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Fischtown Pinguins 16.03.2002, 19:48

Pinguine verlieren Spitzenspiel im "Panther Käfig"

Nach einer Niederlage ohne Folgen Konzentration auf die Play-Offs

Auch im letzten Auswärtsspiel der laufenden Hauptrunde beim schon feststehenden Meister, dem ERC Ingolstadt, wollten die Seestädter ihre Haut so teuer als möglich zu Markte tragen. Natürlich spukte den Spielern das am kommenden Dienstag beginnende Play Off Viertelfinale bereits im Kopfe herum, doch Trainer Bartman wollte auch an der Donau mit einer konzentrierten Leistung beweisen, dass seine Pinguine fit für den Saisonhöhepunkt sind. "Es gibt kein Auslaufen, gerade in der jetzigen Situation müssen die Spieler weiter unter voll Dampf spielen, damit wir am kommenden Dienstag keine böse Überraschung erleben" ließ Trainer Bartman keinen Zweifel daran, dass er auch die Heimreise aus Ingolstadt nicht mit leeren Händen antreten wollte.

Bereits nach den ersten zwanzig Minuten gab es nach einem vor allen Dingen von Ingolstädter Seite sehr offensiv geführten Drittel Applaus von den Rängen. Beide Mannschaften hatten sich nicht versteckt und über zwanzig Minuten gute Unterhaltung geboten. Wenn auch Tore bis zu diesem Zeitpunkt noch Mangelware geblieben waren, aufregende Szenen gab es dennoch zu bestaunen. Die Gastgeber hatten von Beginn an mit mächtig Druck versucht, durch einen frühen Treffer die gut stehende Defensive der Nordlichter zu lockern. Doch immer wieder war es Suvelo, der mit guten Paraden seiner Abwehr den Rücken stärkte. Aus einer Vielzahl von hochkarätigen Chancen war es Suchan, der in der 17. Minute aus einem Meter Entfernung den Puck nicht im Bremerhavener Netz unterbringen konnte. Aber auch die Seestädter hatten ihre Gelegenheiten, konnten aber durch Becker und Varvio diese nicht nutzen.

Zu Beginn des Mittelabschnitts sahen sich die Bartmänner zunächst in Unterzahl und mussten sich nach einer weiteren, gegen Sebastian Furchner angezeigten Strafe, durch Ex Nationalspieler Kummer das 0:1 (21. Min.) gefallen lassen. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Oliver Freymark in der 24. Minute, als dieser von der Strafbank kommend die Scheibe annehmen konnte und mit einem Schlagschuss Brunetta in arge Verlegenheit brachte. Die beste Zeit für den REV dann von der 26. bis 27. Minute, als Kasperczyk, Furchner und Varvio beste Einschussmöglichkeiten nicht verwerten konnten. Insgesamt gesehen blieben die Hausherren aber weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und hätte Marko Suvelo nicht einen so glänzenden Tag erwischt, die Ingolstädter wären schon längst auf und davon gezogen. Nach einer weiteren Strafzeit gegen Aleksander Polaczek halfen dann aber auch die Fangkünste des Topgoalies nicht mehr weiter. Auf Zuspiel von Casale erzielte Suchan den zweiten Treffer für die Schanzer, die sich im weiteren Verlauf nun eine kleine Auszeit zu gönnen schienen. Erst in der 38. Minute durften die knapp 1800 Zuschauer nochmals jubeln, als Mares das 3:0 für die Panther erzielen konnte. Mit diesem Ergebnis wurden dann auch zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Wer gedacht hatte, der REV würde im Schlussabschnitt den Kopf in den Sand stecken, der sollte sich schnell eines besseren belehren lassen. Bis zur 45. Minute spielten quasi nur die Gäste von der Unterweser und versuchten alles, um wenigstens die für einen Tabellenzweiten notwendige Ergebniskorrektur zu schaffen. Doch Brunetta und fehlendes Schussglück vereitelten dieses Vorhaben. Das fehlende Glück schien Ken Dzikowski schwer auf den Magen geschlagen zu haben, den anders ist es nicht zu erklären, dass sich das Sturmass der Seestädter in der 47. Minute eine heftige Prügeleinlage mit Lindgren lieferte, die beide mit jeweils 2+10 Strafminuten "vergütet" bekamen. Das Spiel verflachte nun zusehendes und die Ingolstädter zogen sich mehr und mehr in die Defensive zurück, vor allen Dingen auch vor dem Hintergrund, Mario Brunetta einen erneuten "Shut out" zu sichern. Das Spiel war entschieden und die Zuschauer schenkten ihre Konzentration in den letzten Minuten mehr den Zwischenstände aus den anderen Stadien, als dem Geschehen auf dem Eis. Dabei hätten sie Hards Treffer zum 3:1 in der 57. Minute fast versäumt, der in Überzahl von der blauen Linie unhaltbar für Brunetta verwandelte. Pech für den REV, dass sich Polaczek in der 54. Minute verletzt hatte und vom Eis getragen werden musste und auch nach Spielende noch nicht feststand, ob er am Sonntag in der Partie gegen Regensburg wird spielen können.

In Ingolstadt zu verlieren ist mit Sicherheit keine Schande, wenngleich das Ergebnis nach Geschmack des REV doch etwas zu deutlich ausfiel. Der Seestadtklub hat trotz der Niederlage ein gutes Spiel geboten und muss nun versuchen, am kommenden Sonntag in der letzten Partie der Hauptrunde gegen die Regensburger Eisbären die notwendige Motivation für das so wichtige Spiel am Dienstag zu tanken.
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17.05.2026 02:11 Uhr


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