer den Druck auf Marko Suvelo, doch der hielt seinen Kasten zunächst sauber. Er hatte sogar Grund zum jubeln, als REV-Kapitän Tray Tuomie die Gäste mit 2:0 in Führung brachte. Gespielt waren da 36 Minuten. Danach wurde es hitzig in Bietigheim. Jede Aktion gegen das Steelers-Team wurde von den Bietigheimer ?Fans? mit Wurgeschossen auf das Eis beantwortet. Als der REV in der Schlussphase des Drittels in Unterzahl agieren musste, kamen die Hausherren zum Anschlusstreffer durch Stärk.

Das Schlussdrittel begann der REV dann mit zwei Spielern weniger auf dem Eis. Schiedsrichter Aumüller hatte sich mittlerweile vom unfairen Bietigheimer Publikum anstecken lassen. So waren gerade einmal 40 Sekunden gespielt, als Marc West den 2:2-Ausgleichstreffer erzielen konnte. Der REV war gerade wieder komplett, als Ritchie sogar die Führung für die Gastgeber erzielen konnte. Danach durfte erstmal der Eismeister die Spielfläche reinigen, denn wieder wurden Gegenstände auf das Eis gefeuert. Eine saftige Geldstrafe für die Steelers sollte die logische Konsequenz sein.

Doch der Spruch "Totgesagte leben länger" hatte auch an diesem Abend wieder Gültigkeit. Jason Becker egalisierte in der 43. Minute. Nun wurde es dramatisch in Bietigheim. Denn nur eine Minute später hatte Rohde die große Chance, die erneute Führung für die Steelers zu erzielen, doch Marko Suvelo war wieder auf dem Posten. In der 45. Minute war Suvelo dann aber machtlos, als Roed das 4:3 erzielte. Doch nun zeigte sich die ganze Klasse der Bremerhavener. Jamie Bartman stellte seine Reihen um und wurde belohnt. Jerdzej Kasperczyk erzielte den 4:4-Ausgleich nach einem traumhaften Zuspiel von Patryk Pysz, der rechtzeitig zu den Play-Offs seine Form wiedergefunden hat. Doch der REV musste einen erneuten Rückstand hinnehmen, als Ritchie ein schönes Solo zur erneuten Steelers-Führung nutzte (57.). Alles schien nun klar, doch eine Minute vor dem Ende schlug es dann erneut im Steelers-Tor ein. Tim "Snoopy" Schnobrich lenkte einen Schuss von Jason Becker zum verdienten Ausgleich in den Kasten.

In der Verlängerung spielten beide Teams offensiv, doch vor allem der REV ging zu leichtfertig mit seinen Chancen um. Es war nun kaum noch zum aushalten, da war "Basti Fantasti" Furchner zur Stelle und machte das 6:5 für den REV.

Letztendlich war es ein glücklicher, aber nicht unverdienter REV-Sieg. Die größeren Kraftreserven beim REV haben den Ausschlag gegeben.
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17.05.2026 02:10 Uhr


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