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Fischtown Pinguins 31.03.2002, 09:25

REV Bremerhaven gewinnt erstes Halbfinalspiel

Fischtown Pinguins drehen 1:3 Rückstand gegen Bietigheim

Faszination Eishockey - am heutigen Abend durften 2050 Zuschauer im restlos ausverkauften Eisstadion am Bremerhavener Wilhlem Kaisen Platz miterleben, was diese Sportart so unwiderstehlich macht. Rasse, Klasse und Kampf auf Biegen und Brechen, dargeboten von zwei Mannschaften, die sich über sechzig Minuten ein sportliches Duell lieferten, welches an Spannung und Dramatik nicht mehr zu überbieten war. Hier die Gäste aus dem Schwabenland denen die Strapazen von fünf Spielen gegen den EHC Wolfsburg in keiner Phase des Spieles anzumerken waren und dort die Pinguine aus der Seestadt Bremerhaven, die auch nach einem 1:3 Rückstand nie aufgaben und deshalb am Ende als verdienter Sieger das Eis verlassen durften.

Von Beginn an war es der Truppe von Jamie Bartman anzumerken, dass man schnell für klare Verhältnisse sorgen wollte. Bereits nach 71 Sekunden hatte Patrick Pysz das 1:0 für den Gastgeber auf dem Schläger, musste aber zu diesem Zeitpunkt bereits feststellen, dass David Belitzki zum Halbfinalauftakt einen seiner Sahnetage erwischt hatte. Das Spiel gewann schnell an Fahrt und auch die Gäste aus dem "Ländle" machten gehörig Druck und kamen zu einer Vielzahl von guten Gelegenheiten. Immer wieder durften sich die Torsteher auf beiden Seiten auszeichnen und je länger das Spiel dauerte, desto stärker wurden die "Steelers". Die größte Chance hatten zunächst jedoch die Seestädter, als deren Superstürmer Jarkko Varvio in Überzahl nur knapp das Ziel verfehlte. In der 9. Minute jedoch patzte Veli Pekka Hard und nur Sekunden später wurde Markus Eberl auf Vorlage von Roed zum ersten Torschützen des Abends gekürt. Dieser Treffer zeigte Wirkung bei der sonst so coolen Truppe von Trainer Jamie Bartman. Bis zum ersten Seitenwechsel waren die Gäste die klar tonangebende Mannschaft und der REV machte erst in der 17. Minute wieder auf sich aufmerksam, als Jay Luknowsky nach einem dummen Faustschlag gegen Eberl von HSR Dahle völlig zu Recht zum vorzeitigen Duschen geschickt wurde. Da zuvor bereits Aleksander Polaczek nach einem Zweikampf ausgefallen war, musste Trainer Bartman in der ersten Drittelpause die Reihen neu zusammen stellen.

Dies schien ihm gut gelungen zu sein, denn im Mittelabschnitt dominierten klar die Gastgeber von der Unterweser. Doch bis zur 34. Minute konnten die Hausherren aus einer Menge von Chancen kein Kapital schlagen. Erst als sich Ken Dzikowski in der 34. Minute im eigenen Drittel die Scheibe gesichert hatte und mit einem fulminanten Break Richtung "Steelers" Tor skatete, war es Jarkko Varvio, der den Pass in letzter Sekunde über Belitzki lupfte und die Fans in einen Freudentaumel versetzte.

Der sollte zu Beginn des Schlussabschnitts jedoch jäh unterbrochen werden. Bis zur 45. Minute hatte sich Darren Ritchie mit zwei Treffern als echter Spielverderber geoutet. Dessen Treffer zum 1:2 war ein Fehler von Suvelo vorausgegangen und das 1:3 wurde erst möglich, weil Sebastian Jones seinen Gegenspieler zuviel Freiraum eingeräumt hatte. Wie auch immer - noch gaben sich die Nordlichter lange nicht geschlagen. Aufopferungsvoll kämpfend durfte sich Jarkko Varvio in der 54. Minute den Lohn der verdienten Arbeit in Form des Anschlusstreffers auf seine Fahnen schreiben. Nun war Bietigheim in Not und der Druck der Bremerhavener wurde immer stärker. Hoch verdient daher auch der Ausgleichstreffer von Velli Pekka Hard, der auf Vorlage von Jones und Kasperczyk in der 57. Minute das scheinbar Unmögliche doch noch möglich gemacht hatte. In der anschließenden Verlängerung hatten beide Mannschaften noch genügend Chancen für eine frühe Vorentscheidung zu sorgen. Dennoch musste wieder einmal "Penalty Killer" Suvelo auf der sportlichen Bühne beweisen, das er im letzten Akt des "Alles oder Nichts" seine Rolle hervorragend zu spielen weiß. Alle Bietigheimer Versuche die "Finnische Mauer" zum Einsturz zu bringen scheiterten. Nachdem Craig Streu und Jedrzej Kasperczyk für den REV getroffen hatten, lagen sich die Fans der "Pinguine" jubelnd in den Armen. Bereits am kommenden Montag wird das Publikum auf der Bühne des Bietigheimer Ellentals zum zweiten Akt gebeten. Eine Aufführung, die man nicht versäumen sollte.

Pressemitteilung REV Bremerhaven
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